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Hungarian Baja: Ullrich Müller und Crescht Beneke auch ausgefallen







Die Ausfallserie auf der Hungarian Baja reisst nicht ab: Von den deutschsprachigen Teilnehmern sind nun auch der Ratzeburger Ullrich Müller mit seinem Mercedes G und der Luxemburger Christian "Chrescht" Beneke mit seiner Sherco ausgefallen. "Wir waren einfach zu schnell unterwegs und sind aus einer Kurve geflogen. Neben der Strecke knallten wir in ein tiefes Loch - dabei demolierten wir uns eine Felge, einen Reifen, die Spurstange, den Panhardstab, die Stossstange und vermutlich auch das vordere Differential" berichtet G-Pilot Müller. "Wir haben zwar einige Ersatzteile dabei, aber es ist schon sehr spät und eine Reparatur lohnt sich so hektisch nicht mehr. Wir haben offiziell abgebrochen und werden uns morgen auf den Heimweg machen."

Inmitten der Strecke hatten Ullrich und sein Beifahrer Kai Peglow eine besondere Erfahrung mit der ungarischen Gastfreundschaft: "Wir haben kurz vor der Rally neue Felgen mit einer anderen Radmuttergrösse bekommen, dummerweise hatten wir nicht daran gedacht, ein entsprechend neues Radkreuz mitzunehmen. Nun standen wir da und konnten das defekte Rad nicht wechseln. Da kamen auf einmal ein paar Jugendliche aus einem Dorf mit ihren Mopeds vorbei, wir erklärten ihnen das Problem und sie rasten sofort los, um uns ein passendes Radkreuz zu besorgen. Klasse!"

Endgültig raus ist auch der Grazer Christof Danner. "Wir haben den Schaden nach langer und aufwändiger Suche gefunden, es handelt sich tatsächlich um einen Getriebeschaden bei unserem Mercedes Automatikgetriebe." Besser hingegen lief es bei Björn Hrabral und Steffen Beier, beide ebenfalls mit einem Mercedes G unterwegs. "Die Strecke ist sehr hart und schnell, es war klasse. Uns fehlen einfach nur 100 PS mehr und ein wenig leichter könnte das Auto auch sein." In der ersten Sonderprüfung der Amateurwertung schafften es Björn und sein Vater auf Platz 9, in der Zweiten auf Platz 11.

Das Vater- und Sohn-Duo Beier ist ebenfalls weiterhin gut dabei: "Eine klasse Baja, sehr schnell, sehr anspruchsvoll für das Fahrwerk. Unserem Auto liegt die Rally sehr gut, wir werden immer schneller und besser" so Steffen Beier. "In der Stage hatten wir einen Platten und haben dadurch ein wenig Zeit verloren, aber ansonsten lief es prima." In der ersten Sonderprüfung schafften sie es auf Platz 8, in der zweiten Sonderprüfung verbesserten sie sich auf Platz 7.

Eine Schrecksekunde gab es bei Rainhard und Pauline Friedl, erstmals mit einem neu aufgebauten Mitsubishi Pajero dabei. "Wir haben uns nach einer Bodenwellen-Kombination ausgehebelt und sind hart eingeschlagen, dabei erwischte es offensichtlich die Lenkung. Ich habe sofort angehalten und nach dem Schaden gesucht, dieser stellte sich als fast harmlos heraus und nach wenigen Minuten ging es weiter" berichtet Friedl. Die beiden Österreicher schafften es auf Platz 7 und 12. Die Endergebnisse in der Amateur- wie auch FIA-Wertung stehen derzeit noch aus.

Ihr Landsmann Wolfgang Mayer ist zu seiner Freude immer noch gut dabei, der Hekla Prototyp bleibt entgegen dem Vorjahr stabil. Mayer schaffte es heute in der ersten FIA-Wertungsprüfung auf Platz 19, in der zweiten auf Platz 17 und in der Dritten auf Platz 20 - die FIA-Klasse fuhr heute eine Sonderprüfung mehr als die Amateurklasse.

Letzter verbliebener Motorradpilot der deutschsprachigen Riege ist nach dem Ausfall Chrescht Benekes der Deutsche Ingo Zahn, der erneut eine Meisterleistung beweist und auf Platz 3 der Gesamtwertung liegt. "Die Rally ist in diesem Jahr vor allem für Motorräder unglaublich hart, fast wie die Italian Baja. Das geht vor allem auf das Motorrad, in jeder Runde schüttelt sich alles locker. Wir haben zudem nur 15 Minuten Servicezeit zwischen den Stages, das bedeutet richtig Stress. Man muss unglaublich aufpassen und die Strecke immer im Auge behalten, ein Fehler und "die Tapeten sind ab" lacht der Feldkirchener. "Ein grosses Lob auch an den Veranstalter, die Rally ist klasse organisiert, man kümmert sich um einen und das Preis-Leistungsverhältnis ist optimal. Einzig die Zeit zwischen dem letzten Quad und den Motorrädern ist zu kurz, wir laufen zu schnell auf die Quads auf und verlieren Zeit, weil wir in deren Staub hinterherfahren müssen."

Am morgigen Sonntag starten die Teilnehmer in die letzten Sonderprüfungen. Am Morgen melden wir uns dann nochmal mit einer Gesamt-Zusammenfassung der sportlichen Ereignisse vom Samstag.

Artikel vom 25.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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