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Hungarian Baja: Ungarische Baja ist härter als je zuvor






Auch wenn sich die Strecken gegenüber dem Vorjahr nicht gross verändert haben - die lange anhaltende Trockenheit (mit Ausnahme eines Sturmes am Freitag) hat ihre Spuren hinterlassen. Brettharte Pisten, viele Bodenwellen und enorm viel Staub machen die Baja zu einer besonderen Herausforderung. Bereits am Samstag Mittag, zur Hälfte der Tagesetappe, sind bereits 20 Prozent des Starterfeldes ausgefallen.

Prominenteste Pechvögel in der FIA-Klasse sind der Ungarn Balazs Szalay mit seinem Opel Antara sowie der "Liebling der ungarischen Nation" Istvan "BaBa" Gal. Szalay verlor nur eine kleine Schraube an seinem Opel - aber die hatte es in sich: Fast die gesamte Heckverkleidung des Fahrzeuges löste sich, eine Kettenreaktion an Schäden war die Folge. Derzeit versuchen die Opelaner mit allen Mitteln, den Antara wieder flottzumachen.

Auch in der Amateurklasse geht es hart her. Ausgefallen ist leider Christof Danner aus Österreich, der bereits gestern nach dem Prolog Probleme am Getriebe feststellte: "Auf der Überführung von Balatonfured nach Vesprem bemerkten wir tropfenweise Getriebeöl-Verlust, nach einigen Kilometern lief es schon heftiger hinaus. Am Ende verbrauchten wir knapp 6 Liter auf 20 Kilometer."

Das Team konnte die erste heutige Etappe daher nicht antreten und meldete sich bei der Rennleitung ab. "Wir haben überlegt, ein Ersatzgetriebe aus Graz zu holen, aber wir wissen nicht, ob es passt. Jetzt haben wir mit der Orga abgesprochen, das wir wieder starten können, falls wir das Getriebe hinbekommen - dann allerdings nur zum Testen ausserhalb der Wertung" so Danner. "Wir können uns den Schaden noch nicht erklären, es ist ein Seriengetriebe und die sind eigentlich unzerstörbar. Wir haben jetzt das Getriebe ausgebaut und werden es zerlegen. Vielleicht bekommen wir es noch hin."

Probleme gibt es auch bei Ernst Ruebsam und seinem Sohn. "Ein Stück der Front ist gegen den Kühler gedrückt, das hat zwei Arretierungen verschoben und einen Riss erzeugt. Wir haben den Kühler jetzt notdürftig repariert und hoffen, das er hält. Falls nicht, müssen wir abbrechen. Es ist zwar ein Serien-Kühler, aber wir haben keinen Ersatz dabei und am Samstag ist es schwer, hier einen zu bekommen" so der Essener.

Gut läuft es hingegen bei Wolfgang Mayer mit seinem Hekla Proto. Nach Problemen mit der Übersetzung im Vorjahr scheint das Dauerproblem nun behoben, bisher lief es gut. "Wir fahren vorsichtig und bisher ohne Probleme. Die Strecke ist allerdings sehr hart, viele Sprünge, sehr harter Boden, es kracht und schüttelt die ganze Zeit" so Mayer.

Bis zum Abend müssen sowohl die Challenge als auch die FIA-Klasse sowie die Motorräder, Quads und Trucks drei, bzw. vier unterschiedliche Etappen bewältigen. Der längste Abschnitt führt dabei durch ein knapp 50 Kilometer langes Tal mit vielen schnellen Passagen, kleinen Bergen und sehr sehr viel Staub. Die Temperaturen halten sich derzeit bei angenehmen 28 Grad, ein kühler Wind sorgt für Abkühlung.

Artikel vom 24.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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