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IAA 2007: Unser Messe-Wegweiser für 4x4 und SUV-Fans














Am 15. September öffnet die grösste Automesse der Welt (nach zwei Presse- und Fachbesuchertagen) ihre Pforten für Jedermann. Wie immer gibt es viel zu entdecken, ein Feuerwerk an Innovationen und wieder zahlreiche neue Autohersteller, von denen man bisher nichts oder kaum etwas gehört hat. Wer sich auf Neuheiten im 4x4- und SUV-Bereich konzentriert, dem sei unser "schneller" Messerundgang empfohlen, den unsere Redakteure für Sie bereits an den beiden Pressetagen beschreiten durften.

Am Ende unseres kleinen Messe-Wegweisers finden Sie einen aktuellen Hallenplan sowie einen Plan des Freigeländes zum Ausdrucken als PDF-Datei zum kostenlosen Download.

Es grünt so grün auf der diesjährigen IAA - fast jeder Autohersteller hat den Umweltschutz vorrangig auf seine Fahnen geschrieben, die Aussteller überbieten sich fast mit mehr oder weniger innovativen Lösungen. Und auch wenn der 4x4- und SUV-Markt boomt, so mancher Autohersteller versteckt seine "Grossen" zwischen all den umweltfreundlichen, aber zumeist nicht lieferbaren (weil Studien) Ausstellungsstücken. Spitzenreiter im Versteck-Spiel ist der deutsche Autohersteller Opel (Halle 8). Als Eyecatcher dient ein Elektro-Opel mit eingebauten "Segway"-Selbstlenkern - dagegen wird der neue Antara neben dem Signum nur "verschämt" am Rande gezeigt.

Gerade bei Russpartikelfiltern und Hybridantrieb laufen die deutschen Autohersteller vor allem den Franzosen und Japanern hinterher, auch wenn man die Aufholjagd mittlerweile begonnen hat (siehe Porsche).

Gerade die jüngste Diskussion um die offensichtlich unausgereiften (deutschen) Partikelfilter bei Audi lässt die Brust der Franzosen vor Stolz anschwellen. Umso selbstbewusster zeigen Citroen und Peugeot in Halle 8 ihre "SUV-Erstlingswerke", den auf dem Mitsubishi Outlander basierenden "C-Crosser", bzw "4007". Während man bei Audi seinen Partikelfilter alle paar tausend Kilometer umweltschädlich auf Extrafahrten "freibrennen" muss, sind die Partikelfilter der Franzosen bis 180.000 Kilometer wartungsfrei.

Abgeguckt hat man sich bei Peugeot allerdings den Trend zu Plastik-beplankten und höhergelegten Alltags-Pkw wie dem VW Cross-Polo. Der neue Kombi Peugeot 207 SW wird auf der IAA auch als Version mit "Offroad-Optik" angeboten.

Zwischen Citroen und dem von Opel "versteckten" Antara zeigt der Toyota-Nobelableger Lexus in Halle 8 seinen erfolgreichen und bereits Alltagstest-erprobten Hybrid-SUV RX400h im Mittelpunk seines Messestandes. Dessen Hybrid-Umwelttechnik bringt vor allem im Nah- und Stadtverkehr Vorteile.

Audi in Halle 3 hingegen enttäuscht. Nach dem gross angekündigten Q7-Modell mit Hybrid (soll ab 2008 kommen) sowie mit dem angepeilten "saubersten Diesel der Welt" sucht man auf der Messe vergebens - noch dazu ist das spärlich besetzte Personal zu diesen Themen herzlich überfordert. Noch vor zwei Jahren war der Q7 der Star auf der IAA - in diesem Jahr fand man an den Pressetagen mit Mühe gerade mal ein Exemplar.

Doch der Besuch in Halle 3 lohnt trotzdem: Gleich neben Audi präsentiert Volkswagen gross, pompös und selbstbewusst den neuen Mini-SUV Tiguan, in verschiedenen Ausführungen, Farben und Formen. Nach Aussagen von Fach-Journalisten, die den Tiguan bereits fahren durften, dürfte dieser wie auch der Touareg bei den "grossen" SUV wohl der geländegängigste aller Mini-SUVs werden.

Und noch eine Besonderheit findet sich für 4x4-Fans auf dem Stand der Wolfsburger. Die Hannoveraner Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen stellt etwas abseits den VW Bus T5 "Panamericana" vor - höhergelegt, mit Allradantrieb, MT-Reifen und einem härteren Fahrwerk.

Zwischen Audi, Volkswagen und Skoda zeigt der spanische VW-Ableger Seat neben einem plastikbeplankten Minivan "Altea" die sportliche SUV-Studie "Tribu" - ein Ausblick der Spanier auf einen ersten eigenen SUV auf Basis des Tiguan, der vorne an den VW-Neuling und hinten stark an das Volvo-Coupé C30 erinnert. Doch auch wenn sich die Spanier Mühe gegeben haben, eine derartige Studie wurde in der Vergangenheit leider noch nie umgesetzt.

Ein Stockwerk höher befinden sich die Messestände von Ford, Renault, Nissan, Mazda, Land Rover, Suzuki und Weiteren. Ein Hingucker auf dem Ford-Stand ist neben einer Multimedia-Show (die gerne überraschend auch mal Ihr Gesicht auf einer Grossbildleinwand einblendet) der neue Mini-SUV "Kuga", mit dem die Kölner ab dem kommendem Frühjahr gegen VW Tiguan und BMW X3 antreten wollen. Der Kuga ist frisch und innovativ, soll aber so wie er hier steht noch nicht endgütig sein - viel mehr Abweichungen zum Serienmodell dürften aber nicht mehr zu erwarten sein. Immerhin, Ford verspricht gute "Geländeeigenschaften" und ein "intelligentes" Allradsystem.

Mazda bietet wie Nissan keine grossen Neuerungen im 4x4-Bereich, dennoch sind der neue "X-Trail" bei Nissan sowie der Crossover CX-7 und der neue Pickup BT-50 (feierte auf der Nutzfahrzeug-IAA 2006 seine Premiere) bei Mazda interessante Anlaufstellen.

Das Land Rover für 4x4-Fans immer einen Besuch wert ist, brauchen wir trotz fehlender Neuerungen am Stand kaum zu erwähnen, beim Standnachbar Suzuki gibt es immerhin einen der beiden Transsyberia Grand Vitara zu sehen.

Eine schicke und weit entwickelte Studie eines neuen SUV gibt es bei Renault zu entdecken - der rundliche und durchdachte "Koleos" basiert auf dem Nissan X-Trail und soll in dieser Form ähnlich als erstes SUV der französischen Marke auf den Markt kommen.

Wandern wir in Halle 2, die sich bis in die Festhalle ausbreitet und in der die (alten und neuen) Marken des Daimler Konzernes untergebracht sind. Eine Neuheit gibt es bei Jeep zu entdecken: Die Amis präsentieren im unteren Stockwerk ihren neuen Cherokee als Europapremiere - in den USA ist das kantiger gewordene Modell schon länger auf dem Markt. In der eigens zum Messestand umgebauten Festhalle zeigt Mercedes neben dem GL und ML auch den überarbeiteten Klassiker "G".

Zwischen den Hallen 2 und 3 auf einem Freigelände präsentiert sich erneut BMW mit einer pompösen, eigens errichteten Messehalle. Hinter einer aufwändigen Lichtshow finden sich im Untergeschoss die beiden Studien des neuen "Sport Activity Coupé" X6, einmal als Sport-, einmal als Hybridversion. Beide stehen auf der IAA als "Studien", sind aber in ähnlichen Versionen schön länger als kaum getarnte Erlkönige unterwegs und zeugen so für eine baldige Serienreife - auch wenn man darüber offiziell noch nichts bekanntgeben will.

Weiter in Halle 4 wird es richtig interessant. Neben Isuzu (neuer D-Max Pickup), Kia (neuer Sportage), Ssangyong (überarbeiteter Kyron und neuer Ayction Pickup), Daihatsu (Terios) und Lada (Niva Sondermodell) findet sich hier der Stand von "China Automobile", die gleich drei SUV´s aus China vorstellen (mehr dazu auch in unserer Reportage). Neben dem CEO, der optisch einen Mix aus altem BMW X5, Toyota Prado und Opel Antara darstellt, zeigen die Chinesen den UFO, eine "Neuauflage" des alten Toyota RAV4, der nicht - wie viele irrtümlich annehmen - abgekupfert wurde, sondern ganz offiziell mit den alten Toyota-Pressformen hergestellt wird.

Ob es eine undichte Stelle beim Zoll gab oder der China-Importeur einfach keinen Ärger wollte ist nicht bekannt - wohl aber, das der dritte China-SUV, dessen Einführung auf dem europäischen Markt vorerst nicht geplant ist, einen Ersatz für die gross angekündigten Smart-Kopie einnahm. Die wäre nämlich am zweiten Pressetag vom deutschen Zoll als "Raubkopie" beschlagnahmt worden, doch der Zoll machte seine Razzia umsonst: Die Smart-Kopie stand nicht auf dem Messestand.

Gegenüber in Halle 5 stellt Porsche seinen Cayenne mit einem Schnittmodell als Hybridantrieb (kommt 2009) vor - gleich daneben gibt es den neuen Cayenne GTS in schickem Rot zu entdecken. Während Honda nur mit einem CR-V vertreten ist und somit nicht Neues im SUV-Sektor bietet, präsentiert Mitsubishi gleich neben Porsche die neue Crossover-Studie "Concept CX" und stellt die bewährten Modelle Pajero, L200 Pickup sowie ein Ausstellungsstück des Dakar-Siegers Pajero Evo MPR13 aus.

Weiter in Halle 6 gibt es bei Fiat, Lancia, Alfa-Romeo, Maserati und Ferrari zwar keine Geländewagen zu sehen, dafür aber die hübschesten Hostessen der ganzen Messe. Kein Wunder, die Italiener haben sich zum Grossteil in ihrem Heimatland bedient. Am Ende der Halle spielt Hyundai angesichts des einvernehmenden italienischen Auftritts eine eher einsame Rolle, ist aber immerhin mit dem neuen Santa Fe vertreten.

Der Neuheiten-Rundgang endet schliesslich wieder in Halle 8, vorbei an Opel, Toyota, Citroen und Peugeot findet sich in der hinteren Ecke noch eine Neuheit, die bisher in Deutschland eine eher untergeordnete Rolle spielte: Subaru hat den ungewöhnlich designten "Tribeca" feiner gezeichnet und präsentiert das grösste Modell des Herstellers in zwei Versionen. Dazu hat Subaru eine weitere Weltpremiere vorzuweisen: Den ersten Boxer-Dieselmotor der Welt.

Last but not least empfiehlt sich ein Besuch in den Hallen 1.1 sowie 1.2 - hier haben sich die grossen Tuner niedergelassen. Wer mit seinem SUV voraussichtlich nie ins Gelände will und über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich diesen bei Spezialisten wie Abt, Hamann etc. entsprechend verschönern und aufmotzen lassen. Die Krönung des SUV-Tunings findet sich am Stand von Brabus - die Bottroper Edelschmiede zeigt einmal mehr, was man aus Mercedes ML und GL so nobles zaubern kann.

Wer jetzt genug von den glänzenden Fahrzeugen in den Messehallen hat, darf seinen "Wunsch-Offroader" gerne auch selbst gleich testen. Dafür haben die Organisatoren der IAA auf dem Freigelände hinter Halle 10 ein grosses Offroad-Testareal geschaffen.

Download Hallenplan IAA als PDF (6,3 MB): [ HIER KLICKEN ]

Download Freigeländeplan IAA als PDF (1,5 MB): [ HIER KLICKEN ]

Artikel vom 13.09.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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