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 | Die erste Etappe in Polen versank in Wasser und Schlamm |
 Was fuer eine zweite Etappe! Bereits auf der Ueberfuehrung von Deutschland nach Polen wurde klar - die erste Etappe in Polen duerfte im Schlamm versinken. Teilweise sintflutartige Regenschauer prasselten herunter und verwandelten die Landschaft in einen einzigen Morast. Gegen 14.00 starteten die Motorraeder und trafen bereits nach wenigen Kilometern auf das erste Schlammloch - urspruenglich nur ein Rinnsal, nach den Regenschauern jedoch ein tiefes, nasses Loch.
Waehrend die Motorraeder relativ zuegig und unproblematisch das Loch durchquerten, schien fuer einige Fahrzeuge und Trucks hier bereits das Limit erreicht zu sein. Einfach durchfahren konnte niemand, ohne Winsch kam man nicht weiter. Einige suchten sich ihren eigenen Weg und fuhren quer durch eine Reihe von Tannen, der Grossteil verliess sich auf seine Winsch - nur die Franzosen machten Ihrem Ruf als, nennen wir sie liebevoll "verrueckt", alle Ehre. Ohne zu schauen brausten sie in das Schlammloch - hatten teils keine Winde und hielten so das komplette Feld ueber zwei Stunden auf. Schlauer war also, wer hier den CP ausliess, das Loch umfuhr und zwei Stunden Strafzeit kassierte.
Doch das erste Schlammloch sollte am Ende das einfachste sein. "Das ist keine Breslau, das ist die Transsylvania" meinte der Werber und Mercedes G Pilot Hannes Kollmannsberger nach der Etappe. Der Muenchener Discothekenbetreiber Oliver Koepp, in diesem Jahr erstmals hinter dem Steuer seines Rallyunimogs unterwegs, brachte es auf den Punkt: "Eine Winde haette hier als Pflicht aufgefuehrt werden muessen. Fuer die erste Etappe war diese Strecke definitiv zu hart". Das mussten alle Teilnehmer spueren - bereits am zweiten Schlammloch musste sich das Feld ueber eine Distanz von mehreren hundert Metern von Baum zu Baum winschen.
Insgesamt mussten ueber vier grosse Schlammloecher bewaeltigt werden - die nach den ersten Fahrzeugen teils so ausgefahren waren, das sowohl PKW als auch LKW im Schlamm umkippten. "So etwas hartes habe ich noch nicht erlebt" meinte auch Volkswagen-Mitarbeiter Alexander Skibbe, der die von Volkswagen fuer die Presse gestellten VW Touareg betreut. Am Ende wurde es fuer viele sehr spaet - die letzten Teilnehmer kamen erst gegen 4 Uhr morgens (!) ins Camp.
Die heutige Etappe am 29. Juni wird wieder schwer - 140 Kilometer Strecke warten auf die Teilnehmer, von denen die ersten PKW gegen 10.00 Uhr starteten. Zurueck erwartet werden sie nicht vor 21.00 Uhr...
Artikel vom 29.07.2004, Autor: Breslau-Live-Team
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