







|
 |
 |
|


|


 | Rudi, Rudi, alles ist vorbei - Hollaender-Harry und Weitere erzaehlen |

 |  |  Hollaender-Harry im VW Iltis
|  |  Torsten Holz und Manuela Waschk
| "Beschissen" antwortete Berlin-Breslau Legende Harry Scherpen auf die Frage, wie er denn die erste Etappe in Polen und zweite Etappe der Berlin-Breslau fand. "Nach dem zweiten Loch war alles vorbei, uns ist die Antriebswelle gebrochen. Rudi, Rudi, alles ist vorbei - das war mein erster Gedanke" grinst der ehemalige Polizeikommissar mit Anspielung auf die Fussball EM in Portugal. Scherpen liess sich ins Lager schleppen, der Schaden konnte zum Glueck behoben werden.
Aber Harry nimmt es locker: "Im Ernst, das war schon eine tolle Etappe, wir haben alles mitgenommen und nichts umfahren. Wir lagen auf Platz 66, sind jetzt auf Platz 111 zurueckgefallen - vielleicht haette ich doch einen CP umfahren sollen und haette am Ende trotz Strafzeit ein besseres Ergebnis bekommen." Aber Harry und seine huebsche Beifahrerin wollen unbedingt durchhalten: "Ich habe noch nie eine Breslau bis zum Ende fahren koennen, vielleicht schaffe ich es in diesem Jahr ja endlich einmal." Wir druecken die Daumen, Harry. Sein Fahrzeug ist ueber die Jahre das gleiche geblieben: Ein VW Iltis mit einem 150 PS Motor aus dem VW Passat. "Damit bringe ich den Iltis locker auf 140 km/h - ich koennte schneller, aber das wuerde das Auto nicht ueberleben.
Ein weiterer Iltis hat bereits im Vorfeld fuer Aufsehen gesorgt. Die Zeitschrift Off-Road verloste eine Rallyteilnahme auf einem vom Iltis Experten "Wagner Armeefahrzeuge" neu aufgebauten Fahrzeug - gewonnen haben zwei Foerster aus Bayern, die nun Blut geleckt haben: "Wir sind im Rennen und es macht wahnsinnig Spass", berichtet Michael Betz, Fahrer des Offroad-Iltis. Gemeinsam mit Beifahrer Matthias Pfueller hat Betz die erste Etappe gut ueberstanden, einige Schlammloecher mitgenommen, andere Schlammloecher umfahren. "Leider mussten wir vor einem Loch zwei bis drei Stunden warten, das hat viel Zeit gekostet. Als wir ins Ziel kamen, war es bereits dunkel. Zu kaempfen hatte das Team mit einem Platten und einer gebrochenen Achswelle, "aber das haben wir dank dem wunderbaren Service von Wagner Armeefahrzeuge reparieren koennen", so Betz gluecklich.
Der Aufbauer Wagner selbst steuert einen weiteren VW Iltis, der die Breslau mit dem Off-Road Iltis gemeinsam faehrt: "Wir haben das gestern probiert und es hat wunderbar geklappt", meint Betz, "nun werden wir versuchen, die gesamte Rally gemeinsam hintereinander zu bestreiten".
Nicht ganz so gut lief es auf der zweiten Etappe der Breslau fuer das Paerchen-Dreamteam Torsten Holz und Manuela Waschk in ihrem gelben Mercedes G Cabrio. "Wir hatten Probleme mit der Zuendspule und mussten ins Camp geschleppt werden - gegen 2:00 Uhr nachts. Aber wir haben den Schaden behoben und starten heute wieder", so der Spediteur aus Salzgitter. "Die Strecke selbst war schwierig und sehr schlammig, teilweise lief es problemlos, teilweise mussten wir uns von Baum zu Baum winschen. Eigentlich war die Etappe eine grosse Winsch- und Warte-Partie - wir mussten alleine 5 Stunden hinter anderen Teilnehmern warten. Die Breslau 2004 ist auf jeden Fall haerter als alle bisherigen Breslau-Ausgaben, aber es gibt wesentlich mehr Teilnehmer, viele neue Gesichter und Bekannte von anderen Rallys, die sich nun auch auf die Breslau getraut haben," so Thorsten Holz.
Ein besonderer Gruss geht an zwei Ehefrauen, die schon befuerchten, das sich ihre Maenner ganz woanders hin abgesetzt haben, weil sie noch auf keinem Foto zu sehen sind. Keine Sorge liebe Damen - die Mechaniker von Wagner Armeefahrzeuge sind wirklich auf der Breslau - und werden heute noch fotografiert :-)
Artikel vom 29.07.2004, Autor: Breslau-Live-Team
Zurück zu den Berlin-Breslau News: [ HIER KLICKEN ]

|


|
|
|
 |
 |
|