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 | Prolog in Senftenberg bei gemischtem Wetter beendet |
 Das Wetter meinte es zuerst gut mit den zahlreichen Teilnehmern und Besuchern der 11. Berlin-Breslau Rally, die heute mit dem Prolog traditionell in Senftenberg eröffnet wurde. Gegen 13.30 Uhr starteten die ersten Mottorräder, gefolgt von den Quads, Pkw und Lkw bei knapp 30 Grad und strahlendem Sonnenschein. Am späten Nachmittag schlug das Wetter um, diverse Gewitter zogen noch vorbei doch pünktlich mit dem Eintreffen des letzten Lkw begann ein Dauerregen, der bis zum Moment anhält.
Die Veranstalter warteten gleich mit zwei Überraschungen auf. Die Rally startete nicht in dem gewohnten Tagebau zwischen Sedlitz und Senftenberg, sondern in einem neuen Gelände ca. 17 Kilometer von Senftenberg in Richtung Hoyerswerda entfernt. Das neue Gelände ist ebenfalls ein Tagebau - oder besser war es, denn mittlerweile geflutet dient der nun neue See als Naherholungsraum für Einheimische und Touristen.
Ergo fiel - und das war die zweite Überraschung - der Prolog für Berlin-Breslau Verhältnisse relativ brav aus. Keine Steilabfahrten im Kohlestaub, sondern Highspeed-Strecken, kleine Hindernisse und schliesslich eine Flussbettdurchfahrt á la Polen sorgten für einen spannenden, aber unfallfreien Prolog. Erst gegen 19.00 Uhr kam der letzte Teilnehmer über die Ziellinie.
Dabei galt es, zuerst entlang des nun neuen Sees ca. 15 Kilometer nach Senftenberg zu fahren. Dort ging es direkt im Anschluss zum Showstart über die "berühmt-berüchtigte" Wippe mit Showstart in die Innenstadt von Senftenberg. Von dort aus führte die Strecke wieder zurück zum Tagebau-See, diesmal allerdings nicht über staubige Pfade, sondern enge Waldwege und durch ein ausgetrocknetes Flussbett mit Curryähnlichem, gelben Sand. Klasse für die zahlreichen Fotografen, witzig für die Zuschauer, die am Abend alle ein leicht gelber Staubüberzug bedeckte.
Über Ergebnisse des Prologes ist bis zum Moment noch nichts bekannt, die Auswertungen dauern noch an. Wir werden die aktuellen Ergebnisse (je nach Verfügbarkeit) entweder am Abend oder morgen früh nachreichen.
Am morgigen Sonntag startet in Senftenberg die erste Etappe, die zuerst über die Prologstrecke entlang des Sees führt, dann aber Breslau-untypisch wie in Polen durch Wälder und erste Wasserlöcher führt. Besonders die Zuschauer, die nur am Wochenende Zeit haben, dürfte dies besonders freuen - bekommen sie doch erstmals einen Einblick in die "wahre" Berlin-Breslau, wie sie nach dem Grenzübertritt nach Polen stattfindet.
Artikel vom 25.06.2005, Autor: BB-Live-Team / hs
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