Von Ausfaellen, Pannen und tapferen Teilnehmern am Mittwoch

Das gibt es fast nur auf einer Abenteuerrally. Da faellt das Fahrzeug aus, bleibt einen Tag zum Fixen im Camp und wird am naechsten Tag wieder eingesetzt. Wertung? Egal. Hauptsache dabei, Hauptsache Spass.

Heute erwischte es wieder einige Teilnehmer, die aber noch nicht ganz aufgeben wollen. Darunter der hollaendische Mercedes SK, bisher gut dabei und mit enormer Leistung verblueffend, heute blieb er mit einer defekten Wasserpumpe liegen, weiter geht es nur wenn Ersatz gefunden wird.

Auch das Dreamteam-Ehepaar Jens und Janine Mehlis, unterwegs in einem Mercedes G 320, konnten sich bisher ebenfalls im vorderen Feld halten, allerdings gab die Differentialsperre ihren Geist auf. Der orange GZR-Mercedes kaempfte mit einer defekten Lichtmaschine, ein Motorrad musste nach einer Wasserdurchfahrt mit defektem Motor ganz aufgeben.

Neben den Vorjahressiegern Neese/Mueller erwischte es heute auch den Favoriten bei den Lkw. Udo Heidenreich trat nicht zum Start an und sein in diesem Jahr rot lackierter Unimog musste auf dem Haenger ins Ziel geschleppt werden. Was passiert ist, war am Abend noch nicht bekannt.

Nachdem der dritte (in blau lackierte) VW Iltis bereits auf der zweiten Etappe ausfiel, halten nun ein Muenchener gruener Iltis sowie Michael Betz im Militaer-Iltis die historischen VW-Fahnen hoch. Beide kamen auch heute ins Ziel, mal mehr, mal weniger problemlos. Hart zu kaempfen hatten die Muenchener. Dank kleinerer Reifen und somit weniger Bodenfreiheit kippten sie in einem Schlammloch um und mussten von einem MAN Kat geborgen werden. Nix passiert, im zweiten Anlauf klappte es dann doch. Umgekippt - und ebenfalls ohne Verletzungen - sind heute auch ein langer Land Rover Discovery sowie einer der beiden roten Nissan Patrol aus Bayern. Beide konnten jedoch schnell wieder aufgerichtet werden und setzten ihre Fahrt fort.

Die ist natuerlich nur ein kurzer Blick auf die zahlreichen BB-Teilnehmer, darunter wieder viele Franzosen, Hollaender, Belgier und Italiener. Positiv erwaehnenswert: Gerade die Franzosen, im Vorjahr fuer ihre teilweise Agressivitaet bekannt, entpuppen sich in diesem Jahr als nette Partner, helfen wo es nur geht. Keine Bilder mehr von quer gespannten Bergeseilen, keine Schreie, einfach mehr Kollegialitaet. So wuenschen wir uns die Breslau.

Artikel vom 29.06.2005, Autor: BB-Live-Team/hs

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