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 Italian Baja: Boris Gadasin und Leonid Novitskiy erste Top-Fahrer in Italien.
Wie vor jeden FIA-Lauf wird es spannend: Wer kommt, wer nicht? Nun hat auch der Russe Boris Gadasin mit seinem "G-Force Proto" für die "Italian Baja" genannt. Für Gadasin ist es die fünfte Teilnahme in Italien. 2007 und 2009 gewann er die Baja, 2008 musste er den Sieg Nasser Al Attiyah im X-raid BMW überlassen, 2010 fiel er bereits in der ersten Runde aus.
Sein G-Force Proto dürfte wieder für Aufsehen sorgen. Eigentlich ist der G-Force ein Nissan Navara, aus dem aber im Prinzip ein komplett neues Auto gebaut wurde. Der Navara dient nur als Rahmen, unter der Haube arbeitet ein 400-PS Chevrolet V8 mit 737 Nm Drehmoment und knapp 200 km/h Spitze - der Sprint auf 100 km/h soll in unter 5 Sekunden erfolgen.
Auch wenn der G-Force manchmal an eine Bastelkiste erinnert - der ungewöhnliche Aufbau hat seinen Grund. "In Russland kann man nicht einfach ein Rallyauto bauen" heisst es seitens [ www.gforce-motorsport.com ]. "Man muss ein Basisfahrzeug nehmen, dabei muss ein gewisser Teil des Fahrzeuges erhalten bleiben. Somit sind wir in der Entwicklung eingeschränkt." Immerhin, der G-Force ist der erste Rallyraid-Prototyp aus Russland - und den kann man auch als Kundenfahrzeug mieten.
Ein weiterer Russe will es in Italien wissen und gilt wie Gadasin als Top-Favorit: FIA World Cup Sieger Leonid Novitskiy wird gemeinsam mit seinem deutschen Beifahrer Andreas Schulz an den Start gehen. "In Italien sind wir mit einem Fahrzeug dabei" bestätigt Teamchef Sven Quandt. "Unser Einsatz wird dann auf der Abu Dhabi Desert Challenge fortgesetzt. Hier können wir bisher Leonid Novitskiy im BMW X3CC und erstmals Stéphane Peterhansel im Mini 4All Racing bestätigen."
2011/03/01 | 12:40 CET | ARTICLE: MR/SY


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