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 Italian Baja: Jubel beim SAM-Team, deutsche Lennson schlugen sich gut.
Da durfte das erste Bier schon einmal früher geöffnet werden: Die "Italian Baja-Premiere" des SAM Mercedes 35CC aus Sachsen ist voll gelungen, Matthias Kahle und Dr. Thomas Schünemann fuhren mit nur 3:36 Minuten Rückstand auf den hervorragenden 3. Platz ein, man liess sogar den X-raid BMW X3CC von Ex-World Cup Sieger Miroslav Zapletal hinter sich - besser hätte es kaum laufen können.
"Eine super Leistung, ich bin richtig zufrieden" freute sich Teamchef Sven Knorr am Abend sichtlich. "Das Auto lief super, Matthias ist ein perfekter Fahrer und Dr. Thomas Schünemann ein ebenso guter Navigator. Hier hat für uns einfach alles gestimmt."
Stolz sind auch die beiden Lennson-Crews Stensky/Stensky und Kaldarasch/Kaldarasch. Beide kamen bei ihrem FIA-Debut nicht nur an, sondern platzierten sich mit den Positionen 19 (Stensky) und 34 besser als erwartet. Bei Ingo und Silke Kaldarasch wollte der Motor nicht so richtig laufen, man kam nicht auf den gewünschten Top-Speed.
"Aber egal" freut sich Ingo Kaldarasch, "dafür das wir kaum Erfahrung haben, erst das zweite mal mit dem Auto fahren, nicht getestet haben und die FIA-Regeln nicht kannten ist es doch super gelaufen, wir sind richtig zufrieden. Der FIA-Sport ist schon komplett anders als der Amateur-Sport. Für uns steht fest: Wir werden weiter FIA fahren."
Frank und Stephan Stensky hätten sich mehr Gelände gewünscht, auf der wetterbedingt recht kurzen und anspruchslosen Strecke war der Lennson einfach "unterfordert". Dennoch, Platz 19 Gesamt, Platz 17 in der T1-Wertung - wären die 2 Minuten Zeitstrafe wegen zu spätem Startens beim Prolog nicht gewesen, man hätte noch drei Positionen besser abgeschlossen.
"Wir sind zufrieden, auch wenn es ein recht teurer Spass war" meint Frank Stensky nach der Baja. "Für die FIA-Premiere ist das Ergebnis doch super und wir haben jetzt einen Eindruck, wo der Lennson zwischen den FIA-Autos steht." Für Stephan Stensky war vor allem die FIA-Atmosphäre spannend. "Das ist schon anders als im Amateursport. Alles ist minutiös und streng reguliert, das ist ungewöhnlich aber es funktioniert."
2011/03/20 | 19:14 CET | ARTICLE: MR/SY


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