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Jeep Höhenweltrekord: Team zum Basislager gestartet


Mit einem grossen Team, Goodyear-Reifen und einem Jeep Wrangler versucht es der Limburger Matthias Jeschke, seinen Höhenweltrekord für Fahrzeuge (aufgestellt 2005 mit einem Toyota nach einem Duell gegen ein Volkswagen-Team) zu verteidigen. Wie auch 2005 wird es spannend: Ein KIA-Team versucht zeitgleich, den Weltrekord für sich zu behaupten. Marathonrally.com begleitet den Weltrekordversuch des Jeep-Teams und berichtet täglich in den News.

Matthias Jeschke über den dritten Tag: Wir starteten um 11.00 Uhr nach einem Fotoshooting beim örtlichen DaimlerChrysler/Jeep-Partner und fuhren - unterbrochen von vielen Film- und Fotoaufnahmen - ins Basislager am Ojos del Salado. Endlich waren wir also unterwegs. Endlich der lang ersehnte Start. Endlich beginnt die letzte Phase der langen Vorbereitungen.

Die Fahrt ansich ins Basislager war traumhaft, auch wenn ich den Weg schon oft gefahren bin. Die Schönheit der Natur, die Farbspiele und wechselnden Strukturen begeistern mich jedes mal wieder aufs Neue. Für diejenigen in meinem Team, die noch nicht in der Atacama waren, war es atemberaubend. Aber eben nicht nur schön. Deutlich macht sich die Höhe bemerkbar. Schon bei etwa der Hälfte der Fahrt bemerken viele die beginnende Kurzatmigkeit. Dazu kommen leichte Schwindelgefühle. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass allein unser Basislager annähernd in der Höhe des Gipfels des höchsten Berges der Alpen - dem des Mont Blanc - liegt!

Im Basislager erwarteten uns nach rund sieben Stunden Fahrt... freudig strahlende Ranger, ein Koch, frischer Kaffee, Kuchen, aber vor allem auch unsere beiden Transport- und Rettungsfahrzeuge Argo Avenger 8x8.

Leider machten sich dann bei einigen Teammitgliedern auch schon deutliche Anzeichen der Höhenproblematik bemerkbar. Hatten einige zuvor noch gelacht oder gedacht ich mache Scherze, wenn ich über zu erwartende Übelkeit und Schmerzen berichtete, waren nun auch die letzten Stimmen verstummt. Manche haben starke Kopfschmerzen, andere plagt "das sich Übergeben müssen" usw. Alles in allem jedoch normale Anzeichen der Höhe und des Akklimatisationsprozesses in dem wir uns befinden. Der guten Vorbereitung aller in Deutschland ist es zu verdanken, dass wir direkt von einer Höhe von 500 Metern (Copiapó) auf 4500 Metern aufsteigen konnten.

Natürlich bemerken wir auch bei unseren Fahrzeugen die zu erwartenden Leistungsverluste. Es gibt eben wesentlich weniger Sauerstoff hier oben und somit automatisch entsprechend weniger Motorleistung. Da wir aber ausschliesslich mit Hubraum- und PS-starken Wagen unterwegs sind, fällt der Mangel an Leistung aus explodiertem Gemisch schwächer aus als erwartet.

Insgesamt setzen wir 7 Fahrzeuge für die Rekordfahrt ein:

- 2x Jeep Wrangler Unlimited Rubicon 3.8 V6 Schaltgetriebe
- 2x Argo ATV Avenger 8x8
- 1x Dodge Ram SLT 1500 mit 4.7 V8 Automatik (Begleitfahrzeug)
- 1x Dodge Dakota 3,7 V6 Automatik (Begleitfahrzeug)
- 1x Jeep Cheeroke 2,4 R4 Schalter (Begleitfahrzeug)

Als alle Einsatzfahrzeuge in Reih und Glied vor der Basistation stehen, fällt der Eindruck schon sehr martialisch aus. Ich glaube sicher behaupten zu können, dass keines der anderen Teams, die aktuell versuchen den Höhenweltrekord zu brechen, besser aufgestellt ist als wir. Dafür danke ich allen meinen Partnern, insbesondere DaimlerChrysler/Jeep, Goodyear, ODG und Warn.

Noch ein paar Worte zu den anderen Teams. Wir wissen, dass das Kia-Team seine Expedition am Samstag beginnen wird. Ausserdem wird ein von Mitsubishi gesponsortes Team, voraussichtlich in der nächsten Woche, ebenfalls einen Rekordversucht auf einem nahegelegenen Berg
versuchen. Beide Teams haben ihre Vorerkundungen offensichtlich erfolgreich abgeschlossen. In jedem Fall werden mit sportlicher Fairness,aber mit unbedingter Härte in der Sache für den Sieg kämpfen. Der Jeep Wrangler Höhenweltrekord 2007 wird Wirklichkeit werden!


Artikel vom 08.03.2006, Artikel: marathonrally.com/hs/Matthias Jeschke

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