Liveberichte und Fotos von Rallys & Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen

















Sie befinden sich in den marathonrally.com News Einzelartikeln. Um zur Übersicht zurückzugelangen, klicken Sie bitte unter dem Artikel auf den gewünschten Link.





Jutta Kleinschmidt raus bei Volkswagen Motorsport



Das Hick-Hack um Jutta Kleinschmidt bei Volkswagen Motorsport hat ein Ende: Mitte der Woche gab Volkswagen einseitig bekannt, seine Zusammenarbeit mit der Deutsch-Monegassin nicht weiter zu verlängern. "Wir haben unmittelbar nach Ende der diesjährigen Dakar im Januar die Gespräche mit Jutta Kleinschmidt und vor allem mit ihrem Management aufgenommen und bis zuletzt fortgeführt" berichtet Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit konnte nicht vereinbart werden".

Die gebürtige Kölnerin wechselte nach ihrem Sieg bei der Dakar 2001 von Mitsubishi zu Volkswagen, nachdem Volkswagen Kleinschmidt ein besseres Angebot unterbreitete und die Deutsch-Monegassin in der neuen Aufgabe die Chance sah, ein Rallyfahrzeug von Anfang an mitzuentwickeln. Ihren grössten Erfolg im Volkswagen Race Touareg erzielte die 43-Jährige im vergangenen Jahr mit Rang drei bei der "Dakar" - gehofft hatten die Wolfsburger allerdings auf einen Sieg.

Wer oder was nun der Auslöser für die Beendigung des Vertrages ist, wird wohl unklar bleiben, da sich beide Seiten widersprechen. Insider vermuten, das Kleinschmidt (ähnlich wie Michael Schumacher, beide haben den gleichen Manager Willi Weber) ihren "neuen" Preis hochtreiben wollte - was für Volkswagen auch aus finanziellen Gründen kaum akzeptabel gewesen wäre. Für diese Theorie spricht auch, das Volkswagen immer wieder neue Termine anfragte, die laut Aussage des VW-Pressesprechers immer wieder von Kleinschmidt´s Manager Willi Webers verschoben wurden.

Jutta Kleinschmidt selbst sieht das ganz anders: "Am 2. Mai kam auch für uns überraschend die Pressemitteilung von Volkswagen, dass man kein weiteres Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir hat.
Nach der Dakar und dem Auslaufen meines Vertrags am 31. Januar 2006 hätten wir uns schon ein persönliches Gespräch mit Kris Nissen gewünscht. Entgegen anders lautenden Meldungen haben aber keine konkreten Verhandlungsgespräche mit Volkwagen stattgefunden" kommentiert die Deutsch-Monegassin die Entscheidung auf Ihrer Webseite [ www.juttakleinschmidt.com ].

"Damit geht für mich eine spannende und sehr arbeitsintensive Zeit zu Ende. Natürlich ist das auch mit Wehmut verbunden. Ich hätte das VW-Dakar-Projekt gerne bis zum Ende begleitet, da ich auch von der ersten Zeichnung an mit dabei war" berichtet Kleinschmidt weiter. "Ich möchte allen bei Volkswagen sehr herzlich danken, die an den bisherigen Entwicklungen und Erfolgen dieses Programms beteiligt waren, insbesondere der technischen Mannschaft und meinen Mechanikern. Ihnen allen wünsche ich natürlich auch künftig viel Erfolg. 13 Marathonrallys habe ich für die Marke bestritten, mit der wir gemeinsam das Projekt vor fast auf den Tag genau vier Jahren am 15. Mai 2002 begonnen haben".

Wie es für Kleinschmidt weitergeht, ist offiziell noch nicht bekannt. Ein Ende Ihrer Dakar-Karriere bedeute dies für sie jedoch auf keinen Fall: "Wir arbeiten daran, dass ich auch künftig wieder an dem Wüstenklassiker teilnehmen werde. Erste Sondierungsgespräche mit einigen vielversprechenden Teams müssen jetzt intensiviert werden."

Volkswagen hat aufgrund des verpassten Sieges und der guten PR sein Rallyraid-Engagement verlängert und wird bei der Dakar 2007 erneut an den Start gehen. Für die voraussichtlich vier Werks-Touareg stehen mit dem zweimaligen WRC-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien und dem Südafrikaner Giniel de Villiers bisher zwei Fahrer fest. "Bei beiden mussten die Verträge nur verlängert werden, das ist wesentlich einfacher, als neu zu verhandeln" so VW-Pressesprecher Uwe Baldes. Verhandlungen mit dem Franzosen Bruno Saby - bei ihm ist der Vertrag ebenfalls ausgelaufen - stehen hingegen noch aus.

Wer nun die neuen Piloten bei Volkswagen werden, ist ebenfalls noch unklar. Da es für Volkswagen jedoch zumindest in Deutschland wichtig ist, auch einen deutschen Fahrer zu haben, dürfte die Entscheidung aller Voraussicht nach auf den deutschen Rallymeister Matthias Kahle fallen. Kahle hat nicht nur hervorragende Erfahrungen im Rallyraid (als Privatier), sondern fährt in der deutschen Rally-Meisterschaft auch als Werksfahrer für VW-Tochter Skoda. Erfahrungen im Race-Touareg konnte Kahle Ende April bei Tests in Tunesien sammeln.

Artikel vom 05.05.2006, Autor: Redaktion/hs, VW-Presse

Zurück zur News-Übersicht: [ HIER KLICKEN ]

Zurück zur Startseite: [ HIER KLICKEN ]








































smava - Kredite von Mensch zu Mensch









Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2010 MARATHONRALLY.COM | LONDON | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | ST. PETERSBURG | QATAR | PRAHA | MANILA