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Kein Aprilscherz: Österreich kassiert Gebühren von Unfallopfern


Diese Meldung ist kein Aprilscherz: Laut ADAC will man in Österreich Autofahrern auf dreiste Art noch tiefer in die Taschen greifen - und das ausgerechnet in einer Notlage. So hat die Alpenrepublik jetzt eine sogenannte "Blaulichtsteuer" eingeführt. Diese regelt, das Einsätze der Polizei bei Unfällen jetzt mit einer Gebühr von 36 Euro berechnet werden.

Zahlen muss die "Blaulichtsteuer" derjenige Unfallbeteiligte, der die Polizei gerufen hat. Auch wer am Unfall keine Schuld trägt, muss die Gebühr bezahlen. Im Fall des Verschuldens des Gegners muss dessen Haftpflichtversicherung die Gebühr ersetzen. Bei Verschuldensteilung von zB 1:1 wird ein entsprechender Kostenanteil von € 18 ersetzt. Die Krönung: Bestehen beide Parteien auf einen Unfallbericht (z.B. für die Versicherung), verlangt die Polizei von beiden Unfallbeteiligten die volle Gebühr.

"Kostenlos" sind lediglich Unfälle mit verletzten Personen, Fälle mit Identitätsverweigerung des Unfallgegners, Fahrerflucht, das Rammen von geparkten Fahrzeugen, Wildunfälle oder wenn Zeugen die Polizei rufen.

Bei Unfällen mit Verletzten muss sogar die Polizei verständigt werden - andernfalls wird ein Bussgeld von bis zu 2.180 Euro fällig. Als Verletzungen zählen allerdings auch Geringfügigkeiten wie Prellungen oder Schürfwunden.

Grundsätzlich empfiehlt der ADAC betroffenen Unfallbeteiligten, sich telefonisch bei der österreichischen Polizei zu erkundigen, ob im Einzelfall eine "Blaulichtsteuer" anfällt. Besonders bei Sprach- und Verständigungsproblemen mit dem Unfallgegner sollte man vorher unbedingt abklären, ob das Anrücken der Polizei kostenpflichtig ist.

Ein leichterer Tip um sich gegen die Gebühren-Abzocke zu wehren: Einfach einen Zeugen bitten, die Polizei zu rufen. Dieser wird von der Polizei nicht belangt. Unklar ist ebenfalls, wie es sich bei anonymen Anrufen verhält.

Wer es nicht glaubt, [ HIER ] die detaillierten Informationen vom österreichischen ÖAMTC.

Artikel vom 02.09.2008, Artikel: Redaktion/hs, Foto: ÖAMTC

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