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Ladoga Trophy: Platz 2 für Team ORC bei der harten Russland-Trophy



Nach über 1.200 km Wertungsprüfungen erreichten die Teilnehmer bei einer der härtesten Trophys weltweit am Samstag das Ziel am Ladoga See in Russland. Dünenetappen, Flussdurchquerungen und Schlammpassagen liessen die Teilnehmer manchmal an ihre Grenzen kommen. Mit einem Showstart am 31. Mai begann für die Teams das grosse Abenteuer. Unter den tausenden von Zuschauern befand sich auch Prominenz aus der Sportwelt: Nikolai Valuev, 2 Meter 13 grosse Schwergewichts-Weltmeister aus Russland, verabschiedete die Fahrer und Beifahrer in die 1. Etappe. Als Glücksbringer holte sich Vitalij Ruf ein Autogramm auf die Motorhaube seines G500.

In den folgenden 7 Tagen mussten Fahrer und Beifahrer souverän Etappe für Etappe meistern. Bei Flussdurchquerungen so tief, dass die Fahrzeuge bis zur Windschutzscheibe im Nass standen, hiess es für die Beifahrer teilweise: Anglerhose an und rein ins Vergnügen. Bei der Ladoga Trophy gibt es kein Durchkommen ohne Schnorchel.

Team Ruf/Rewinsky liess ihrem G500 im Strandrennen freien Lauf: Dank dem ORC-Doppeldämpfer-Fahrwerk erreichten sie eine Top Speed von 130 km/h, liessen sie sogar den 3fachen russischen Trophy-Meister mit nur 70 km/h "alt aussehen". Jedoch legte die Veranstaltung nach diesem Ergebnis fest, dass für die Ladoga Trophy 2009 keine Doppeldämpfer mehr zugelassen werden, da die Fahrzeuge Geschwindigkeiten erreichen, die die Veranstalter als zu gefährlich halten.

Teamwork spielte für das Team Ruf/Rewinsky eine grosse Rolle: In der 5. Etappe kippte ein Suzuki-Team auf die Seite, da war es für die beiden selbstverständlich, dem Team wieder auf die Räder zu helfen, obwohl sie kostbare Zeit dabei verloren. Durch die grosse Verschränkung des Mercedes G hatten sie beim Berg-Trial grosse Vorteile gegenüber anderen Teams, während sie beim Dünenrennen sich gleich zu Beginn den Reifen von der Felge zogen und die Etappe nur noch auf 3 Rädern beendeten.

Vitalij Ruf und Maxim Rewinsky kämpften sich während den 7 Etappen zum Schluss auf den 2. Platz in ihrer Klasse, wobei sie am 3. Tag sogar als Etappensieger das Ziel erreichten. Auch das 2. deutsche Team mit Fritz Becker und seinem Beifahrer belegte mit einem Toyota einen guten 10. Platz in der Klasse TR3.

Der Zieleinlauf war direkt am Ladoga See, wo Samstagabend die Siegerehrung mit Live-Musik und einer grossen Feier stattfand. Die Teilnehmer feierten bis zum Sonntagnachmittag, wo dann die offizielle Siegerehrung in der Stadtmitte von St. Petersburg ausgetragen wurde.

Nach Meinung vieler Teilnehmer wird die Ladoga Trophy von Jahr zu Jahr immer härter, die Organisation immer professioneller und besser. Die Trophy verzeichnet jedes Jahr mehr Teilnehmer, unter ihnen viele Exoten, die sich sogar ihre eigene Sauna mit zum Rennen nehmen.

Seit 2 Jahren bilden Vitalij Ruf und Maxim Rewinsky ein erfolgreiches Team. Rewinsky sammelte in den letzten Jahren viel Erfahrung als Co-Pilot, fuhr aber auch schon im Jahre 2006 im eigenen Mercedes G Veranstaltungen mit. Ruf hingegen - Top-Mechniker bei ORC - ist seit mehr als 10 Jahren im Rennsport aktiv, u.a. belegte er bei der Ural Trophy im Jahr 2000 eine Top-Ten-Platzierung.

Weitere Informationen finden Sie online unter [ www.team-orc.de ] und [ www.ladoga-trophy.ru ].

Artikel vom 13.06.2008, Artikel: Redaktion/hs/ORC

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