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Legenden-Erbe: Was macht Volkswagen - Lavigne überrascht





Die Dakar 2009 wird in die Geschichte eingehen - nicht nur, weil mit Volkswagen zum ersten mal ein Diesel gewann oder die Rally statt wie bisher traditionell einsam in Afrika eher als lauter Megaevent in Südamerika stattfand - sondern vor allem durch den Ausstieg Mitsubishis, einer Automarke, die den Rallyraid Sport und die Dakar seit Anbeginn mit prägte.

"Ich bedaure sehr, das wir mit Mitsubishi eines des besten Teams der Geschichte der Dakar verlieren" meint Dakar-Chef Etienne Lavigne nach der Bekanntgabe Mitsubishis, die auch für ihn überraschend kam. Um die Zukunft der Rally macht er sich allerdings keine Sorgen: "Wir haben schon andere Ein- und Ausstiege erlebt wie z.B. von Porsche, Opel, Peugeot oder Citroen."

X-Raid sitzt mit seinen Kunden gut im Sattel und Nissan könnte nach dem "heimlichen" Werksteam aus Südafrika (Ivar Tollefsen, Platz 4 gesamt) auch in den Startlöchern stehen - doch die beherrschende Frage ist, was macht Volkswagen? Wie immer ist man in derartigen Dingen cool - Konzernpolitik. Entsprechend politisch neutral sind auch die Aussagen aus Wolfsburg.

VW-Sportchef Kris Nissen bedauerte die Entscheidung von Mitsubishi: "Wir hoffen jedoch, dass dieses gute Team eine Möglichkeit findet, weiterhin an den Start zu gehen." Pressesprecher Uwe Baldes sieht einen Rückzug Volkswagens als eher unwahrscheinlich: "Unsere Voraussetzungen sind sehr gut, das spricht für eine Fortsetzung. Wir haben ein zuverlässiges, schnelles Auto uns das gesamte notwendige Equipment." VW-Repräsentant Hans-Joachim "Strietzel" Stuck sieht es kritischer: "Es wird mit Sicherheit Einsparungen im Motorsport geben. Zudem stellt sich die Frage, ob sich ein Wettkampf ohne Gegner lohnt."

Doch Gegner gibt es, wenn auch vorerst nicht als Werksteam. Denn neben X-Raid, die zwar BMW fahren aber kein Werksteam sind, gibt es noch Robby Gordon, der von General Motors unterstützt wird und eine Aufstockung seines Teams für 2010 angekündigt hat. Entsprechend will der für den Motorsport zuständige VW-Technikvorstand Ulrich Hackenberg Gerüchten ersteinmal den Wind aus den Segeln nehmen: "Die erste Bewertung im Vorstand war äuserst positiv, sodass wir intensiv darüber nachdenken, das Engagement bei der Dakar 2010 weiterzuführen." Eine endgültige Entscheidung über die Teilnahme an der Dakar im kommenden Jahr werde in den kommenden Wochen fallen.

Mitsubishi hingegen begründet seinen Ausstieg mit der "Weltwirtschaftskrise" - eigentlich ein Debakel, denn nachdem man auch aus dem WRC-Rallysport ausstieg, bleibt Mitsubishi nun praktisch kein einprägsames Event, mit dem man die Marke puschen könnte. Alleine in Deutschland ist die Marke Mitsubishi mehr als zwei Dritteln der Autofahrer nur durch die Dakar-Rally bekannt.

"Es ist sehr traurig und tut mir sehr leid für unsere Fans", sagte Mitsubishi-Motorsportpräsident Osamu Masuko: "Seit 2004 hatten wir schwere Zeiten und haben unser Engagement mit Kostenreduzierungen immer wieder fortgesetzt. Es tut mir weh, aber wir sind einfach nicht mehr in der Lage, dies weiterhin zu tun."

Artikel vom 05.02.2009, Artikel: Redaktion/hs

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