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Legenden: Jan de Rooy beendet Karriere, Sohn Gerard nur Teamchef



Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören - manchmal wird man aber auch dazu gedrängt. Dakar-Sieger und Rally-Legende Jan de Rooy aus Holland gab in der vergangenen Woche seinen Rücktritt aus dem Rallyraid-Sport bekannt. Das schrullige Rauhbein, im normalen Leben neben Willy Betz einer der grössten Spediteure Europas, will nicht - er muss. "Die Wirtschaftskrise hat auch den Transportsektor nicht verschont" berichtet er, "da kann ich es nicht bringen, eine Menge Geld für ein Hobby auszugeben, wenn ich auf der anderen Seite Einsparungen von Mitarbeitern und Zulieferern verlange. Wir haben eigentlich Alles erreicht - und mit dem Sieg des 1. Africa Race im Frühjahr 2009 habe ich ja auch ein schönes Finale. Ich werde nicht jünger und so habe ich beschlossen: Ich höre auf."

Beim Dakar-Preproloog am 7. November im holländischen Valkenswaard will Jan de Rooy es nochmals öffentlich krachen lassen und seinen Abschied offiziell "unter Freunden" feiern. "Neben unserem aktuellen Truck haben wir auch den berühmten DAF Turbowin X1 von 1988, den "De Bull" von 1985 sowie die Trucks von 1982 und 1987 dabei - natürlich werden alle auch gefahren. Als kleines Highlight konnten wir zudem den Peugeot 405 von Ari Vatanen für das Event bekommen.

Sohn Gerard de Rooy hingegen will nicht aufhören, ist erst vor einigen Jahren in die Fusstapfen seines Vaters getreten. "Allerdings muss ich auch pausieren" meint der Holländer, "aber gesundheitsbedingt. Auf der Silk Way Rally habe ich auf einer Überführungsetappe nicht richtig im Sitz gesessen und ein eigentlich harmloser Sprung hat sich im Nachhinein als doch nicht so harmlos erwiesen." Nach einer Untersuchung des Eindhovener Teamarztes Ab van Erp hatte dieser zu einer Operation geraten. "´Es ist Dein Rücken und Dein Risiko´ hat er gesagt - und die Reha ist mit 6 Monaten angesetzt. Da wir auf unseren Rallys gewinnen und nicht nur mitfahren wollen, kommt also eine Teilnahme an einer Dakar oder dem Africa Race nicht in Frage. Ganz aufhören wie mein Vater will ich allerdings noch nicht."

Aber: Was bisher noch kaum jemand wusste - Gerard de Rooy wird dennoch auf der Dakar 2010 dabei sein. "Wir konnten unseren neuen Racetruck an den Franzosen Jo Adua vermieten" berichtet Gerard gegenüber marathonrally.com, "ich werde dann als Teammanager mit dabei sein."

Artikel vom 27.10.2009, Artikel: Redaktion/hs/KPK

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