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Legenden-Kritik: Sven Quandt - "Das war eine politische Entscheidung"

Mitsubishi steht finanziell nicht gut da - und musste nach einer unglaublichen Erfolgsserie und als "Mutter der Dakar" üble Federn lassen, nachdem man entschied, mit einem neuentwickelten Diesel gegen die erfahrenen Volkswagen- und BMW-Diesel anzutreten. Ist der Ausstieg finanziell bedingt, wie es offiziell heisst und wird somit einfach die Ausstiegs-Serie der japanischen Unternehmen von Honda (Formel 1), Suzuki und Subaru (WRC Rally) und Yamaha (Motorrad) erweitert, oder steckt mehr dahinter?

Wie immer in solchen Momenten brodelt die Gerüchteküche - und wie immer lassen auch wir es uns nicht nehmen, ein wenig mitzukochen. Denn oft sind Dinge nicht so, wie sie scheinen. Wir erinnern uns an die Dakar-Absage 2008, deren Grund bis heute als "Terrorwarnung" publiziert wird, was indirekt auch stimmen mag. Aber die vermutlich eigentlichen, aber selten öffentlich bestätigten Gründe lagen vielmehr in Querelen zwischen der Französischen und Mauretanischen Regierung - es ging um Waffendeals, Macht und Geld (das berichteten unabhängig voneinander das US-Militär/Projekt Africom, die mauretanische Regierung und französische sowie spanische Journalisten, die auf eigene Faust Recherchen machten). Was ist wahr, was nicht?

Insider vermuten mehr hinter dem Ausstieg Mitsubishis. Entweder muss es bei den Japanern tatsächlich so schlimm sein, das man es wagt, die einzig wirkliche Werbequelle "abzuschalten" - oder es stecken andere Gründe dahinter.

Wie auch immer, in den "ganz inneren Zirkeln" hofft man, das die Entscheidung Mitsubishis noch nicht endgültig ist. In einem Interview mit der Braunschweiger Zeitung berichtet X-Raid Teamchef Sven Quandt über den Ausstieg. Quandt fuhr selbst sieben mal die Dakar Rally sowie andere weltweite Rallys, baute das Mitsubishi-Werksteam mit auf und war für kurze Zeit auch deren Teamchef. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen" vermutet Quandt, "doch sollte sich auch VW aus dem Marathonrally-Sport verabschieden, könnte es noch schlimmer kommen." Zum Ausstieg Mitsubishis selbst meint Quandt: "Das war vor allem eine politische Entscheidung."

X-Raid und Quandt sind vom dem Ausstieg Mitsubishis nicht betroffen, da man ein anderes Geschäftsmodell verfolgt. X-Raid baut Fahrzeuge, um diese an Kunden zu vermieten. Den besten Einsatz bewies in diesem Jahr das russische Marathonrally-Partnerteam Novitsky/Tyupenkin, das es auf Platz 8 in der Gesamtwertung schaffte. Für Quandt steht demnach fest: "Keine Frage, wir werden im nächsten Jahr dabei sein!"

Artikel vom 05.02.2009, Artikel: Redaktion/hs, Quelle: Braunschweiger Zeitung, Dirk Kühn

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