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Legenden-Wechsel: Karten sind neu gemischt - Sousa zu X-Raid?




Wir fühlen uns gerade ein wenig wie 2003 und 2004, zwei Jahren, in denen die Rallyraid-Szene und speziell der FIA-Sport kräftig durcheinandergewirbelt wurden. Nein, wir meinen nicht den Start von marathonrally.com, wir meinen den Einstieg von Volkswagen und Nissan in den Rallyraid-Sport. Nissan gab schnell auf, Volkswagen übernahm den Thron.

Selten gab es soviele spannende Geschichten und Spekulationen wie in diesen beiden Jahren. Und das dürfte nun von vorne beginnen. Seit Montag war klar: Mitsubishi steigt aus. Heute wurde es offiziell. Übrig bleiben ein paar Top-Fahrer und Top-Sponsoren. Schwer anzunehmen, das diese nun auch aufhören.

Erste Geschichten kommen aus Spanien und Portugal. Nani Roma brachte einst den Sponsoren mit zu Mitsubishi - und sicherte sich so seinen Arbeitsplatz bei den Japanern. Der Portugiese Carlos Sousa machte es anders, brachte seine Sponsoren GALP TMN mit zu Volkswagen und fuhr "als Kunde" einen Race-Touareg. Doch Volkswagen wollte nicht so wie der Portugiese, untersagte ihm Starts wie z.B. auf regionalen Rennen. Für Sousa bedeutete das 2008 den Ausstieg bei Volkswagen.

Nun will Sousa zurück - und bringt wieder Sponsoren und Gelder mit. Eigentlich wollte man sich bei Mitsubishi einkaufen, doch nach deren Absage steht ein anderer Kandidat ganz oben auf der Wunschliste: X-Raid BMW. "Ich will mit einem siegfähigen Auto starten - oder gar nicht" soll Sousa gegenüber portugiesischen Medien angekündigt haben. Da bleiben nur die Treburer.

Auch Luc Alphand, Hiroshi Masuoka, Stéphane Peterhansel und Nani Roma stehen jetzt ohne Auto da - aber mit gutem Namen und/oder Sponsoren. Roma hat im jedem Fall Repsol im Schlepptau, Alphand und Peterhansel wären zu Schade, um nicht weiter zu machen. Masuoka hingegen ist zwar nicht (mehr) siegfähig, aber ein Zugpferd in Japan. Aber das dies alles nicht zählt, haben wir bereits bei Jutta Kleinschmidt gesehen.

Der Ausstieg Mitsubishis wird also für neue Spekulationen sorgen. Und Volkswagen? Deren Ausstieg wird schon immer diskutiert - doch nun wäre es ein äusserst dummer Schachzug, wenn man aussteigen würde. Für ein paar Millionen bekommt man Anerkennung und eine Medienpräsenz wie bei einer Formel 1 - nur wesentlich günstiger. So gut wie mit der Dakar standen die Wolfsburger im Motorsport noch nie da. Die neuen Konkurrenten: X-Raid mit vielleicht nun noch mehr Top-Fahrern, Robby Gordon mit Amerika-Vorteil - oder wird Nissan die Gunst der Stunde nutzen, um einzusteigen? Es wird auf jeden Fall interessant.

Artikel vom 03.02.2009, Artikel: Redaktion/hs

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