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Libya DC 2006: Erste Etappenberichte und Fotos aus Libyen













Soeben haben uns die ersten Etappenberichte und Fotos von der Libya Desert Challenge erreicht, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten. Hier die Berichte aus der Wüste:

Tag 1 Douz-Chenini S.S.1

In den leichteren Dünenetappen hat der Kumho-Buggy eine schnelle Vorlage geliefert. Die 2. Hälfte der Tunesien Etappe hat durch schwierige, raue Pisten vor allen dem Fiat Team schwer zugesetzt. Ausgeglichen durch viel Reparatur und Teamgeist, wurden alle Fiats wieder Flott gemacht für die nächsten Tage. Das erste Camp kurz vor der Grenze bei Dhehiba/Wazan/Nalut war geprägt durch viel Arbeit für die Assistance.

Tag 2 Chenini-Ghadames Liaison

An diesem Tag geschieht bei der LDC wieder einmal eine Weltpremiere: Als erste organisierte Rally und Gruppe überhaupt wurde der Grenzübergang bei Nalut durchgeführt. Beide Seiten der Grenze waren gespannt und vorbereitet. Mit Höflichkeit vor allem auf der libyschen Seite wurden alle Teilnehmer freundlich empfangen und mit Polizeieskorte aus dem Grenzgebiet 50 Kilometer bis nach Nalut geleitet. Dort wurden alle Enduros verladen, um den Fahrern mörderische und eher langweilige 300 km Liaison zu ersparen. Nachts sanken die Temperaturen auf -5 Grad.

Tag 3 Ghadames Desert Bivouac Aania S.S.2

Heute galt es, in einer 324 Kilometer Wertungsprüfung die Hamada zu durchqueren. Wieder ein anstrengender Tag für Material und Fahrer. Nach nur 8 Kilometern fiel als erstes das Team 105 Deibel/Steinberger durch einen Fahrwerksschaden aus. Kurz darauf fing der Kumho-Buggy von Team 110 Andrea Mayer/Thomas Schulte Feuer im Motorraum.

Nach auslösen der vorgeschriebenen Feuerlöschanlage stellte sich der Schaden als unterwegs reparierbar heraus, eine Ölleitung rutschte vom Anschluss und das heisse Motoröl fing Feuer am Auspuff. Gewinner der heutigen Etappe waren Team 102 Poljanec/Robic auf Jeep Wrangler 4.0, 2. der Tageswertung Team 101 Krivic/Goriup auf Puch G290 und dicht gefolgt von Team 107 Koepp/Jahnke. Alle CP's und Endurotankpunkte waren bis weit in die Nacht hinein korrekt besetzt, das Ärzteteam, verteilt auf 3 Fahrzeuge hat auch heute nichts zu tun.

Tag 4 Desert Bivouac Aania - Camp Al Awynat S.S.3

Durch die starken Regenfälle der letzten Tage hat sich die schwere Dünensektion in eine "umfahre die Seen zwischen den Dünen" Etappe verwandelt. Auch das eine oder andere Chott wurde zur Fliegenfalle für einige der Teilnehmer. Die Etappe hat gegenüber dem Vorjahr an Härte zugenommen und sorgte für eine angenehme Erschöpfung im Campingplatz AlFaw in Al Awynat, zu deutsch "Die Träne Gottes".

Gewinner des Tages waren Team 110 Andrea Mayer/Thomas Schulte, mit einer halben Stunde Vorsprung auf Team 107 Koepp/Jahnke. Bei den Enduros gewann heute der italienische Fahrer Carlo Lumia auf einer Suzuki DR 400 14 Minuten vor Tom Beckett, der sich am Tag davor einen nur bei Ihm existenten Knochen unterhalb des Schulterblats brach. Tom Beckett, Startnummer 3 denkt gar nicht an eine Aufgabe, da ihm "das sitzen in einem Gartenstuhl" mehr anstrengt als Tiefflüge auf seiner KTM 450 EXC.

Tag 5 Camp Al Awynat - Camp Al Awynat double circular course S.S.4 and S.S.5

Heute standen zwei Rundkurse - "Marble Madness" mit 129 Kilometern und der Akakus Rundkurs - auf dem Programm, verbunden durch eine 60 minütige Liaison. Während der erste Rundkurs die Teilnehmer durch ein atemnberaubendes Dünenfeld schickte, bestach der 2. Rundkurs durch schnelle Pisten und schwierige Navigation durch das Akakus Gebirge.

Eine besondere Prüfung hatte heute die Organisation, einen verletzten und mit einem zerstörten GPS herumsitzenden Paul Elvis Howard. Er hatte die anhand der Beschreibung der Berge die Orga zu sich gelotst. Insgesamt wurde heute ein Gebiet von 30 Quadratkilometern durchsucht. Mit leichten Blessuren kam er rechtzeitig zum Abendessen ins Camp. Die 5. Etappe wurde für die Enduros nur bis zum CP 1 gewertet, für die Autos galt die komplette Strecke. Carlo Lumia hatte an diesem Tag einen technischen Defekt, das Ihn weit in der Wertung zurück geworfen hat. Gewinner bei den Enduros wurde Werner Pfeuffer und bei den Autos wurde Team 107 Koepp/Jahnke im Mercedes G

Tag 6 Camp Al Awynat - Camp Africa 137km Liaison 167km Dünenetappe

Nach dem Betanken am Start, diesmal durch den ausgebauten Haupttank des Veranstalters (der Fuel Pickup erreichte aus technischen Gründen des Startpunkt nicht rechtzeitig) starteten die Teilnehmer im 1 Minuten-Takt in die S.S.6. Die Strecke bestand aus einer anfänglich flachen, einfachen Piste und verwandelte sich ab Kilometer 20 in eine knackige Dünenetappe mit ca. 50 m Kammhöhe für die nächsten 140 km.

Team 103 Fabrizio Bruno/Marco Piana hat sich auf den 5. Platz vorgekämpft. Gewinner der Tageswertung wurde Team 110 Andrea Mayer/Thomas Schulte im KOS Kumho Buggy, gefolgt mit einem 40 min Abstand von Team 111 Krüger/Mühmel auf Nissan Terrano V6 und weiteren 25 Sekunden später Team 101 Krivic/Goriup auf Mercedes Puch G290.

Artikel vom 13.02.2006, Autor: Redaktion/hs, P. Blezard, T. Beckett, T. Holzknecht

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