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 Libya Rally Raid: "Eine neue Seite in der Historie des Rallyraid-Sports".
Die aktuelle Situation zu den Libyen-Rallys (siehe Sonderbericht) sorgt für Wirbel bei den Veranstaltern - und neuen, bisher ungeahnten Kooperationen. Nun meldete sich auch "Libya Rally Raid"-Veranstalter Wolfgang Pasetti mit einem Kommentar bei Rally-Teilnehmern und Interessierten.
Von Wolfgang Pasetti: "Die diplomatischen Verwerfungen zwischen Libyen und der Schweiz sind seit fast zwei Jahren bekannt. Die Schweiz verweigert Libyschen Bürgern das Schengen Visa. Nun sind 21 Staaten in den Konflikt hineingeraten. Zur Zeit werden keine Visa für Libyen erteilt.
Dieses Problem betrifft natürlich auch alle in Libyen tätigen Veranstalter. Die Situation war ausweglos. Doch manchmal entsteigt aus der Asche ein Phoenix.
Nach acht Tagen harter Arbeit und unendlich vielen Gesprächen ist meine Vision nun Wirklichkeit. Die Libya-Rally-Raid hat sich mit der belgischen Libya-Rally zusammengetan und wir werden mit ca. 200 Teams in Tunesien an den Start gehen.
Eine Welle der Solidarität schlägt uns entgegen. Das Rally-Camp zeigt seine wunderbare Wirkung: Jörg Schumann (El Chott) liefert das Roadbook. Gerd Töpperwin (Sahara Master) bietet sein Roadbook an. Jörg Russler (Grand Erg) bietet seine Hilfe an, Jörg Steinhäuser besorgte in der kurzen Zeit alle nötigen Genehmigungen. Was zur Zeit passiert wäre wohl vor einem Jahr kaum denkbar gewesen. Wir schreiben eine neue Seite in der Historie des Rally-Raid Sports."
2010/03/02 | 20:04 CET | Editor: MR/HS/PASETTI


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