Liveberichte und Fotos von Rallys & Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen

















Sie befinden sich in den marathonrally.com News Einzelartikeln. Um zur Übersicht zurückzugelangen, klicken Sie bitte unter dem Artikel auf den gewünschten Link.





Libya Rally Raid: Libyen lockt auch 2009 wieder mit gigantischen Dünen




Es waren und sind die Monate der deutschen Vortouren: Die "Grand Erg" von Jörg Russler ist frisch zurück aus Tunesien, eine Gruppe der neuen "Sahara Masters" befindet sich derzeit in Tunesien - und auch die "Libya Rally Raid" (LRR) kommt mit neuen Nachrichten von der Vortour für die zweite Ausgabe 2009 zurück. Unter grosser Beobachtung der Szene fand die neue Rally in diesem Jahr zum ersten mal statt - und hielt ihre Versprechen.

Es sind vor allem die Emotionen über das atemberaubende Wüstenland, das die Crew der Vortour geprägt hat. Emotionen - und erste Informationen über die Rally 2009, deren Details in den nächsten Wochen und Monaten weiter ausgefeilt werden. Wichtigster Punkt vorab: Die Strecken. Acht Etappen in Wertung haben die Organisatoren ausgearbeitet.

Um den Wünschen der Teilnehmer entgegenzukommen, hat man vor allem die langen Überführungen zu Beginn vermindert. Zwar geht es immer noch einmal quer durch Tunesien, bevor wie in 2008 in Zuwahra der Prolog abgehalten wird. Aber der Ausbau der Autobahn in Tunesien bis hinter Sfax (Teilnehmer der Erg Oriental 2008 kamen bereits in den Genuss) erhöht die Geschwindigkeit bei der Landesdurchquerung.

Neu ist die Streckenverkürzung nach dem Prolog, denn direkt im Anschluss geht es in den Ort Yfran südlich von Zuwahra - hier wird das erste Nachtlager aufgeschlagen. Von Yfran aus erwarten die Teilnehmer in den beiden Folgetagen zwei Wertungsprüfungen durch die "Hamada Al Hamrah" Wüste, nach einer zwischenzeitlichen Übernachtung mitten in der steinig-kargen aber sehr weiten Landschaft ist das neue Ziel schliesslich die Wüstenoase Idri.

Über die nun folgende Etappe schwärmen die Teilnehmer der ersten LRR noch immer: Von Idri geht es durch die höchsten Dünen Afrikas (selbst "mal schnell", zu Fuss erklommene Dünen ergaben im Vorjahr auf dem Höhenmeter über 140 Meter). Im vergangenen Jahr sorgte diese Etappe für eine äusserste Seltenheit: Die Teilnehmer schlossen sich als eine grosse Gruppe zusammen und kämpften sich gemeinsam durch das feste, aber extrem trickige Dünenmeer.

Ziel ist das beliebte "Camp Africa". Der Chef spricht deutsch, die Lage des Camps ist unter Palmen gelegen direkt neben einem Berg aus Sand ein Traum. Nur wenige Kilometer entfernt liegen die berühmten Mandara-Seen - und die werden die Teilnehmer tags drauf in einem kleinen, aber harten Rundkurs zu sehen bekommen. Am Abend darf ein wenig gefeiert werden: Als Ausgleich steht ersteinmal der Ruhetag im Camp Africa auf dem Plan.

"Der Rhythmus der Rally ist wie im Vorjahr sinnvoll gestaltet. Gibt es lange Etappen, sind diese leichter und schnell zu fahren. Gibt es kurze Etappen, sind diese schwerer - dennoch sollten die meisten Teams bereits früh im Camp sein, so bleibt genug Zeit für Reparaturen, Erholung oder Kurztrips zu Sehenswürdigkeiten" erklärt Veranstalter Wolfgang Pasetti.

Das wird auch 2009 so, denn nach dem Ruhetag folgt eine 300 Kilometer lange Sand-Etappe. Zwischenziel ist der Ort Al Awaynat. Hier gibt es tags darauf einen kurzen, aber harten Rundkurs. "Die Teilnehmer haben bis hier ausreichend Erfahrung im Sand sammeln können" erklärt Pasetti, "deshalb hat es der nur knapp 80 Kilometer lange Rundkurs in sich." Von Al Awaynat fahren die Teilnehmer auf einer erneut längeren Wertungsprüfung (ca. 300 Kilometer) ins "Camp Aania", an den Ausläufern eines grossen Dünengebietes gelegen.

Nach einer letzten Nacht inmitten der Dünen folgt schliesslich die letzte Etappe über knapp 200 Kilometer bis ins eigentliche Ziel der Rally, die Ortschaft Darj, knapp 100 Kilometer östlich der alten Karavanen-Stadt Ghadames. Eine letzte kurze Überführung bringt die Teilnehmer dann nach Ghadames, wo am Abend wie im Vorjahr in einer Hotelanlage die Siegerehrung abgehalten wird. Die letzten Tage verbleiben für die Rückfahrt nach Tunesien, bevor es von Tunis aus wieder gen Heimat geht.

"Die Teilnehmer dürfen sich wieder auf eine unglaubliche Landschaft mit vielen, vielen Sandpassagen und Dünen freuen" meint Veranstalter Wolfgang Pasetti abschliessend. "Wir haben aber auch Respekt vor dem Land. So haben wir entschieden, das Weltkulturerbe "Akakus Gebirge" mit seinen teils 8000 Jahre alten Felszeichnungen nicht mit der Rally zu durchqueren. Allerdings haben die Teilnehmern zwischendurch die Zeit, entsprechende Naturschönheiten wie auch die Mandara-Seen in Ruhe auf eigene Faust zu erkunden."

Neben der motorsportlichen Veranstaltung bietet die Organisation auch wieder eine eine touristische Begleitung an. Diese wird teilweise andere Wege als die Rally einschlagen und sich zusätzlich weiteren Sehenswürdigkeiten widmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich, weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite [ www.libya-rally-raid.org ].

Artikel vom 13.11.2008, Artikel: Redaktion/hs

Zurück zur News-Übersicht: [ HIER KLICKEN ]

Zurück zur Startseite: [ HIER KLICKEN ]
















































Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2009 MARATHONRALLY.COM | LONDON | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | ST. PETERSBURG | QATAR | PRAHA | MANILA