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LR G4 Challenge: Auf 10.000 Bewerber kommen 18 Finalisten



Über 10.000 Teilnehmer aus aller Welt haben sich für die Land Rover G4 Challenge beworben. Bei rauen Wetterbedingungen mit Minusgraden am Eastnor Castle in Herefordshire, England, haben am Freitag 18 Männer und Frauen aus so gegensätzlichen Ländern wie Brasilien und Taiwan, Grossbritannien und Costa Rica, das Ziel ihres Lebens erreicht: Sie vertreten ihr Land bei dem ultimativen globalen Abenteuer.

54 Finalisten, je drei aus 18 Nationen, mussten in der letzten Woche bis an die Grenzen ihrer physischen und mentalen Belastbarkeit gehen, um sich einen Platz für die einen Monat dauernde Land Rover G4 Challenge zu sichern. Der Event beginnt am 23. April in Bangkok, Thailand, durchquert dann für zehn Tage Laos, bevor man 16.000 km ins ferne Rio de Janeiro für die zweiwöchige Südamerika Etappe in Brasilien und Bolivien übersetzt.

Die Land Rover G4 Challenge ist ein anspruchsvoller Mix aus der härtesten Allrad Geländeprüfung der Welt und mehreren Abenteuersportarten, wobei beides gleichermaßen bewertet wird, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Als Preis am Ende des vierwöchigen globalen Abenteuers winkt ein brandneuer Range Rover.

"Ich fühle mich als hätte ich bereits gewonnen, dabei war das nur der letzte Schritt bevor die eigentliche Herausforderung beginnt", sagt der britische Finalist und Zug-Ingenieur Brian Reynolds. Reynolds hat von Anfang an davon geträumt, sein Land bei der Land Rover G4 Challenge zu vertreten. "Das Gefühl der Kameradschaft und das erstaunliche Niveau des Wettbewerbs waren überwältigend. Ich kann es kaum glauben, dass ich mich qualifiziert habe. Die anderen zwei britischen Finalisten, Susannah and Andrew, waren sehr gut und wir alle drei hätten es verdient, weiter zu kommen".

Die Zweitplatzierten der jeweiligen Länder stehen allerdings als Ersatz bereit, falls der Gewinner wegen Verletzung oder Krankheit nicht teilnehmen kann. Die Ergebnisse unter den meisten Finalisten waren unglaublich knapp. Bei einigen Ländern hat sich erst in den letzten Stunden entschieden, wer den Wettbewerb gewinnt.

Das Niveau an sportlichen Fähigkeiten und fahrerischem Können war bei der ersten Land Rover G4 Challenge 2003 bemerkenswert. Jedoch glaubt Event Direktor Niki Davies, dass das Niveau der Finalisten, die sich für die internationale Ausscheidung am Eastnor Castle zusammengefunden haben, noch höher sei. Das belegt auch die Tatsache, dass sich selbst einige der etablierten Abenteuersportler unter den Finalisten keinen Platz bei der Challenge sichern konnten.

"Das Niveau des Wettbewerbs diese Woche war atemberaubend", bestätigt Davies. Die Fitness der Teilnehmer, ihr fahrerisches Können, ihre Fähigkeit mit der Kälte und den endlosen Tagen klar zu kommen (Aufstehen um 4 Uhr morgens und manchmal erst um Mitternacht zurück im Zelt), ihr Engagement, und vor allem ihr grenzenloser Humor und Teamgeist, machen mich zuversichtlich, dass die Challenge ein hart umkämpfter Wettbewerb mit einer immensen Kameradschaft sein wird. Ich kann kaum erwarten, dass es losgeht."

Die 18 Finalisten werden eine Auswahl von aktuellen Land Rover Modellen nutzen, um in Asien Dschungelpisten zu bewältigen und in Südamerika Wüsten und die gewaltigen Anden zu überqueren. Am Eastnor Castle wurden die multinationalen Teams auf ihre fahrerischen Fähigkeiten getestet und geschult, das Beste aus den leistungsfähigsten Geländefahrzeugen der Welt raus zu holen.

Für seine Ruhe und Kontrolle hinter dem Steuer von Fahrzeugen wie dem Discovery 3 (LR3) und dem Range Rover Sport wurde der holländische Finalist Thijs Maartense mit dem Goodyear Fahrerpreis ausgezeichnet. Sein Können ist auf Pisten, wo man bis zur Motorhaube im Matsch steckt, unabdinglich. "Diesen Preis in einer Gruppe mit den besten Abenteurern der Welt zu gewinnen ist fantastisch", freute sich der Ausbilder der Königlichen Holländischen Armee. "Die Pfade und Pisten am Eastnor Castle gehöhren zu den schwierigsten in Europa. Das ist eine optimale Vorbereitung für die Wälder von Laos und die Berge Boliviens."

Zusätzlich zu den Fahrprüfungen im schwierigen Gelände hatten die Wettbewerber verschiedenste Aufgaben zu bewältigen, bei denen Kraft, Ausdauer, Entschlusskraft und Querdenken gefordert wurde. So mussten die Teilnehmer beispielsweise einen Land Rover über einen vereisten See flößen, ein 200 Kilogramm schweres Holzdreieck um die eigene Achse drehen, Mountain Bikes in halsbrecherischer Geschwindigkeit durch glitschige Wälder steuern und sich von den Burgzinnen abseilen. Abschließend mussten die Teilnehmer in einem Hindernisrennen die Startreihenfolge für das erste Event in Bangkok ermitteln.

"Jeder Muskel meines Körpers und jede Gehirnzelle wurde bei den Herausforderungen in dieser Woche intensivst beansprucht", erzählt Pablo Burattini, der Argentinien bei der Land Rover G4 Challenge vertreten wird. "Es hätte nicht schwieriger sein können, aber trotzdem war es fantastisch."

Die 2006 Land Rover G4 Challenge Finalisten

Argentinien: Pablo Burattini
Australien: Tom Landon-Smith
Belgien: Kris Janssens
Brasilien: Eleonora Audra
Chile/Costa Rica: Claribett Vega
Deutschland: Robert Josef Schweiger
Frankreich: Jean-Baptiste Calais
Griechenland: Lambros Argyris
Großbritannien: Brian Reynolds
Irland: Gary Robertson
Italien: Marco Martinuzzi
Japan: Takashi Sugiyama
Niederlande: Thijs Maartense
Russland: Dmitry Timokhin
Südafrika: Martin Dreyer
Spanien: Gabriel Maldonado
Taiwan: Victor Huang
Türkei: Tolga Senefe

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite [ www.landroverG4challenge.com ].

Artikel vom 05.02.2006, Autor: Redaktion/lr

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