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 MT Series 2011: 155 (!) Teams in Wertung starten am Wochenende in Polen.
Im vergangenen Jahr gestartet, wurde die "MT Rally" und "MT Series" schnell von den Rallyteilnehmern aufgenommen. Eine perfekte und sehr herzliche Organisation, klasse Strecken in dem von der "Breslau Rally" bekannten Militärgelände zwischen Drawko und Recz im Norden Polens und eine klasse Atmosphäre im Camp locken auch am kommenden Wochenende wieder nach Polen.
Satte 155 Teilnehmer in Wertung (plus Touristen) haben zur 2. MT Series - dem "Baja-Pendant" zur mehrtägigen "MT Rally" im April - genannt, darunter sehr viele Starter auch aus Deutschland, Holland und Frankreich. "Fast täglich kommen immer noch Nennungen dazu" berichtet die Organisation. Vom 7. bis 9. Oktober haben sich 78 Geländewagen, 18 Motorräder, 56 Quads und 3 Trucks angemeldet.
Auch prominente Starter sind dabei: Die Motorrad-Artisten Juen Beat und Oliver Post, "Vorzeige-Holländer" Niels Hatzmann, der Deutsche Meister Ingo Kaldarasch sowie seine Verfolger Eike Hennies und Michael Hinz, Daktec-Junior Robin Krüger, die "4x4 Club Leipzig Allrounder" Uwe Gross und Phillip Schönleitner sowie Karsten Dorn, "Alles-Trucker" Dieter Wollenberg und die Breslau-Sieger Robert Kufel und Marcin Lukaszewski - um nur Einige zu nennen.
Besonderheit der MT Rally: Die Teilnehmer können zwischen den Klassen "Sport" und "Cross Country" wählen. In der ersten Gruppe wird ganz "Breslau-Like" durch Schlamm und Wasser gefahren, die CC-Gruppe umfährt hingegen die Wasserlöcher und fährt hauptsächlich nur auf Speed. Somit ist die Rally sowohl für Trophy-, "Breslau"- und normale Rallyfahrzeuge offen.
Favoriten in der Sport-Klasse sind sicherlich die "Grats" oder "Breslau-Fahrzeuge", sie im Laufe der vergangenen Jahre speziell für die Breslau - hauptsächlich von polnischen Teilnehmern - entwickelt wurden, sie kombinieren Speed und Schlammtauglichkeit. Während in Deutschland mit dem "Victory One" von Ralf Berlit (Offroad Extrem) nur ein Fahrzeug dieser Klasse bekannt ist, sieht das in Polen schon ganz anders aus.
Diese Autos kann man in keinem Autohaus kaufen. Jedes entstand auf ganz individuelle Bestellung z.B. in der Werkstatt des Polen Dominik Samosiuk. Der Prototyp erfreute sich so grosser Beliebtheit, das nun eine Kleinserie auflegt wird. Was macht die "Grats" so besonders? Zuerst ein stabiler Rohrrahmen, das leichte Gewicht, ein V8-BMW Motor und Volvo Lapländer Portalachsen... nur einige der "Geheimnisse".
Doch auch die "Grats" von Samosiuk haben schon polnische Konkurrenz. Einer davon ist der "Black Tank" von Artur Owczark und Roman Poplawski, der in letzter Zeit von Sieg zu Sieg fährt. Der ist den Grats in vielen Konstruktionsteilen ähnlich, aber ein völlig eigenständiges Projekt. Die Macher dieses Wagens "schneiderten" den Käfig auf ihr eigenes Mass zu, wobei sie besonders auf einen tief liegenden Schwerpunkt und ein kleinstmögliches Gesamtgewicht achteten. Dazu kommen ebenfalls BMW V8-Maschine, Lapländer Portalachsen und FOX Stossdämpfer.
Auch in der Cross Country Klasse wird es laut - vor allem aber schnell. Ein Wiedersehen gibt es mit dem Rally-Fiat 500 von Jurek Bodzioch, dem ORC-Mercedes des Vorjahressiegers Tolak Wojciech, dem Dakar-Mitsubishi Pajero von Slawomir Wasiak oder dem ehemaligen Breslau-Sieger Nissan Patrol Proto von Pawla Oleszczak. Aus deutscher Sicht ist vor allem die Mercedes G-Fraktion stark vertreten.
Marathonrally.com wird mit zwei Reportern live ab Donnerstag Abend vor Ort sein und direkt von der Veranstaltung mit vielen Infos, Bildern sowie Ergebnissen berichten.
2011/10/06 | 03:06 CET | ARTICLE: MR/SY/MTR


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