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Neuer kompakter Nissan SUV Rogue zielt auf junge Käuferschichten




Auf der NAIAS (North American International Auto Show) in Detroit (13. - 21. Januar) unterbreitet Nissan mit dem neuen Rogue ein spannendes Angebot im schnell wachsenden US-Markt für kompakte SUV-Modelle. Mit aggressivem Design, kraftvollem Antrieb, agilem Handling und auf den Fahrer zugeschnittenem Cockpit spricht er primär jüngere Käuferschichten an. Als Rogue S und Rogue SL geht er im September zu Preisen ab 20.000 Dollar an den Start. In beiden Fällen sitzt ein 170 PS starker 2,5-Liter-Vierzylinder unter der Haube, der via stufenlosem Xtronic-CVT-Getriebe die Kraft auf die Vorderräder oder (optional) auch an beide Achsen weiterleitet. Teil des neu entwickelten Allradantriebs ist eine Giermomentkontrolle.

"Mit dem neuen Rogue zielen wir auf Fahrer Anfang 30, die Spass am Auto fahren haben, gutes Design schätzen und ihre Eigenständigkeit betonen wollen", sagt Bill Bosley, Vize-Präsident und General Manager, Nissan Nord Amerika. "Wir sind uns aber sicher, dass dieser erste Nissan im Segment der kompakten Crossover-SUV auch andere Altersgruppen ansprechen wird. Denn der Rogue sticht neben dem Design auch bei der Praxistauglichkeit, dem Preis-/Leistungsverhältnis und der Qualität aus der Masse heraus. Er ist ein überzeugendes Komplett-Paket."

Das Exterieur-Design des im japanischen Nissan-Werk Kyushu gebauten Rogue wirkt selbstbewusst und sportlich. Es enthält sowohl Stilelemente des europäischen QASHQAI als auch des in den USA und Europa angebotenen Murano. Zum maskulinen Erscheinungsbild tragen neben der bulligen Frontpartie dynamisch geschwungene Flächen und kraftvoll ausgestellte Hüften bei. "Auch wenn die Kunden kompakter SUVs vor allem den gebotenen Nutzwert schätzen, legten unsere Designer Wert darauf, den funktionalen Aspekt nicht zu stark zu betonen. Der Rogue entfaltet so die Wirkung eines hochwertigen Designer-Koffers - alle Ablagen und Verstaumöglichkeiten sind zwar vorhanden, bleiben aber bei Nichtgebrauch dezent im Hintergrund", erklärt Bosley.

Der Rogue baut auf der hauseigenen C-Plattform auf, die Nissan in den USA unter anderem auch für die Sentra-Baureihe nutzt. Dank des grossen Anteils hochfester Stähle ist die Steifigkeit der selbst tragenden Karosserie exzellent. Das Cockpit ist nicht nur optisch gelungen, sondern auch extrem funktional ausgelegt. Die rot/orangene Instrumentenbeleuchtung und feine Chromzierringe für die Armaturen, die Lüfterdüsen und die Getriebewählhebel-Konsole setzen edle Akzente. Die serienmässigen Stoffsitze gefallen durch ihre zweifarbige Polsterung; der Fahrersitz ist zusätzlich in der Höhe einstellbar. Das attraktiv gestylte Lenkrad verfügt über Drucktasten zur Bedienung des Audio-Systems, der Bluetooth-Freisprech- und der Geschwindigkeitsregelanlage.

Mit einem Radstand von 2,69 Metern und einer Gesamtlänge von 4,64 Metern ist der Nissan Rogue einer der längsten Vertreter seiner Kategorie. Vor allem auf den Rücksitzen ist das Platzangebot üppig, die nutzbare Innenraumlänge rangiert im Konkurrenzvergleich ganz oben. Auf Wunsch lässt sich nicht nur die Rückbank im Verhältnis 60:40 geteilt umlegen; auch die Lehne des Beifahrersitzes ist bei Bedarf klappbar. Dann entsteht eine fast 2,60 Meter lange, ebene Ladefläche.

Die Zahl der praktischen Ablagen ist gross: Allein das geteilte Handschuhfach schluckt über 14 Liter, auch die zweistöckige Ablagebox zwischen den Vordersitzen ist sehr geräumig. Dazu kommt das in den USA unverzichtbare Arsenal an Haltern für Getränkebecher, Kugelschreiber, Münzen, Mobiltelefone und Sonnenbrillen.

Eine Besonderheit des Rogue ist ein spezieller Laderaumteiler, "Cargo Organizer" genannt. Auf einfachen Druck schwingt ein Teil des Ladebodens aus seiner zuvor verborgenen Position im Unterboden aus, stellt sich vertikal auf und gibt dabei eine ausgesparte Fläche mit abnehmbaren Netztaschen frei. Durch deren Nutzung wird wirkungsvoll verhindert, dass Sportgeräte, Einkaufstüten oder andere lose Gegenstände bei Kurvenfahrt haltlos im Kofferraum herumfliegen.

Neben dem obligatorischen Gepäckraum-Rollo wartet der Rogue zusätzlich mit einem abwaschbaren und herausnehmbaren Unterboden auf. Er liegt unterhalb des eigentlichen Ladeflächenbodens und eignet sich vor allem zur Aufbewahrung nasser oder schmutziger Dinge oder Kleidungsstücke. "Mit solchen Lösungen kommt der Rogue den aktiven Freizeitbeschäftigungen seiner Besitzer entgegen", betont Bosley.

Der 2,5-Liter-Motor mit interner Bezeichnung QR25DE ist bereits aus dem Nissan Sentra bekannt. Im Rogue leistet der Benziner 170 PS und schickt sein maximales Drehmoment von 236 Nm auf die Vorder- oder (optional) auf alle vier Räder. Das DOHC-Triebwerk hat vier Ventile pro Zylinder und ist auf satten Durchzug im unteren und mittleren Drehzahlbereich ausgelegt. Der Motorblock ist ebenso wie der Zylinderkopf in Aluminium gegossen, diverse motorinterne Massnahmen führten im Vergleich zum Vorgänger-Typ zu einer deutlichen Leistungssteigerung. So wurde die Reibung an den Kolben und Kolbenringen verringert, die Verdichtung auf 9,6:1 angehoben und der Querschnitt von Ein- und Auslasskrümmer erweitert.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Nissan-eigenes CVT-Getriebe, das dank eines angeschlossenen Hochgeschwindigkeitsprozessors seine Schaltstrategie blitzschnell der aktuellen Fahrweise anpasst. Dazu werden Parameter wie die Gaspedalstellung, die Geschwindigkeit, das Gefälle oder die Steigung der Strasse, die Lenkradposition und die Beschleunigungskräfte berücksichtigt. Auf Wunsch können sportlich orientierte Fahrer die Gänge auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Serienmässig steht der Nissan Rogue auf 16 Zoll grossen Stahlfelgen mit 215/70er-Bereifung; optional werden 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 215/60er-Breitreifen angeboten. Alle Modelle sind mit einem elektronischen Stabilitätssystem (VDC) und elektronischer Traktionskontrolle (TCS) bestückt. ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Nissan-Bremsassistent sowie rundum innenbelüftete Scheibenbremsen sind für eine bestmögliche Verzögerung zuständig. Gelenkt wird im Rogue über eine elektrisch arbeitende Servolenkung (EPS).

Die vorderen und hinteren Einzelradaufhängungen fördern eine stimmige Balance zwischen Komfort und Fahrstabilität. Vorn kommen an einem Fahrschemel montierte Federbeinpakete, Hochleistungsstossdämpfer mit Rebound-Federn sowie ein Querstabilisator zum Einsatz. Die oberen Lenker der hinteren Multi-link-Konstruktion bestehen aus Aluminium; die Konstruktion ist kompakt ausgelegt, so dass der Laderaum nicht durch hineinragende Stossdämpferdome geschmälert wird.

Zu den entweder serienmässigen oder optionalen Ausstattungsfeatures des neuen Rogue zählen ein schlüsselloses Zugangssystem (Intelligent Key), beheizbare Ledersitze, elektrisch einstellbare Aussenspiegel, eine Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone, ein BOSE-Soundsystem mit sieben Lautsprechern inklusive Subwoofer und einer MP3-Player-Dockingstation, ein Bordcomputer sowie ein Satelliten-Radio.

Optional im Angebot sind unter anderen ein dunkel getöntes Schiebedach, ein Dachgepäckträger mit demontierbaren Querstreben, Nebelscheinwerfer sowie - als Novum im Segment der Kompakt-SUV - Xenon-Scheinwerfer.

Das passive Sicherheitspaket besteht aus zweistufig auslösenden Front-Airbags, einem Sitzbelegungs-Sensor für den Beifahrerplatz, aktiven Kopfstützen sowie Seiten- und Kopfairbags. Auch ein Reifendruckkontroll-System (TPMS) ist erhältlich.

"Wir glauben, dass der Rogue mit seinem attraktiven Design, seinem geräumigen Innenraum, der hohen Funktionalität und dem für viele zunächst unerwartet hohen Fahrspassfaktor viele Kunden anziehen wird", ist Nissan-Manager Bosley zuversichtlich. "Wie auch die anderen in Nordamerika angebotenen SUV von Nissan - darunter Armada, Pathfinder, Xterra und Murano - ist der neue Rogue offen für alles, was das Leben so bietet."

Artikel vom 04.01.2007, Artikel: Marathonrally.com/Nissan Presse

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