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 Northern Forest: Boris Gadasin zeigt sich zufrieden mit seinem "G-Force".
Er gilt als verbissener und ehrgeiziger Kämpfer: Der russische, zweifache FIA Baja Worldcup Sieger Boris Gadasin. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Vladimir Demyanenko wollte er den Gesamtsieg - doch technische Probleme kosteten ihn die entscheidenden Minuten.
Am letzten Tag gab Gadasin nochmals Vollgas, wollte Zeit auf den Polen Holowczyc und den Verfolger Mironenko gut machen - da hielten ihn auch keine Schäden mehr auf: "Gegen Ende bemerkten wir, das der Wagen instabiler wird und stellten einen schleichenden Platten vorne links fest" berichtet Gadasin. Doch für einen Reifenwechsel blieb keine Zeit, "wir entschieden so schnell wie möglich noch so ins Ziel zu kommen." Das klappte knapp, nur auf der Felge überfuhr er die Ziellinie - und ein letzter Stage-Sieg.
Am Ende war der Russe jedoch zufrieden - immerhin hielten seine beiden "G-Force Proto", extrem umgebaute Nissan Navara, diesmal und zeigten eine gute Leistung. "Trotz der Panne haben wir eine gute Performance gezeigt, mehrfach die schnellsten Rundenzeiten sowie Etappensiege gefahren. Wie gut unsere G-Force Proto mittlerweile sind beweist auch das zweite Fahrzeug von Bogdan Novitsky (Ukraine), der das Auto vorher nie gefahren hat und teilweise bessere Runden fuhr als der erfahrene Alexander Mironenko."
Vor Holowczyc hat Gadasin Respekt, mehr aber auch nicht: "Ich freue mich für Kristof, er ist ein sehr guter Fahrer und hat das hier erneut bewiesen. Ob er neue Standarts gesetzt hat? Wir werden sehen - und wenn er 2011 wieder dabei ist, gibt es eine Revanche."
2010/03/01 | 11:45 CET | Editor: MR/HS


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