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Northern Forest: Grosse Chancen für die Aufnahme in den Baja Worldcup







Wenn die FIA kommt, wird alles anders. Das galt auch für die 6. Baja Northern Forest, die im letzten Jahr erstmals unter Beobachtung der FIA (mit internationalen Teilnehmern) und in diesem Jahr zum ersten mal als offizieller FIA-Kandidat (und nach FIA-Reglement) abgehalten wurde. Essentieller Unterschied zum Vorjahr: Alles lief professioneller ab und die Zahl der mitreisenden Journalisten wurde knapp verfünffacht. Nachteil: Der "familiäre" Charakter der Rally blieb ein wenig auf der Strecke.

Die Meinung unter den Teilnehmern, Begleitern und Presse war am Ende einhellig: Diese Rally gehört einfach in den FIA Baja Worldcup. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht ganz mitspielte und man anstatt eisiger Temperaturen mit wenig Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt kämpfte, konnte der Charakter der Rally gut transportiert werden. "In der Pkw-Rally Weltmeisterschaft gibt es seit Jahren einen Lauf auf Schnee und Eis, das wäre es doch naheliegend, dies auch im FIA Baja Worldcup einzuführen" meinte FIA-Observer Ronan Morgan aus Irland in seinem abschliessenden Resumee. Drei Komissare überwachten in diesem Jahr die Veranstaltung.

Die Veranstalter gaben sich alle Mühe, den Teilnehmern und Begleitern eine erstklassige Baja zu präsentieren. Der Prolog fiel zwar buchstäblich ins Wasser, bot aber mit einem "Race of the Champions"-Style einen besonderen Einstieg und spornte die Teilnehmer zuschauerfreundlich zu ersten spannenden Duellen heraus. Die anschliessenden Etappen durch die Wälder waren abwechslungsreich, sehr schnell und ebenfalls zuschauerfreundlich ausgelegt, Fans und Begleiter konnten mit normalen Fahrzeugen an mehreren Stellen problemlos interessante Stellen anfahren.

Mit dem Veranstaltungszentrum "Igora" haben die Organisatoren der Rally zudem einen besonders interessanten Ausgangspunkt der Rally gefunden. "Igora" ist eine Art "übertriebener Mini-Wintersport-Ort", der sich auf wenige Quadratkilometer ausbreitet. Neben einem grossen Berg mit einigen Skipisten (alle unterhalb der Baumgrenze) finden sich in dem Veranstaltungszentrum Hotels, Restaurants, Diskotheken und vieles mehr, damit ist Igora vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet für wohlhabende St. Petersburger.

Die Rally wurde in Igora und den anderen beteiligten Orten herzlichst empfangen, fast überall waren zahlreiche russische Fernsehteams vor Ort, die zum Teil (z.B. von der Siegerehrung) sogar live berichteten. Die Krönung der Rally stellte jedoch wie im Vorjahr die abschliessende Party, die mit viel Entertainment (Zaubershow, Clowns, Striptease etc.) bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

"Schade, das in diesem Jahr nur so wenig ausländische Teilnehmer dabei waren" meinte der ehemalige Profi-Navigator Phillip Rey, der die Rally für den französischen Rennstall SMG Gache begleitete. "Die Rally ist gut organisiert, die Startgelder sind ok und auch die Entfernung ist nicht grösser als bei anderen europäischen Bajas."

Charles Cuypers von der französische Agentur TD-Com war mit verantwortlich für die professionelle Zeitnahme. "In Russland haben die Veranstalter noch nicht soviel Erfahrung mit FIA-Rallys, somit gab es hier und dort noch einige Schwierigkeiten, aber nichts Schwerwiegendes. Die Rally ist vor allem wegen des Schnees etwas Besonderes, zudem ist Russland als Austragungsort nicht nur interessant für Sponsoren, sondern auch für die Zukunft des Rallyraid Sports. Ich denke, die Rally ist fit für den FIA Baja Worldcup."

Als beste ausländische Teilnehmer beendeten Miroslav Zapletal und Miroslav Janacek aus Tschechien die Rally. "Die Rally hat uns viel Spass gemacht und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Die Baja ist auf jeden Fall ein interessanter Lauf für den Baja Worldcup und wir sind im nächsten Jahr wohl wieder dabei" so Copilot Miroslav Janacek.

"Wir sind jetzt wahnsinnig gespannt, wie die FIA reagiert" meint Sergey Lebedev von der Organisation. "Ich glaube, wir haben eine gute Veranstaltung abliefern können. Es wäre klasse, wenn uns die Aufnahme in den FIA Baja Worldcup gelingt und wir so noch mehr internationale Teams nach Russland einladen können. Leider war das Wetter in diesem Jahr untypisch für diese Region, so einen warmen Winter hatten wir seit Jahren nicht mehr. Aber ich hoffe, das alle Beteiligten doch einen guten Eindruck von dem bekommen haben, was die Besonderheit dieser Baja ausmacht."

Positiv sieht den Verlauf auch Marc Roy, Beobachter der französischen FFSA. "Die Veranstalter haben sich sehr viel Mühe gegeben, die Rally so perfekt wie möglich zu organisieren und dazu auch die Regeln der FIA einzuhalten. Meiner Meinung nach bietet die Baja eine interessante Bereicherung für den FIA Baja Worldcup."

Artikel vom 26.02.2008, Artikel: Redaktion/hs








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