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Northern Forest: Vorjahressieger Berkut gewinnt den Prolog




Der Vorjahressieger und russische Championship-Gewinner Alexey Berkut und sein Beifahrer Nikolaev Anton konnten mit einer fantastischen Leistung den Prolog der Northern Forest mit ihrem Mitsubishi Pickup fuer sich entscheiden. Mit einer Durchschnittsgeschwindigket von ueber 120 km/h bewiesen beide erneut ihre Fahrkunst - auf den zweiten Platz kam ueberraschend der Lette Janis Naglis, ebenfalls unterwegs in einem Mitsubishi. Naglis schaffte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 113 km/h. Zum Vergleich, der am schlechtesten platzierte Teilnehmer (Leonid Novitskiy, Mitsubishi) brachte es gerade einmal auf 66 km/h.

Erstaunlich gut schlugen sich auch die franzoesischen Teilnehmer, allen voran Dominique Housieaux im Ralliart Pajero. Mit Platz 5 schafften es Housieaux und sein Beifahrer Jean-Michel Polato eine Position vor den FIA-Worldcup Sieger Christian Lavieille, der zudem mit einem Handicap unterwegs ist: Statt seines gewohnten Dessoude-Nissan pilotiert der sympathische Franzose einen gestellten und fuer ihn kaum bekannten Toyota Landcruiser ueber die verschneiten Pisten.

"Das ist meine erste Rally im Schnee" berichtet Lavieille, "es lief erstaunlich gut, ich hatte es mir schwerer vorgestellt. Es ist allerdings besonders neue Erfahrung mit dem Toyota, er ist wesentlich schwerer als mein Nissan und muss ganz anders gefahren werden. Aber in den glatten Kurven hat das geholfen, denn durch das Gewicht und die groessere Masse fiel mir das Driften wesentlich leichter".

Lavielleile´s Landsleute Jacky Bourgin und Etienne Smulevici - beide ebenfalls in einem gestellten Auto unterwegs - liessen es hingegen etwas ruhiger angehen und landeten auf Platz 26, bzw. Platz 30 (von 36 gestarteten Teilnehmern). "Seit 14 Jahren bin ich nicht mehr im Schnee gefahren, dazu noch mit einem unbekannten Toyota Landcruiser" meint Smulevici am Abend. "Ich musste mich erstmal einfahren, ein Gefuehl fuer den Schnee bekommen. Aber nach einigen Kilometern ist es dann ganz leicht, fast wie auf Sand - allerdings ist ein wenig mehr Driftkunst gefragt".

Das bestaetigt auch der Tagessieger Alexey Berkut: "Im Schnee zu fahren ist auf Dauer einfacher als auf Sand, weil man mehr mit seinem Fahrzeug mehr arbeiten kann." Unterstuetzt werden uebrigens alle Fahrzeuge - darunter zahlreiche fuer den West-Europaeer erscheinende Exoten wie Lada Niva, dessen hierzulande kaum bekannte Nachfolger Chevrolet Niva oder zahlreiche Ex-Militaer UAZ/GAZ - von ganz besonderen Reifen: Statt auf grobstollige Offroadschuhe setzt man hier auf exrem schmale, mit hunderten Metall-Spikes versehene Eis-Spezialisten. "Die schaffen einen unheimlichen Grip und sind hier unverzichtbar" meint Berkut.

Die Strecke fuehrte ueber 22 Kilometer durch eine wunderschoen verschneite Waldlandschaft und wurde von zahlreichen einheimischen Motorsport-Fans gesaeumt. Diese machten aus dem Event eine Art Familienfest: Mit Kind, Hund, Kegel und Lada geht es taeglich gemeinsam in den Wald, mitten im Schnee wird in Grill aufgestellt und einige Flaschen "Hochprozentiges" ausgepackt. "Wir lieben die Rally, wir lieben Motorsport" freut sich ein staemmiger Russe und laedt auf ein waermendes Getraenk ein. Auch wenn der Benzin- und Dieselduft, der Sound der Boliden sowie deren Anblick bekannt sind - im russischen Wald sind es bitterkalte -25 Grad - und das macht die Baja Northern Forest zu etwas ganz Besonderem.

Am morgigen Samstag startet die erste Etappe, die in zwei Abschnitten gefahren wird. Dabei geht es - wie der Rallyname schon sagt - wieder ausschliesslich durch verscheite Waelder. Doch anders als im Prolog wird es diesmal enger: Stellenweise ist die Strecke zwischen den Baeumen nur drei Meter breit...

Artikel vom 24.02.2006, Artikel: Northern Forest Liveteam








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