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 OiLibya Rally Tunisia: "Nie gesehene" neue Tracks und neues Finale in Douz.
Im vergangenen Jahr gelang dem französischen Veranstalter NPO der Coup, die ehemalige "Optic Tunesien Rally" mit neuem Sponsoren und Namensgeber auch durch Libyen zu führen - in diesem Jahr ist man davon wieder weg, auch wenn der Sponsor und Name "OiLibya Rally" geblieben ist. Momentan Glück im Unglück, doch die Franzosen haben andere Gründe als die derzeitigen Visa-Probleme mit Libyen.
Glaubt man Veranstalter Stéphane Clair, scheint man Tunesien "ganz neu entdeckt" zu haben. Gerade frisch zurück von der Vortour schwärmt der Franzose: "Wir haben zu 100 Prozent brandneue Strecken - und wer nun denkt, er hat in Tunesien schon alles gesehen, wird überrascht sein. Auf den 10 Tagen Vortour haben wir Gebiete gefunden, die vor drei Jahren noch Steinwüsten waren. Jetzt ist der Sand hier 1-2 Meter tief und bietet ganz neue Möglichkeiten."
Wo genau die Strecken vom 1. bis 7. Mai entlang führen, bleibt ein grosses Geheimnis. Hat man wirklich so viele neue Wege gefunden oder profitiert man von den mittlerweile zahlreichen Tunesien-Rallys und deren entsprechend grossem Strecken-Potential? "Es hat uns wahnsinnig Spass gemacht, die neuen Strecken zu schreiben - und wir sind sicher, das die Teilnehmer genauso viel Spass haben werden" so Stéphane Clair.
Bei den Camps wird es logistisch einfacher: "Wir sind zur Hälfte in Hotels, zur Hälfte in Aussencamps. Dabei werden wir immer zwei Tage in einem jeweiligen Camp bleiben. Alle Camps können mit 4x2 Fahrzeugen angefahren werden" berichtet Clair. Dazu will man die Verbindungsetappen verkürzen, auch die Serviceteams sollen schneller an die Servicepoints kommen: "Die Service-Crews müssen dann nicht mehr als 150 Kilometer pro Tag fahren."
Auch der Vorteil der schnellen Fahrzeuge soll ein wenig begrenzt werden. "Anstatt wie bei vielen Veranstaltungen mehr WRC-ähnlich zu werden, machen wir es härter und fügen mehr Offroad-Passagen ein. Die sind alle fahrbar, aber teils auch sehr schwierig in der Navigation" so Stéphane Clair. "Einige Strecken werden daher nicht lang, aber hart."
Zur Strecke nur soviel: Die Rally führt direkt nach El Borma, von dort dann in das "Erg Jenein" bis an die libysche Grenze - und zurück nach Douz. "Wir haben 6 Etappen, ca. 50 Prozent Sand - und das müsste auch genug sein" meint Veranstalter Clair. Die Rally endet schliesslich in der Palmenoase El Faouer nahe Douz - auf der Spitze einer Düne wird das Ziel aufgebaut, bevor es weiter zur Siegerehrung nach Douz geht. "Eine ideale Stadt für ein Finale" findet Stéphane Clair.
Samstag, 1.Mai 2010
Administrative und Technische Abnahme in Tunis
Sonntag 2. Mai bis Freitag, 7. Mai
6 Tage mit vier normalen Stages und zwei Rundkursen
4 Nächte in Hotels, 4 Nächte im Biwak
Freitag 7. Mai 2010
Ankunft in Douz und Siegerehrung
2010/03/04 | 21:40 CET | Editor: MR/HS


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