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Optic Tunesien: Die Topteams treffen wieder aufeinander




Endlich wird es auch im Jahr 2006 wieder spannend: Mit der Optic Tunesien startet am 9. April der erste afrikanische Lauf zum FIA Marathon Worldcup, der in diesem Jahr mit der schwächer besetzten "Por las Pampas Rally" in Argentinien und Chile - und einem Doppelsieg für das Mitsubishi-Team begann. Die Optic wird traditionell wieder zum grossen Kräftemessen der Topteams: Mitsubishi hat sich mit drei Fahrzeugen und den Dakar-Siegern Hiroshi Masuoka, Stephane Peterhansel und Luc Alphand angekündigt, Volkswagen hat mit Giniel de Villiers und Carlos Sainz zwei Fahrzeuge gemeldet. Bedrängt werden dürften beide vor allem vom Franzosen Jean-Louis Schlesser, der mit seinem bekannten Ford-Buggy antritt.

Nach der technischen Abnahme im Süd-Französischen Nizza am 7. und 8. April beginnt die Rally mit einem Prolog nahe Nizza, bevor es am Abend auf die Fähre nach Tunis geht. "Es ist schön, vor Tausenden von Fans in Europa unsere Wüsten-Prototypen zu präsentieren", berichtet Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, "doch die wirkliche Rally beginnt in Afrika."

Nach der Fährüberfahrt nach Tunis startet am Dienstag, dem 11. April, die erste Afrika-Etappe mit einer 288 Kilometer langen Wertungsprüfung von Ras El Oued nach Nekrif. Nach einer Schleife um Nekrif am folgenden Tag führt die Route am Donnerstag, 13. April, entlang der libyschen Grenze zur Oase El Borma im Süden des Landes. In einem grossen Erg findet in der Nähe der algerischen Grenze eine Tagesetappe im weichen Sand statt. Über eine weitere Schleife um Ksar Ghilane geht es in den Ferienort Djerba ans Mittelmeer, wo der Rallytross am Montag, 17. April, im Ziel erwartet wird. "Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Streckenanteil auf Sand vergrössert", erklärt Michel Périn, der nun nicht mehr mit Bruno Saby, sondern mit dem Spanier Carlos Sainz für VW startet.

Auch auf den "hinteren Plätzen" ist das Fahrerfeld interessant besetzt. Aus Ungarn startet das RTL Motorsport Team mit Laszlo Palik/Gabor Darazsi sowie Sandor Kis/Peter Czegledi (beide mit ihren blauen Nissan Pickup), dazu kommen Sergey Shmakov aus Russland, Philippe Gache, Isabelle Patissier, Christian Lavieille und Jean-Pierre Strugo als prominente Vertreter Frankreichs sowie Antonio Manfrinato aus Italien, die schöne Madalena Antas aus Portugal, Kryzsztof Holowczyc aus Polen und Francois Westenberg aus den Niederlanden. Insgesamt 60 Teilnehmer, darunter auch viele aus Tunesien, haben sich alleine in der Pkw und Lkw-Klasse gemeldet - leider sind wieder keine deutschen, schweizer oder österreichischen Teams dabei. Einzige Ausnahme ist Dakar-Veteran Norman Kronseder, der mit seiner KTM 660 Rally die deutschen Fahnen zumindest in der Motorradklasse vetritt.

Mit der Optic Tunesien startet das Volkswagen Team das Vorbereitungs-Programm auf die Dakar 2007 - Mitsubishi kann mit seinem Start auf der Por las Pampas bereits eine erste Rally 2006 für sich verbuchen. Bei Volkswagen sind die Fahrer-Paarungen im Werksteam neu gemischt: Der Südafrikaner Giniel de Villiers startet erstmals mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz, der zweimalige Rally-Weltmeister Carlos Sainz startet mit dem Franzosen Michel Périn.

Bei einem fünftägigen Test im französischen Chateau Lastours hatte die VW-Mannschaft um den Technischen Direktor Eduard Weidl, die neuerdings durch den Franzosen Jean-Claude Vaucard verstärkt wird, bereits im März verschiedene Neuerungen am Fahrwerk des Race Touareg 2 getestet. Jean-Claude Vaucard arbeitete in den 80er Jahren in der Rally-WM für Peugeot und in den 90er Jahren im Marathonrally-Programm von Citroën. Insgesamt war er an acht Dakar-Siegen beteiligt. Bis 2005 erzielte Vaucard als Technischer Leiter mit Citroën drei Titel in der Rally-Weltmeisterschaft.

An fünf Tagen wurden bei den ersten Tests insgesamt 600 Kilometer absolviert. "Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht", erklärt Kris Nissen. "Nun müssen wir die Erkenntnisse auf langen Tagesetappen und bei Hitze und Staub im Wettbewerbseinsatz überprüfen. Natürlich wollen wir bei der Rallye in Tunesien auch um den Sieg kämpfen."

Artikel vom 03.04.2006, Autor: Redaktion/hs/vw

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