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Optic Tunesien: Erster Etappensieg für Christian Lavieille im Nissan




Nach einer nächtlichen Fährüberfahrt ist der Rally-Tross gestern vormittag in Tunesien angekommen und sogleich in die erste Etappe gestartet. Im Norden des Landes musste eine kurze Speziale von 25 Kilometern bewältigt werden, bevor es weiter in einer Überführung nach Douz - dem Tor zur Sahara - ging.

Mit rund 47 Sekunden Vorsprung konnte der französische FIA-T2 Weltmeister Christian Lavieille die Etappe für sich entscheiden. Der sympathische Franzose ist in Tunesien erstmals mit einem T1 Nissan Dessoude Proto unterwegs, exakt das Fahrzeug, mit dem Yvan Muller und René Metge bereits auf der Dakar kämpften. "Das ist eine komplett neue Erfahrung für mich" berichtet Lavieille, der als T2-Spezialist eher "bravere" Fahrzeuge gewohnt ist. "Ich habe zwar auch schon den alten Nissan Navara T1 pilotiert, aber dieses Fahrzeug toppt alles. Ich freue mich wahnsinnig über den Etappensieg!"

An zweiter Position schaffte es der Brasilianer Paulo Nobre im X-Raid BMW X3CC über die Ziellinie, dicht gefolgt von dem Letten Janis Naglis im blauen Mitsubishi L200 Proto und dem Prolog-Sieger Pedro Grancha aus Portugal (Mitsubishi Pajero). Dem Mit-Favoriten Jean-Louis Schlesser lag die kurze Strecke hingegen nicht, am Ende war "nur" Platz 4 für den Franzosen drin.

Szene-Kennern dürfte übrigens ein interessantes Detail aufgefallen sein: Schlesser und Christian Lavieille haben für die Optic ihre Copiloten getauscht - Arnaud Debron sitzt nun neben "Le Patron", Francois Borsotto im Nissan neben Lavieille. "Jetzt weiss ich auch, warum wir vorne sind" lacht Lavieille, "Francois liebt es, als Erster zu navigieren, Arnaud möchte lieber jemanden vor sich haben. Ich hoffe, das bleibt so."

Glück im Unglück hatten Eric Vigouroux und sein Beifahrer Alexandre Winocq im mächtigen Chevrolet Protruck, aufgebaut nach dem US-amerikanischen SCORE-Reglement (mehr Federwege, weniger Gewicht, Zweiradantrieb): Er kam während der Etappe von der Strecke ab und durchpflügte eine Buschlandschaft, fing das Fahrzeug wieder ein und konnte seine Fahrt schliesslich ohne grössere Schäden fortsetzen. "Dennoch hatten wir einen Wettbewerbsnachteil" schmunzelt der Franzose, "wir haben bei unserem Ausflug soviel Holz eingesammelt, das unser Gewichtsvorteil dahin war."

Bei den Motorrädern gewann der Spanier Marc Coma (KTM Repsol) vor dem Überraschungs-Zweien Romain Souvignet aus Frankreich und dem Repsol-Teamkollegen Gerard Farrés aus Spanien. David Casteu, bisher immer für ein Duell an der Spitze gut, vernavigierte sich und landete am Ende nur auf Platz 5.

Artikel vom 03.04.2006, Artikel: marathonrally.com/hs

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