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Optic Tunesien: Keine Werksteams mehr auf der Tunesien Rally







Nachdem die FIA in diesem Jahr fast alles daran setzt, den FIA Marathonrally Worldcup für Teilnehmer so uninteressant und teuer wie nur möglich zu machen, zogen die Organisatoren der Optic Tunesien Rally (NPO) rechtzeitig die Bremse und gaben ihren FIA-Status wieder ab - denn normalerweise wäre die Wüstenrally, die am 1. April in Korsika startet, gleichzeitig der Auftakt zum Worldcup 2007 gewesen.

Das ist zumindest die offizielle Version, denn hinter vorgehaltener Hand wird getuschelt, das nach dem Tode des Co-Veranstalters Jean-Christopher Pelletier (das "P" im Kürzel "NPO") der verbliebene Veranstalter Cyril Neveu (das "N") einfach kein Geld mehr für den FIA-Status hatte. Denn der FIA-Status steht nicht nur für scharfe Reglementierungen, sondern ist auch teuer.

Doch Gerüchte hin oder her - eine Amateurveranstaltung wird die Optic Tunesien Rally dadurch nicht: Nachwievor gelten hohe Sicherheitsstandarts (angelehnt an das verschärfte FIA-Reglement des Dakar-Veranstalters ASO) - und ergo ist die Teilnahme somit nachwievor nur für Profi-Fahrzeuge möglich.

Trotz Rückzug aus dem FIA-Reglement sind die erhofften Werksteams von Mitsubishi und Volkswagen in diesem Jahr nicht dabei - und mit Ausnahme des Bowler-Copiloten Rainer Wissmans (navigiert den Franzosen Patrick Sireyjol) ist auch kein deutscher Teilnehmer in Tunesien. Doch das Starterfeld ist dennoch spannend - und mit X-Raid (der Brasilianer Paulo Nobre im Kunden-Fahrzeug) ist zumindest ein deutsch-basiertes Team mit von der Partie.

X-Raid´s Nobre - auf der Dakar meist gut gelaunt mit grünem Haar unterwegs - gilt angesichts des Starterfeldes auch gleich als Aspirant für einen Podiumsplatz - seine schärfsten Konkurrenten sind der ehemalige Teamkollege Jose-Luis Monterde aus Spanien (der jetzt auf einen Südafrikanischen Nissan Navara wechselte) sowie Jean-Louis Schlesser im Schlesser Ford Buggy.

Schnell unterwegs sein dürfte auch der Franzose Eric Vigouroux, der mit einem neu aufgebauten Chevrolet Protruck nach US-Amerikanischem SCORE-Reglement antritt - ebenso wie die schnellen und ausgereiften SMG Gache Buggies, die von SMG-Newbee Lukas Komornicki aus Polen sowie der ehemaligen Freeclimbing-Weltmeisterin Isabelle Patissier (Frankreich) pilotiert werden. Teamchef Phillip Gache selbst ist ebenfalls in Wertung dabei - allerdings schwört er (wie auf der Dakar) ganz werbeträchtig auf seinen neuentwickelten Einsitzer-Buggy.

Die Mitsubishi-Privatier-Fraktion ist in diesem Jahr eher schwach besetzt, hier dürften vor allem der Franzose Dominique Housieaux sowie die Portugiesen Francisco Inocencio und Pedro Manuel Grancha als aussichtsreichste Kandidaten gelten. Neben 5 Bowlern (alle aus Frankreich) stellt die Marke Nissan das Gros der Fahrzeuge: T2-Weltmeister Christian Lavieille, Jean-Pierre Strugo, Madalena Antas (die schöne Portugiesin, die gerne mal abends auf dem Tresen tanzt), Laurent Rosso (Dubai) und Schauspieler-Sohn Paul Belmondo sind markentechnisch nur die interessantesten Piloten.

Überraschend ist auch, das unter den 45 teilnehmenden Pkw nur zwei Teams aus Osteuropa starten: Neben dem Polen Komornicki hält einzig der Lette Janis Naglis mit seinem OSCar die Ost-Fahnen hoch. FIA-Marathonrally-Worldcup Vorjahressieger Sergej Shmakov ist - trotz Ankündigung des Veranstalters - nicht dabei.

In der Lkw-Wertung dürften die Podiumsplätze hingegen schon jetzt feststehen - wenn alle Teilnehmer ankommen. Denn mit der Portugiesin Elisabete Jacinto (MAN) sowie den Franzosen Jean-Francois Padovani (Ginaf) und Michel Salvatore (Mercedes) gibt es nur drei Teilnehmer - praktisch bei nur drei Podiumsplätzen.

Während bei vier und sechs Rädern keine Punkte mehr für den Worldcup gesammelt werden können, sieht es bei den Motorrädern anders aus: Hier zählt die Optic Tunesien Rally nachwievor zum FIM Marathonrally Worldcup für Zweiräder - und das lockt die Profis an. Marc Coma, David Casteu (beide Frankreich), Jazek Czachor (Polen), Janis Vinters (Lettland) und Oscar Polli (Italien) sind in dieser Kategorie die interessantesten Teilnehmer. Isidre Esteve Pujol, KTM-Werksfahrer aus Spanien, kann nach einem schweren Unfall auf einer spanischen Veranstaltung leider nicht wie geplant teilnehmen.

Marathonrally.com wird laufend von der Optic Tunesien Rally 2007 berichten - mit einer täglichen Zusammenfassung, den täglichen Ergebnissen sowie gewohnt vielen Bildern.

Artikel vom 27.03.2006, Artikel: marathonrally.com/hs

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