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Optic Tunesien: NPO nimmt Zweikampf an - und punktet mit Afrika




Am frühen Nachmittag äusserte sich erstmals Stéphane Clair, General-Director bei der NPO zur "Kampfansage" des Dakar-Veranstalters ASO - und man ist erwartungsgemäss ziemlich sauer. "Wir können nicht verstehen, das die ASO den Termin genau auf den Termin der Tunesien-Rally gelegt hat. Es ist schade das eine etablierte Veranstaltung wie die Tunesien-Rally derart ignoriert wird" so Clair in einem Brief an marathonrally.com.

Nicht nur die NPO, sondern auch die FIA hatte von den Plänen gewusst. "Jetzt ergibt es auch einen Sinn, das die FIA den Worldcup nach Jahren der Ignoranz 2008 erstmals geordnet und durchdacht geplant hat" berichtet ein Journalist eines italienischen Magazines. Vor wenigen Wochen trafen sich FIA-Veranstalter sowie einige überwiegend französische Team-Mitglieder, um eine Neustrukturierung des FIA Marathonrally Worldcups zu diskutieren (wir berichteten) - doch vorerst zu spät.

Trotzig moniert NPO-Direktor Stéphane Clair jedoch genau diesen Punkt: "Die Entscheidung der ASO ist unverständlich, gerade in einer Zeit, in der Organisatoren, Teams und private Wettbewerber sich an einen Tisch gesetzt haben, um den Worldcup zu standartisieren, Regeln, Termine zu überdenken und die Pressearbeit zu regeln." Immerhin, das Treffen hat zumindest die zuletzt verfeindeten Veranstalter NPO und JVD (Pharaonen Rally) an einen Tisch gebracht.

Doch Clair gibt sich nicht geschlagen und kämpft zurück: "Die ASO versucht, die Rallyraid-Szene in zwei Lager zu spalten, in dem sie die Teilnehmer zwingt, eine Entscheidung zu treffen. Diese haben jetzt die Wahl - zwischen einer "Kompensation" einer Dakar - oder der ersten echten afrikanischen Wüstenrally in diesem Jahr."

Bei der NPO sieht man vor allem Afrika als den erneuten Verlierer. "Warum wird schon wieder Afrika das Opfer einer solchen Entscheidung" fragt Clair und stellt klar: "Wir bei der NPO sind für Diskussionen und Gespräche offen. Wir sind ein menschliches Unternehmen, bei dem der Sport im Vordergrund steht. Einfach gesagt: Wir wollen unsere Liebe zu Afrika und der Wüste mit anderen Menschen teilen, unsere Leidenschaft für Abenteuer, Motorsport und den Wettbewerb." Dabei vergisst Clair, das es die NPO war, die mit einer Verlegung des Termines für die Marokko-Rally 2007 klar die Pharaonen-Rally angriff - und es sogar in diesem Jahr wiederholt.

Allerdings kann sich die NPO derzeit trotz des direkten Angriffes der ASO zurücklehnen. Über 100 Motorradfahrer, über 80 Autos und 10 Lkw haben bis dato nach eigenen Angaben für die Tunesien-Rally genannt - und davon dürften die wenigsten zurücktreten. Zum einen schreibt man ungerne bereits gezahlte Gelder ab, zum anderen wollen viele nach der abgesagten Dakar-Rally einfach nur noch in die Wüste - und nicht nach Ungarn und Rumänien.

Und so nimmt die NPO die direkte Aufforderung der ASO zu einem Wettbewerb an. "Hinter uns stehen die FIA, die FIM, die französischen Organisationen FFSA und FFM, das Land Tunesien und Libyen. Wir kümmern uns um Sie und lassen Ihre Träume Wirklichkeit werden - in Tunesien und anderen afrikanischen Ländern" so Stéphane Clair.

Artikel vom 04.02.2008, Artikel: Redaktion/hs

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