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Panamericana 2006: Rekordteam wieder in Deutschland





Das neue Weltrekord-Projekt von Matthias Jeschke und Jörg Sand ging bereits vor einigen Wochen zu Ende - nun sind alle Teams wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen. Und prompt schlugen die Wellen hoch: Andreas Renz und Matthias Göttenauer, Panamericana-Weltrekordinhaber 1999 (nach den Regeln von Guinness), beanspruchen den offiziellen Weltrekord weiterhin für sich.

"Das einzige uns bekannte Regelwerk für eine Rekordfahrt auf der Panamericana wurde von Guinness definiert" berichtet Andreas Renz. "Da Guinness aus Sicherheitsgründen für Fahrten auf öffentlichen Strassen keine Geschwindigkeitsrekorde akzeptiert, ist eine Panamericana Rekordfahrt ein Ausdauer- und Zuverlässigkeitsrekord." Und weiter heisst es: "Der Guinness Weltrekord nach den bislang gültigen Regeln für die Panamericana wurde durch diese Fahrt nicht unterboten."

Was ist nun also dran? Wurde der Weltrekord gebrochen oder nicht? Nun, beide Parteien haben Recht. Auf der einen Seite nimmt Guinness neue "Geschwindigkeitsrekorde" auf öffentlichen Strassen nur noch bedingt auf (somit ist auch die Akzeptanz des "neuen" Weltrekordes offen), andererseits stand das Projekt von Matthias Jeschke und Jörg Sand unter einem anderen Stern.

In einer Stellungnahme, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten, bedanken sich Jeschke und Sand für das rege Interesse und die grosse Medienbeteiligung:

Liebe Leser,

wir haben uns sehr über das rege Interesse an der "Panamericana2006" Live-Berichterstattung gefreut. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die uns die Daumen gedrückt haben - das hat uns sehr geholfen. Neben einer Lawine von Glückwünschen erreichten uns nach Abschluss der Expedition natürlich auch Fragen, die wir gerne beantworten.

Im Mittelpunkt des Projekts steht und stand immer die Beweisführung der Alltagstauglichkeit umweltfreundlicher Biokraftstoffe. Dazu war es wichtig, dass wir zusammen mit unserem Team die 25.000 Kilometer der Panamericana von Alaska nach Feuerland als Ausdauerfahrt ohne Ruhepausen bewältigten. Die Motoren sollten wie z.B. beim 24 Stunden Rennen von Le Mans so gut wie immer laufen (mit Ausnahme der Luftbrücke) - und dies taten sie auch.

Um die Leistungsfähigkeit von Biokraftstoffen eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, war eine Fahrtzeit von rund 15 Tagen geplant. Also eine Zeit, die unter dem aktuellen Guinness Streckenrekord von 1999 liegt. Der damalige Guinness Rekord stellte die Höchstleistung zweier Fahrerteams in einem Auto dar und diente uns lediglich als Bemessungsgrundlage.

Die "Panamericana2006" Expedition hat beide Teile des Doppelkontinents von den Nordküsten bis zu den südlichsten Enden durchquert und dabei z.B. in Kolumbien unter schweren Bedingungen über 1.200 Kilometer mehr zurückgelegt, als nach Guinness Regelwerk notwendig. Die Zeit von 15 Tagen, 11 Stunden und 25 Minuten, die mit neun Fahrern und drei Fahrzeugen erreichte wurde, ist die kürzeste Gesamtreisezeit (inkl. Luftbrücke), die jemals von offiziellen und unabhängigen Stellen auf der Panamericana dokumentiert wurde. Das konnte nur durch die Unterstützung von 14 Regierungen eingefahren werden. Wir legten grössten Wert darauf, dass jederzeit mit der höchstmöglichen Sicherheitsstufe gefahren wurde.

Zur Vorbereitung fuhren wir die Gesamtstrecke zu zweit ab. Danach fiel die Entscheidung, die Expeditionsfahrzeuge mit mindestens drei Fahrern zu besetzen, um jederzeit einen definitiv sicheren Dauerbetrieb gewährleisten zu können.

Das erreichen einer neuen Gesamtreiserekordzeit war für uns nur das "I-Tüpfelchen" des Projektes. Ziel war vielmehr, eine grösstmögliche Menge Menschen mit dem Thema Biokraftstoffe in Berührung zu bringen, Begegnungen und Medienevents in allen Ländern zu organisieren und Denkanstösse zu Kraftstoffalternativen zu geben.

Im Endeffekt haben wir alle vorgesehenen Ziele erreicht und freuen uns deshalb umso mehr.

Herzlichst

Matthias Jeschke und Jörg Sand


Artikel vom 12.06.2006, Artikel: Redaktion/hs/Matthias Jeschke

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