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Panamericana: Der 12. Tagesbericht vom 13. & 14. Mai 2006





Seit Anfang des Monats reisen der Abenteurer Matthias Jeschke, der Journalist und marathonrally.com Mitarbeiter Jörg Sand sowie ihr Team quer durch den amerikanischen Kontinent, um einen neuen Weltrekord aufzustellen: Die Bewältigung der legendären "Panamericana Route" in 14 Tagen - mit umweltfreundlichem Biodiesel. In Tagesberichten erzählt Matthias Jeschke, wie es der Truppe unterwegs ergeht. Hier der 12. Bericht:

Tagesbericht vom 13. und 14.05.2006

Kolumbien hatte sich bestens auf unser Eintreffen vorbereitet und eine grossartige Organisationsarbeit geleistet. Gegen 00.30 Uhr landete die Frachtmaschine mit seiner besonderen Fracht an Bord in Cartagena. Direkt auf dem Rollfeld wurden wir von sicherlich 30-40 Personen empfangen, wovon sich sofort ein Teil mit der Ausladung der Fracht, ein zweiter mit der Abwicklung der Papiere und ein dritter mit der Begrüssung der Gäste beschäftigte. Alles ging mehr als schnell.

Sobald die Fahrzeuge ausgeladen waren, begannen wir mit der Montage der Dachgepäckträger und fuhren nach erfolgreichem Wiederaufbau der gesamten Träger- und Gepäckkonstruktion in das Team-Hotel wo wir schon von der Geschäftsführung der AHK (Auslandshandelskammer) erwartet wurden. Nach der Wiedervereinigung der Teams, der Verladung des persönlichen Gepäcks und einer ausgedehnten Fahrerbesprechung begannen wir die Durchfahrung Kolumbiens mit neuem Teamgeist und Teamstärke. Das Team hatte in einer der schwierigsten Situationen an Stärke gewonnen.

Es war phantastisch. Was für ein tolles und schönes Land.

Wir fuhren auf der östlichen Route von Cartagena über Santa Marta nach Bogota und später von Bogota aus über Cali und Pasto die westliche Route zur Grenze nach Ecuador. Für die gesamte Durchfahrung benötigten wir rund 43 Stunden. Es ist ein wirklich phantastisches Land mit einer atemberaubenden Natur, freundlichen und hilfsbereiten Menschen und unglaublichem Potential. Wir sind den verantwortlichen Personen in Kolumbien für ihre Unterstützung und Planung zu unserem Schutz sehr dankbar. Nicht vielen ist eine derartige Möglichkeit geboten worden.

Das kolumbianische Verteidigungsministerium hatte ganze Arbeit geleistet. Wir wurden vom ersten bis zum letzten Meter von einer Spezialeinheit des Militärs begleitet. Die Eskortierung erfolgte mit Motorrädern, Pickup´s und Hubschrauber. Nach unseren Schätzungen waren in den direkten Personenschutz zwischen 200-300 Soldaten und eine unbestimmte Anzahl weiterer an den Checkpoints, den Koordinierungsstellen, Strassensperren, usw. eingebunden. Zu keinem Zeitpunkt fühlten wir uns bedroht oder unsicher. Alle Fahrer und unser Kameramann genossen die Einmaligkeit unserer Reise und waren begeistert.

Als wir nach fast 19 Stunden Fahrt des ersten Tages um 01.00 Uhr in Bogota eintrafen, wartete eine Eskorte von ungefähr 10 Fahrzeugen auf uns um gemeinsam in die Hauptstadt einzufahren. Mit den Fahrzeugen des Militärs bildete sich immerhin ein Konvoi von rund 20 Autos.

Leider, aber wegen der Verspätung durch die Streckenführung des Militärs auch verständlich, war unser durch die Auslandshandelskammer vorbereitetes Medien-Event schon vorbei. Dies hatte bereits um 22.00 Uhr stattgefunden und in unserem Namen sprachen dort vor vielen Gästen Carsten Bitzhenner, Ulrike Danzer, und Rainer Kuhn. In der Nacht hatte die Auslandshandelskammer dann noch eine verkleinerte Pressekonferenz in einem guten Hotel organisiert, überreichte uns Geschenke und versorgte uns mit Essen, bevor wir in die zweite Etappe starteten.

Auch der südliche Teil der Strecke war beeindruckend und zog uns in seinen Bann. Beeindruckend auch die Ausstattung mit der unsere Begleiter unseren Schutz garantiert hätten wenn es zum Ernstfall gekommen wäre. Ich denke jeder der Sondereinsatzkräfte hätte alleine einen Krieg führen können. Habe ich doch ausser bei "Rambo" noch nirgends eine solch umfangreiche Ausstattung an Ausrüstung an einer Person gesehen.

Aber es geschah nichts. Alles lief absolut glatt und ohne Zwischenfälle. Wir erreichten die Grenze zu Ecuador in der Nacht zum 15.05.2006 und wurden auf einer nebligen Brücke (ganz im Stil guter Thriller) an eine Spezialkommando Gruppe des ecuadorianischen Verteidigungsministeriums übergeben.

Artikel vom 22.05.2006, Autor: Redaktion/Matthias Jeschke

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