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Panamericana: Der dritte Tagesbericht der Weltrekordtour

Seit Anfang des Monats reisen der Abenteurer Matthias Jeschke, der Journalist und marathonrally.com Mtarbeiter Jörg Sand sowie ihr Team quer durch den amerikanischen Kontinent, um einen neuen Weltrekord aufzustellen: Die Bewältigung der legendären "Panamericana Route" in 14 Tagen - mit umweltfreundlichem Biodiesel. In Tagesberichten erzählt Matthias Jeschke, wie es der Truppe unterwegs ergeht. Hier der vierte Bericht:

Tagesbericht vom 04.05.2006

Der lange erarbeitete Tag war da -.der Starttag zur Biokraftstoff-Rekordfahrt "Panamericana2006". Für mich und viele andere ein sehr besonderer Tag und ein Tag, der bei vielen von uns gemischte Gefühle hervorrief. Ein Tag aber auch auf den wir uns sehr freuten, denn endlich ging es los.

Alle schliefen heute länger als gewohnt. Bis 10.30 Uhr entdeckten wir keinen unserer Freunde am Frühstückstisch. Nach einem kurzen Briefing um 12.00 Uhr hies es um 13.00 Uhr Zimmer räumen und Autos beladen. Eine zeitraubende Angelegenheit, die, auch wegen der Installation der Onboardkameras bis 16.30 Uhr dauerte.

Wieder mal halfen uns neue Freunde, denn die Fluggesellschaft des Vortages stellte uns ihren Flugzeughangar den ganzen Tag zur Verfügung. So konnten wir alle Arbeiten bei angenehmen Temperaturen ausführen und mussten uns nicht die Finger und Nasen abfrieren. Da die Autos jedoch völlig eingefrohren waren, versorgten uns die Mitarbeiter von "Jack Barbers Airtaxi" auch mit Spezialbrennern, um diese aufzutauen und unseren Biodiesel flüssiger zu machen.

Jeder Fahrer nutzte dann die angesetzte freie Zeit bis gegen 20.00 Uhr, um nochmals zu entspannen oder mit den Angehörigen zu telefonieren. Gegen 21.00 Uhr hatten wir die Betankung der Fahrzeuge abgeschlossen und um 22.00 Uhr trafen wir vereinbarungsgemäss den örtlichen Polizeichef, um den Start vorzubereiten.

Er geleitete uns anschliessend zum nördlichst gelegenen Checkpoint ganz kurz vor dem Eismeer, um uns von dort aus starten zu lassen. Eine von Jürgen Malieske (Teamchef der Landeskoordinatoren) angesetzte und geleitete Telefonkonferenz führte dann Angehörige, Sponsoren und Helfer ganz kurz vor dem Start nochmals via Satelittentelefon zusammen.

Obwohl eine eisige Kälte mit starkem Wind und Schneetreiben herrschte, wir draussen standen und ziemlich froren (**) war es für uns als Fahrer eine tolle Sache, mit in die Countdown-Telefonkonferenz eingebunden gewesen zu sein. Gemeinsam wurden dann die letzten 15 Sekunden runtergezählt und ein Bilderbuchstart gelang. .

(**) Da wir uns in etwas über 2 Tagen bereits in der Sonne im Süden der USA befinden und bis dahin nicht mehr an unser auf dem Dach verzurrtes Gepäck kommen, hatten wir uns entschlossen, schon jetzt auf dicke Schuhe und lange Unterwäsche zu verzichten.

Artikel vom 16.05.2006, Autor: Redaktion/Matthias Jeschke

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