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Paris - New York: Matthias Jeschke erreicht kältesten bewohnten Ort



Auf der Vorbereitungstour für das Projekt "Paris - New York" (auf dem Landweg!) haben der Abenteurer Matthias Jeschke und sein Team am Dienstag den kältesten bewohnten Ort der Erde erreicht: Omijakon in Russland. Bei Minus 58 Grad wird selbst das Hartgummi der Spritzlappen zerbrechlich wie Glas - eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Den Motor eingepackt in Decken und die Reifen mit Schläuchen versehen erreichten Jeschke und sein Team den vorläufigen Zielort nach dem Start in der russischen Stadt Jakutsk nach 21 Stunden Fahrt.

"Wenn du mit 20 km/h Stunden über Stunden auf extem "löchrigen" Strassen unterwegs bist und über Brücken fährst, die du eigentlich selbst zu Fuss nicht betreten würdest, wenn du bei minus 58 Grad draussen auf Toilette gehst, deinen Wagen betankst und die Reifen aufpumpst, wenn der Stoff deiner Jacke so hart ist das du ihn brechen kannst, wenn dein Twix ein zerbröselndes Stückchen Eis ist, wenn selbst deine aufgedoppelten Autoscheiben zufrieren, wenn dir meterhoher Schnee und umgefallene Strommasten die Fahrt erschweren, wenn du traumhafte - in Eis erstarrte Landschaften erblickst, wenn du die Sonne um 11 Uhr auf und um 15 Uhr untergehen siehst, wenn dir ein Blick in die Gesichter der Menschen den täglichen Kampf mit der Kälte erzählt - dann wirst du dankbar. Dankbar dafür, in der Lage zu sein, all dies zu erleben. Zumindest war es bei mir so" berichtet der Limburger direkt aus Russland.

"Erstaunlich und faszinierend zu gleich, wie sich die Bewohner dieses Ortes seit Jahrhunderten gegen die Kälte stemmen und der Tradition folgen. Wie sie als Selbstversorger so leben, das die Ältesten oftmals über 100 Jahre alt werden und Krankheiten eher selten sind. Von den fast 900 Bewohnern sind annäherd 200 Kinder, die dem Kältepol dieser Welt ein wenig die Rauheit nehmen. Da stört es auch nicht, das die maximale Höchsttemperatur im wärmsten Monat Juli immerhin bei -1 Grad liegt. Es ist eine eigene Welt, die wir hier fanden" berichtet Jeschke schwärmend weiter.

"Nach weiteren schwierigen 26 Stunden Fahrt sind wir jetzt (Mittwoch) in Magadan eingetroffen, der östlichsten, per Strasse anfahrbaren Stadt Russlands. Von hier aus werden wir in einigen Tagen wieder zurück nach Omijakon aufbrechen. Dieses Mal jedoch zusammen mit dem Kamerateam des TV-Senders Pro 7. Um unsere Grenzen noch weiter zu stecken und unser Material noch härter zu testen werden wir versuchen, über die Abküzung einer seit Jahren nicht mehr genutzten Strasse Omijakon von Süden anstatt von Westen anzufahren."

Artikel vom 17.01.2008, Artikel: Redaktion/hs/Matthias Jeschke

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