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PAX Rally: Die Wende: Sainz mit Überschlag, Peterhansel gewinnt PAX






So spannend war es selten zuvor: Bis zum Schluss wusste keines der Team, wer denn nun eigentlich gewonnen hat. Am Ende die Überraschung: trotz andauernder Dominanz von Carlos Sainz und Volkswagen konnten Stéphane Peterhansel und sein Co. Jean-Paul Cottret im Mitsubishi Pajero Evo die Rally für sich entscheiden. Damit wurde für Volkswagen die seit der Central Europe Rally gefeierte "Überlegenheit" wieder gebrochen. Zu Hilfe kam Mitsubishi dabei einerseits der angeblich von einem Hubschrauber verursachte Waldbrand - und die Tatsache, das sich Carlos Sainz zudem auf der letzten Etappe überschlug.

Bester X-Raid BMW wurde der Qatari Nasser Al Attiyah mit seiner schwedischen Beifahrerin Tina Thörner auf Platz 5, als beste X-Raid Privatiers folgt der Portugiese Felipe Campos auf Platz 7 vor Guerlain Chicherit (Frankreich) auf Platz 8. Bestes Semi-Team wurde das marathonrally.com Partnerteam Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek mit ihrem Mitsubishi L200 Strakar auf Platz 9 vor dem Italiener Maurizio Traglio im Nissan Pathfinder auf Platz 10.

Mitsubishi absolvierte mit den Gesamträngen eins und drei eine überaus erfolgreiche Rally. Mit Luc Alphand/Gilles Picard (F) kletterte eine zweite Fahrerpaarung eines Mitsubishi Pajero Evolution auf das Siegerpodium. Nani Roma und Lucas Cruz (E) kämpften sich vom 9. bis 14. September im dritten 4-Liter-Sechszylinder-Benziner trotz technischer Probleme und eines Überschlags auf den sechsten Rang.

Für Stéphane Peterhansel fing die Rally nicht optimal an. Auf der ersten Prüfung erlitt der Pajero Evolution des Franzosen 50 Kilometer vor dem Ziel einen Reifenschaden: nur Rang sechs. Am Folgetag gelang ihm mit der Bestzeit das Comeback auf Gesamtrang drei. Nach einer für alle Mitsubishi Teams durchwachsenen dritten Etappe sicherte sich Peterhansel am vierten Tag erneut die Bestzeit. Den kleinen Rückstand von 31 Sekunden auf Spitzenreiter Carlos Sainz wandelte Peterhansel auf der fünften Etappe, deren Distanz wegen eines Waldbrandes halbiert wurde, in eine 16-Sekunden-Führung um - auch weil sich sein spanischer Kontrahent überschlug.

"Eine Rally ist erst vorbei, wenn die Ziellinie überquert ist. Das ist eine Floskel, aber hier hat sie sich wiederum bewahrheitet", so der Sieger. "Klar: Carlos Sainz hat einen Fehler gemacht, aber dann muss man auch erst mal in der Position sein, diesen auszunutzen - und das waren wir, weil wir die vergangenen Tage wirklich alles gegeben habe.'

Teamkollege Luc Alphand startete mit einer Tages-Bestzeit in die Rally. Seine zwei Sekunden Vorsprung auf Sainz egalisierte dieser auf der zweiten Etappe wieder. "Nach fast sechseinhalb Stunden Fahrt hatten wir die gleiche Zeit: einfach unglaublich", so Alphand. Auch dank der zweitbesten Zeit bei der vorletzten Etappe sicherte sich der Franzose einen ungefährdeten dritten Rang und resümierte: "Ein grossartiges Gesamtresultat für das Team. Ich bin zufrieden mit meinem dritten Platz. Der Pajero Evolution war sehr zuverlässig."

Ein kampfstarker Nani Roma erreichte den sechsten Gesamtrang. Der Spanier liess sich trotz eines frühen Problems mit der Lichtmaschine und rund drei Minuten Zeitverlusts nicht aus der Ruhe bringen und sorgte am zweiten Tag durch die zweitbeste Zeit zusammen mit Peterhansel für einen Mitsubishi Doppelsieg - und das, obwohl er wegen eines Reifenschadens erneut 30 bis 40 Sekunden verloren hatte. Auch einen Überschlag bei langsamer Fahrt am Samstag überstand Roma unbeschadet. "Natürlich hätte ich mir vor der Rally mehr als diesen sechsten Platz gewünscht, aber unter diesen Umständen geht er in Ordnung. Der Sieg von Stéphane ist für uns ein grosser Moralschub in Hinblick auf die Rally Dakar."

Die Pax Rally war der letzte Wettbewerbs-Auftritt des Mitsubishi Pajero Evolution. Das fünffache Sieger-Auto der Rally Dakar wird ab dem kommenden Marathon-Einsatz bei der Baja Portalegre, dem letzten Lauf des FIA-Baja-Weltcups (30. Oktober bis 2. November), und bei der Dakar 2009 vom neuen Modell Racing Lancer abgelöst. Dominique Serieys, Teamchef von Repsol Mitsubishi Ralliart: "Es gab keinen besseren Weg, dem Pajero Evolution "Adieu" zu sagen als mit diesem Sieg bei der Pax Rally."

Artikel vom 15.09.2008, Artikel: Redaktion/hs/MMSP

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