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PAX Rally: Sainz siegt auf dritter Etappe, Depping nach Unfall raus





Mit dem ersten Etappensieg beim zweiten Lauf zur Dakar-Series in Portugal hat das Volkswagen Werksduo Carlos Sainz/Michel Périn (E/F) auf der dritten Etappe die alleinige Führung in der Gesamtwertung übernommen. Ihre Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) verbesserten sich in einem weiteren Volkswagen Race Touareg 2 dank der drittbesten Zeit des Tages auf Gesamtposition drei.

Die Entscheidung im Kampf um den Sieg bleibt trotz des Vorsprungs von Volkswagen spannend: Vor den verbleibenden zwei Etappen liegen Sainz/Périn, der im April den ersten Lauf der Dakar-Series gewonnen haben, 2.21 Minuten vor Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (Mitsubishi). Weitere 58 Sekunden dahinter rangieren de Villiers/von Zitzewitz zeitgleich mit Luc Alphand/Gilles Picard (Mitsubishi) gemeinsam auf der dritten Position.

Für Dieter Depping/Timo Gottschalk endete der zweite Lauf zur Dakar-Series in Portugal vorzeitig. Das deutsche Volkswagen Werksduo schied nach einem Unfall kurz nach Beginn der ersten Tagesprüfung aus. Fahrer und Beifahrer blieben bei diesem Zwischenfall unverletzt. Dieter Depping, der im April die Central Europe Rally als Dritter beendete, wurde in einem Krankenhaus einer vorsorglichen medizinischen Kontrolle unterzogen.

"Der heutige Tage war leider viel zu schnell zuende" berichtet Depping. "In einer langgezogenen Rechtskurve, die etwas enger wurde, gerieten wir zu sehr auf den losen Schotter am Streckenrand. Wir rutschten über alle vier Räder hinaus, konnten einen ersten Baum vermeiden, trafen aber den zweiten frontal. Zum Glück wird bei Volkswagen viel Wert auf Sicherheit gelegt, deswegen sind mein Beifahrer Timo und ich okay. Der Race Touareg hat eine Menge Energie absorbiert. Aber das Aus ist mehr als ärgerlich. Wir hätten unseren Mechanikern lieber einen Erfolg mitgebracht – anstatt viel Arbeit."

Der dritte Wettbewerbstag bot den Teams schnelle Schotter-Abschnitte mit vielen Kuppen. Durch teilweise waldiges Gebiet führte der Tagesabschnitt mit zwei identischen Wertungsprüfungen von je 90 Kilometern Länge von Benavente nach Alcochete. Am Samstag bestreiten die Teams eine Etappe von Alcochete nach Portimão. Dabei sind 159 Kilometer auf Zeit zu bewältigen.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor): "Heute gibt es zwei gute und eine weniger gute Nachricht. Die weniger gute ist, dass wir einen Race Touareg weniger in der Rallye haben. Dieter Depping und Timo Gottschalk haben einen kleinen Fahrfehler begangen und sind ausgeschieden. Das kann bei einer derart harten Rallye, in der in jeder Sekunde am Limit gefahren wird, passieren. Die gute Nachricht Nummer eins aber ist: Beiden Piloten geht es gut. Die gute Nachricht Nummer zwei ist, dass Carlos Sainz und Giniel de Villiers heute eine starke Leistung gezeigt haben. Der Tagessieg und die Plätze eins und drei in der Gesamtwertung sind dafür der Lohn."

Carlos Sainz (E): "Heute waren die Strecken schneller als an den beiden Tagen zuvor, aber immer noch extrem schmal. Man musste permanent auf der Hut sein, keinen Fehler zu machen. Es lief wirklich sehr gut für uns und wir hatten endlich das Glück, das man braucht. Wie alle Top-Fahrer hatten wir auf dieser Etappe keinen Reifenschaden zu beklagen. Somit sind wir sehr zufrieden, uns in der Gesamtwertung ein bisschen Luft verschafft zu haben."

Giniel de Villiers (RSA): "Es lief speziell auf der zweiten Wertungsprüfung gut für uns. Mein Beifahrer Dirk von Zitzewitz hat sich auf dem ersten Durchgang Notizen gemacht, die uns dann geholfen haben, als wir die Stellen das zweite Mal passierten. Es war heute sehr leicht, einen Baum zu treffen und alles zu verlieren. Aber man musste im Hinblick auf die Gesamtwertung auch attackieren. Dabei die richtige Balance zu finden, war eine anspruchsvolle Aufgabe."

Artikel vom 13.09.2008, Artikel: Redaktion/hs/Volkswagen

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