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Porsche schlägt Greenpeace mit deren eigenen Waffen




Auch eine Art von Humor... Zum ersten Mal in der fast 60jährigen Geschichte des Automobilherstellers hat Greenpeace heute der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, einen Besuch abgestattet. Das Unternehmen nutzte diese Premiere, indem es die Umweltorganisation mit einem großen Plakat mit der Aufschrift "Geschafft! Greenpeace demonstriert bei Porsche. Jetzt sind wir wer!" vor seinem Stammwerk in Zuffenhausen herzlich willkommen hieß.

Greenpeace warf dem Unternehmen vor, seine Fahrzeuge seien "Klimaschweine". Porsche wies dieses entschieden zurück und klärte die Aktivisten darüber auf, dass weniger als zwölf Prozent der CO2-Emission in Deutschland von Personenkraftwagen stammen und der Anteil von Porsche daran bei weniger als einem Promille liegt. Allein die Kraftwerke zum Beispiel verursachen rund 43 Prozent, die Industrie 16 Prozent und private Haushalte 14 Prozent. Porsche präsentierte seine Gegenargumente auf einem zweiten Großplakat. Unter der Schlagzeile "Gut zu wissen" war dort zu lesen:

- Porsche trägt im Verkehr weniger als 0,1 Prozent zum CO2-Ausstoß bei
- Porsche hat den geringsten CO2-Ausstoß pro PS
- Porsche wird CO2-Ausstoß bis 2012 um über 20 Prozent senken
- Porsche bringt Hybridmotor: Weniger als 9 Liter Verbrauch auf 100 km

Porsche vor diesem Hintergrund als "Klimaschwein" zu bezeichnen ist deshalb nicht nur unzutreffend, sondern böswillig. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit auch immer wieder darauf hingewiesen, dass Porsche allein die CO2-Emission seiner Fahrzeuge jährlich um 1,7 Prozent reduziert. Dies schaffen nur wenige Hersteller. Darüber hinaus können Porsche-Sportwagen schon heute mit bis zu zehn Prozent Bio-Kraftstoffanteil (Ethanol) fahren, was einer weiteren Verbesserung der CO2-Bilanz in gleicher Höhe entspricht. Der neue Cayenne verträgt sogar bis zu 25 Prozent.

Zusätzlich wird Porsche bis zum Ende des Jahrzehnts eine Hybridvariante beim Cayenne anbieten. Hier lautet das Ziel, eine "8" vor dem Komma zu erreichen - also weniger als neun Liter Verbrauch auf 100 Kilometer. Auch die vierte Baureihe von Porsche, der Gran Turismo Panamera, der 2009 auf den Markt kommt, wird mit einem Hybridmotor angeboten.

Porsche machte die Greenpeace-Aktivisten außerdem darauf aufmerksam, dass das Unternehmen Fahrzeuge der Premiumklasse baue, die Technik, Komfort und Sicherheit auf allerhöchstem Niveau bieten. Einen Porsche könne man deshalb nicht mit einem Kleinwagen vergleichen. Aus diesem Grund lehnt der Stuttgarter Automobilhersteller auch eine CO2-Grenzwertfestlegung für die Fahrzeugflotte jedes einzelnen Herstellers ab. Porsche fordert viel mehr CO2-Grenzwerte, die sich an den einzelnen Marktsegmenten beziehungsweise Fahrzeugklassen orientieren - und diese können dann ambitioniert sein.

Zum Abschluss der Demonstration konnte es sich Porsche deshalb nicht verkneifen, noch ein drittes Großplakat auszurollen. Dort stand zu lesen: "Liebe Freunde von Greenpeace: Porsche ist besser als Ihr denkt. Zum Trost: Auch David wurde unterschätzt . . ."

Artikel vom 13.07.2007, Artikel: marathonrally.com/hs/Porsche

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