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Rainforest 2007: Der Dschungel ändert die Pläne erneut





Kaum ein Terrain lässt so schlechte Vorhersagen zu wie der Dschungel - das traf auch am Dienstag Abend zu. Eigentlich war geplant, das die Teilnehmer am Mittwoch morgen zur grossen "Twighlight Zone", der eigentlichen Rainforest Challenge ohne Wege und ohne Special-Stages (ganz wie die Camel Trophy) starten und die Begleiter, Presse und Touristen den tiefen Dschungel bis zum Ziel umfahren - doch das Wetter und die harten Bedingungen der Dienstag-Stages liessen es nicht zu, das alle Teilnehmer die Stages rechtzeitig beenden konnten.

So verblieben ca. die Hälfte der Teilnehmer an dem Fluss der Dienstags-Stage, um dort zu übernachten und die Stages am Mittwoch zu beenden. Für die restlichen Teilnehmer wurden am Mittwoch zwei Mini-Stages aus dem Nichts erschaffen, dabei musste ein Rundkurs quer durch dichtes Gehölz sowie eine weitere Durchfahrt durch einen Fluss gefahren werden. Gegen Mittag regionaler Zeit (etwa 6:00 Uhr deutsche Zeit) trafen nach und nach die letzten Teilnehmer der Dienstags-Stage ein.

Bereits am frühen Mittwoch Morgen fing es heftig an zu regnen und Camp sowie die Dschungel-Stage verwandelten sich in eine einzige braune Schlammpassage. Der Regen fiel bindfadenartig mal heftig mal ruhig, doch bis zum Mittag ohne Unterbrechung. Entsprechend sehen auch die Campbewohner aus, kaum einer, der nicht mindestens bis zu den Knien mit Schlamm besudelt ist. Als einzige Waschmöglichkeit dient der Fluss - doch um dahin zu kommen, muss man wieder durch den Schlamm.

Gerhard Brand und sein Sohn mussten mit ihrem Toyota BJ40 sehr spät starten und hatten dadurch mit einer schwierigeren Strecke zu kämpfen. "Am Dienstag ist uns bei der grossen Winsch-Stage die Bremse kaputtgegangen, ansonsten läuft alles gut" berichtet der Deutsche. Allerdings empfindet er sein Auto als zu schwer: "Das Fahrzeug war vielleicht vor vier Jahren siegfähig, für die heutigen Bedingungen ist einfach zuviel Gewicht drin. Nach der Rainforest will ich das Auto erstmal komplett neu aufbauen."

Markus Oszwald aus Österreich und sein Australischer Beifahrer wurden heute Opfer der Technik. Vor einer schwierigen Passage im Fluss stellten sie sich vor zwei Steinen quer und fuhren sich komplett fest. Beim Versuch, den Jeep Cherokee wieder freizubekommen riss das Windenseil. Nur mit grössten Anstrengungen und unter massiven Zeitverlust schafften es beide schliesslich noch ins Ziel.

Am Donnerstag morgen startet dann die ursprünglich für Mittwoch geplante "Twighlight Zone" - hier sind die Teilnehmer fast auf sich alleine gestellt und müssen den Dschungel zickzackartig durchqueren. Für 37 Kilometer haben die Teilnehmer nun noch drei Tage Zeit - im schlimmsten Fall kann bis Sonntag gefahren werden.

37 Kilometer können im Dschungel eine Ewigkeit sein. "Die Twighlight-Zone ist extrem hart" berichtet Veranstalter Luis J.A. Wee, "es geht durch Täler, über steile Berge, durch Flüsse, quer durch dichten Dschungel und durch das "Elephant Mudhole", ein Platz der dafür bekannt ist, das hier viele Elefanten trinken und pausieren."

Normalerweise testen die sogenannten "X-Men" - eine Art schmerzfreie Voraustruppe - die Tracks. Doch in diesem Jahr verblieben auch die "X-Men" bis zum Schluss bei den Stages, seit mehreren Tagen weiss keiner mehr, wie es in der Twighlight-Zone aussieht. "Die Teilnehmer können Glück haben und es geht schnell - oder es wird regnerisch und heftig, dann kann sich 1999 wiederholen." Damals musste die Rainforest Challenge komplett abgebrochen werden, die letzten Fahrzeuge konnten erst eine Woche nach Ende der Veranstaltung durch die "X-Men" geborgen werden. "Aus diesem Grund haben wir auch den ersten Teil der RFC 2007 abgebrochen, es wäre definitiv so gekommen" so Luis J.A. Wee.

Artikel vom 05.12.2007, Artikel: marathonrally.com/hs








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