Liveberichte und Fotos von Rallys und Events



Aktuelle Nachrichten 4x4, Offroad, Rally



Teams, Fahrzeuge, Links, Downloads...



Das Fotoarchiv zum Ansehen und Bestellen


















Here you find single news, standings or galleries about the Rainforest Challenge 2006.
Sorry, all articles from this rally are only available in German (here), but with a click on a picture you can enlarge them.




Sie befinden sich in den Einzelnews zur Rainforest Challenge 2006. Alle Bilder
lassen sich durch Anklicken vergrössern. Durch einen Klick auf den Zurück-Link unter dem Artikel bzw. der Gallerie gelangen Sie wieder zur "Rainforest Challenge Sonderbereich" Übersicht.





Rainforest Challenge: Fazit: Die RFC ist in jeder Hinsicht anders




Entgegen vieler Veranstaltungen, die marathonrally.com in nun bald vier Jahren begleitet hat, haben wir von der Rainforest Challenge etwas ganz Besonders mitgenommen: Die Internationalitaet in derart familiaerer Atmosphaere ist bisher unvergleichbar. Teilnehmer, Touristen und Presse aus allen Kontinenten der Erde, jeder Hautfarbe und Religion waren sich ueber 10 Tage lang auf engstem Raum und unter besonderen Bedingungen naeher, als auf jeder anderen Veranstaltung. Es wurden internationale Freundschaften geschlossen - und es werden bereits jetzt Plaene fuer das kommende Jahr gemacht.

Veranstalter Luis J.A. Wee steckt mit ganzem Herzen hinter "seiner" Rainforest Challenge, ist permanent persoenlich anwesend und fuehlt sich zudem im positiven Sinne fuer jeden verantwortlich. Er hat nicht nur ein offenes Ohr fuer Ideen und Anregungen, sondern setzt viele auch spontan in die Tat um. Allgemein fuehrt die gute, freundliche und familiaere Organisation teilweise dazu, den sportlichen Part zeitweise in den Hintergrund zu stellen.

Wie sollte man die Rainforest nun also kategorisieren? In zehn Tagen haben wir immer wieder neues erlebt, waren enttaeuscht bis schwer begeistert (was den sportlichen Part angeht) und hapern nun ein wenig mit dem bisherigen Titel "Haerteste Trophy der Welt" - und der stammt nicht von uns. Die ersten sportlichen Abschnitte der RFC waren vergleichbar mit Wochenend-Veranstaltungen, wie wir sie z.B. vom Leipziger 4-Stunden Rennen kennen. Nur teilweise noch einfacher und wesentlich kuerzer. Dann folgten Ueberfuehrungen, sogenannte "Transport-Stages", die alles bisherige in ihrem Schwierigkeitsgrad in den Schatten stellten - und am Ende die "Twighlight-Zone", deren Anspruch, Gefaehrlichkeit und Anforderungen an die menschliche und technische Kondition einfach die obere Messlatte im Trophy-Bereich setzt.

"Die Rainforest Challenge ist eine Alibi-Veranstaltung" hoerten wir in Deutschland vor dem Start. Wenn man die RFC mit einer "normalen" Trophy vergleicht, mag dies zu einem Teil zutreffen. Dazu kommt ein gewisser Show-Effekt, den Veranstalter Wee aus dem "Eff-Eff" beherrscht: Fahnen schwenken, immer im auffallenden Konvoi (mit Polizeibegleitung) fahren, Politik und Presse perfekt involvieren, die Teilnehmer am Anfang und Ende mit Luxus verwoehnen.

Addiert man jedoch den letzten Part der Veranstaltung, die Internationalitaet, die familiaere Atmosphaere und nicht zuletzt die einfach unbeschreiblichen, uns bis dato nicht bekannten Dschungel-Bedingungen, ist diese Aussage keinesfalls gerechtfertigt. Teilnehmer Navin Marapana aus Sri Lanka, zum ersten mal dabei, beschrieb es so: "Wir sind ein wenig enttaeuscht, hatten uns mehr vorgestellt. Die kleinen Stages waren einfach zu kurz und zu einfach, wir haetten uns mehr laengere Stages gewuenscht. Aber die Transport-Stages, teilweise in der Nacht, sowie die Twighlight-Zone waren der Hammer und es alleine schon wert, die weite Anreise zu bewaeltigen. Wir kommen im naechsten Jahr auf jeden Fall wieder." Markus Osswald aus Oesterreich, nicht zum ersten mal dabei, war rundum zufrieden: "Eine klasse Veranstaltung. Wir hatten in diesem Jahr fast nur Sonne, das wirkt sich auf die Strecken aus. Haette es geregnet, waeren die Haelfte der Stages fast nicht zu bewaeltigen gewesen und mit Sicherheit waere ein Grossteil der Teilnehmer waehrend der Siegerehrung noch im Dschungel verblieben - das haben wir alles schon erlebt."

Eine absolut zutreffende Aussage ueber die Rainforest Challenge waere nunmehr vielleicht: "Die weltweit haerteste Dschungel-Abenteuer-Expedition mit sportlichem Wettkampf und extrem hohem Anspruch an Mensch und Material". Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele "Camel-Trophy" Veteranen aus aller Welt heute Orga-Mitglieder in der Rainforest Challenge sind.

Unser einstimmiges Fazit der Redaktion: Wer ein echter Trophy-Fan ist und das besondere Abenteuer liebt, kommt an der Rainforest Challenge nicht vorbei - man sollte sie zumindest einmal in seinem Leben erlebt haben. Die deutsche Trophy-Legende Frieder Schwarz (toedlich verunglueckt 2004) hat es vorgemacht - Zeit also, wieder deutsche, schweizer und weitere oesterreichische Flaggen in Malaysia zu schwenken. Aus Europa waren in diesem Jahr Teams aus Oesterreich, Polen und Daenemark (neben zahlreichen weiteren Touristen aus Ungarn, Italien, Frankreich, Spanien, Rumaenien, Portugal und Griechenland) dabei - und sie alle sind sich einig: Wir kommen im naechsten Jahr wieder!

Artikel vom 05.11.2006, Artikel: RFC-Live-Team/hs








Zurück zur Rainforest 2006 Übersicht
Back to Rainforest 2006 Overview








Schnellnavigation: [ News Allgemein ]x[ Newsletter ]




















































Kostenlos und wöchentlich - der Marathon Newsletter







 COPYRIGHT 2003 - 2008 MARATHONRALLY.COM | COLOGNE | NUREMBERG | BUDAPEST | KUALA LUMPUR | QATAR | PRAHA | MANILA