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Rally-Skandal: Libya Desert Challenge an der Grenze abgesagt



Nun war die Libya Desert Challenge (LDC) bei ihren ersten beiden Ausgaben nicht gerade für eine perfekte Organisation bekannt: Im ersten Jahr stimmten die grundlegende Organisation sowie das Catering, aber der sportliche Teil war nicht zuende gedacht, im zweiten Jahr stimmte der sportliche Teil, aber in der grundlegenden Organisation und vor allem beim Catering gab es grosse Lücken.

So sollte man denken, das im dritten Jahr alles besser werden müsste - doch nun der plötzliche Skandal: Die Rally wurde an der libyschen Grenze abgesagt, da die Teilnehmer noch nicht einmal ins Land gelassen wurden. Über zwei Tage stand der Rallytross im Niemandsland zwischen Libyen und Tunesien.

Um in Libyen eine Veranstaltung durchzuführen, benötigt man eine libysche Organisation, die mit den örtlichen Aufgaben betraut wird. Diese erledigt Visa, Durchfahrts- und Rallygenehmigungen, kümmert sich um die Strecken und vieles mehr. Die dadurch entstehenden Kosten sind nicht gering und müssen im voraus bezahlt werden.

In den vergangenen Jahren arbeitete die LDC mit der Agentur "Aania" zusammen, diese Zusammenarbeit klappte. Nach Informationen von marathonrally.com wechselte der LDC-Veranstalter jedoch bei der Vorbereitung zur LDC 2007 zu einer neuen Agentur, die bis dato einen guten Ruf haben sollte und zusätzliche Dienstleistungen wie den Flugzeugtransport und eine Chartermaschine anbot. Doch nach unbestätigten Informationen erledigte die neue Agentur keine der geforderten Aufgaben, stattdessen soll sich deren Chef mit den eingezahlten Geldern abgesetzt haben.

Für die Einreise wählten die Veranstalter einen neuen Grenzübergang - doch die Visa und Genehmigungen fehlten, die Rallyteilnehmer wurden nicht ins Land gelassen. In der Not rief man bei der bisherigen Agentur Aania an, um eventuell eine Einreise doch noch zu ermöglichen. Doch auch diese konnte nichts mehr tun.

Ein Teil der Teilnehmer befindet sich derzeit auf den Rückweg nach Deutschland, ein anderer Teil der Teilnehmer verbleibt zunächst in Tunesien, um wenigstens dort privat ein paar Dünen zu geniessen. Die komplette touristische Begleitung unter Leitung von Uta Baier befindet sich hingegen in Libyen und setzt ihr geplantes Programm ohne die Rally fort - Baier hielt entgegen der LDC-Organisation an der Agentur Aania fest, bei der Einreise gab es keinerlei Probleme.

Eine Stellungnahme des Veranstalters lag zudem bis zum Freitag Mittag noch nicht vor. Wir informieren Sie, soweit uns weitere Informationen vorliegen.

Artikel vom 01.03.2006, Artikel: marathonrally.com/hs

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