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Rally Trial/GORM: Das Duell der G-Mercedes - und Toyota






Nehmen wir es mal vorweg: Ja, nicht jeder ist ein Fan des Mercedes G und ja, die Mercedes G dominieren. Es ist wie einst mit Mitsubishi auf der Dakar, da gibt es ein Auto, das klar an der Spitze fährt - und sich dort durchsetzt. So geschehen auch auf dem neuen "Rally Trial Germany" und dem 1. Lauf zur GORM in Kallinchen. Doch halt: Wie bei "Asterix und Obelix" gab es vor allem zwei Teams die zeigten, das man trotz offensichtlich unterlegener Technik mit fahrerischem Können auch ohne "G" ganz vorne mitfahren kann...

Thilo Süptitz (Mercedes G 360) und Alexander Burian (Mercedes G 560) wollten es am letzten Tag nochmal wissen und lieferten sich ein spannendes Duell mit dem Gesamt-Führenden Team Häring/Beck (Mercedes G 420). Die bisherigen Titelanwärter Grünbeck/Dasinger (Mercedes G 300) und Stensky/Stensky (Mercedes G 360) nahmen den Gasfuss am letzten Tag ein wenig raus, fuhren nicht weniger spektakulär, wollten aber ihre sicheren Positionen nicht mehr gefährden.

Die Top 10 nur den Mercedes G überlassen? Das kam für zwei Teams bis zum Schluss nicht in Frage. Auch wenn am Ende acht (!) Mercedes in die Top 10 fuhren, mit Platz 4 und deutlich unterlegenem Fahrwerk sorgten Mario Humme und Andrejs Laszdins von Team PR88/marathonrally.com mit ihrem Toyota LJ 70 für einen "Markentupfer" zwischen den Stuttgartern. Und auch das Team Schneider/Apitzsch bewies mit Platz 9 (Gesamt), das man mit einem Toyota dagegenhalten kann.

Nicht, das auch die anderen Teams versucht hätten, der G-Armada Paroli zu bieten. Doch vor allem die Thüringer Mercedes-Teams fuhren und werkelten wie die "Werksteams unter den Amateuren". Jörg Grünbeck liess gar ein neues Getriebe anliefern und einbauen - so sehr hing man an den sauer verdienten Punkten zur GORM und dem wohlverdienten 3. Platz im RTG. Die Zeiten sprechen für sich: Fast zwei Stunden liegen zwischen Platz 1 und Platz 10 in der Gesamtwertung - wie bei einer "grossen" Marathonrally.

Für Aufsehen sorgte am letzten Tag noch ein ganz anderes Team: Der Borossi-Buggy von Irmisch/Konietzko. Wollte man am Freitag aufgrund des tiefen Sandes, zu kleiner Reifen und fehlendem Allradantrieb schon aufgeben, nutzte man die umgekehrte und sand-losere Strecke vom Samstag und wieder mitzumischen. Am Sonntag die Überraschung: Platz 8 in der Tageswertung vor dem Lada Niva des Teams Menzel/Zacke und dem Toyota von Schneider/Apitzsch.

Natürlich gab es auch eine Rally ohne "G´s". Willi Janke zeigte mit seinem Uralt-Mitsubishi Pajero (der auch schon eine El Chott überlebt hat), das man auch mit einem "unter-1000-Euro"-Auto mithalten kann (Platz 14 Tageswertung, Platz 13 Gesamt). Die beiden Lada von Menzel/Zacke und Steinbrecher/Steinbrecher kämpften zwar mit dutzenden technischer Probleme, blieben aber tapfer dabei und sorgten für Gaudi vor allem auf den Asphaltpassagen, Mercedes-G-Spezi Moyzio setzte unfallbedingt auf einen betagten Suzuki Samurai und platzierte ihn auf Platz 14 gesamt.

Im halb-offenen Range Rover kämpfte das Team Richter/Meissner zeitweise ganz vorne mit, fiel dann aber defekt-bedingt weiter zurück - und auch Martin Kochendorf schaffte es ins Ziel: Langsam aber beständig fuhr er Runde um Runde defektfrei mit einem serienmässigen und fast-nagelneuen Nissan Navara auf Platz 18 Gesamt.

Artikel vom 05.05.2008, Artikel: Redaktion/hs








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