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Rally Trial/GORM: Die erste Etappe wurde zur Herausforderung







Was der Prolog bereits erahnen liess, sollte sich am Freitag bewahrheiten: Der Mix aus Asphalt und Gelände wurde für alle Teilnehmer zu einer neuen Herausforderung. Besonders interessant: Bei den Rally-Boliden bis Platz 5 gab es nach dem heutigen 3,5-Stunden Rennen auf dem Offroadgelände Kallinchen keine Veränderungen gegenüber dem Prolog, auch wenn nicht alle der High-Tech "G´s" auf den Asphaltpassagen unbedingt besser waren. "Auf den Strassen-Abschnitten konnten wir nur maximal 133 km/h fahren" berichtet Andreas Beck vom Siegerteam Häring/Beck, die mit dem ehemaligen Mercedes G des GORM-Siegers 2007 Phillip Beier unterwegs sind. "Dafür sind wir im Gelände klasse und konnten in den jeweiligen Offroadpassagen die Zeit wieder gutmachen."

Während der gesamten Zeit wurden in allen Runden und Klassen heftig gekämpft, kaum einer liess es ruhig angehen. Einen perfekten Mix fanden Mario Humme und Andrejs Lazdins mit ihrem Toyota Land Cruiser, die ihre (durch einen Reifenwechsel) verlorene Zeit vom Prolog aufholten, vor allem in den Geländepassagen einer Meisterleistung hinlegten und trotz mangelnder PS nur knapp 4 Minuten hinter dem letzten "Profi-G" von Burian/Thaler die Speed-Etappe beendeten.

Überraschend fuhren auch die beiden Lada Niva der Teams Steinbrecher/Steinbrecher und Menzel/Zacke. Ihre Vorteile lagen eher auf den Asphaltpassagen, entsprechend liessen sie es ordentlich krachen. Das allerdings so sehr, das die Steinbrechers ihren blau-roten Russen in einer Kurve aufs Dach legten und ein paar Meter darauf rutschten. "Alles kein Ding" grinst Birk Steinbrecher, "wir haben zwar keine Scheiben, dafür aber ein paar Beulen mehr - aber wir machen weiter. Unser Nachteil ist auf den buckeligen Pisten, trotz OME-Fahrwerk haben wir nur einen Federweg von maximal 20 Zentimetern, dafür geht´s auf den Pisten und Strassen schneller."

Für Aufsehen sorgte auch das Mercedes-Team Schütte/Schlacht, die heute an 7. Position über die Zielline kamen. Das Besondere: Ihr Mercedes ist ein Ex-Bundesgrenzschutz Geländewagen von 1979, steht also kurz vor dem begehrten "H"-Kennzeichen.

Geärgert hat sich heute Uwe Zirbes mit seinem Race-Hummer H1. Er fuhr zwar eine Spitzen-Rundenzeit nach den Anderen, blieb dann aber in seiner letzten Runde vor dem Ziel mit einem verdrehten Hinterrad stehen und musste ins Ziel geschleppt werden. Damit bekam er zuerst die maximale Höchststrafe - doch am Ende konnte auch er noch strahlen: Da er mehr Runden als die anderen "Ausfaller" hatte, platzierte Zirbes seinen Hummer am Abend doch noch auf Platz 1 in der Lkw-Wertung.

Mit dem 3,5-Stunden-Rennen war der Tag allerdings nur für die "GORM"-Wertung beendet - die Teilnehmer des Rally-Trials hatten noch eine kleine, wenn auch knifflige Trial-Sektion vor sich. Sehr ungewohnt für die Rally-Teilnehmer und ihre Boliden, eine Chance jedoch für die Fahrer kleinerer Fahrzeuge, ihre Stunde war gekommen. Das Resultat: Jenseits der Top 10 wurde die Gesamtwertung nach der Trial-Sektion nochmals durcheinandergewürfelt.

Mutig nahmen fast alle Teilnehmer an der Trial-Sektion teil, auch wenn RTG-Veranstalter Jörg Schumann beim morgendlichen Briefing ausdrücklich darauf hinwies, das die Teilnahme freiwillig und eben nur für die RTG-Wertung sei. Doch die Neugier war grösser. Um gegenüber dem anspruchsvolleren Rally-Wettbewerb fair zu bleiben, wurde die Trial-Sektion jedoch nicht zu stark gewichtet, so das sich im Gesamt-Klassement kaum noch Veränderungen ergaben.

Gesamt führt jetzt das Mercedes-Duo Häring/Beck vor dem Vater-Sohn Duo Stensky/Stensky (Mercedes G), Süptitz/Krause (Mercedes G), Grünbeck/Dasinger (Mercedes G), Burian/Thaler (Mercedes G), Humme/Lazdins (Toyota Land Cruiser), Gucz/Knothe (Suzuki Samurai), Steinbrecher/Steinbrecher (Lada Niva) und Adamaschek/Adamaschek (Mercedes G).

Am Samstag startet die zweite Etappe des "Rally Trial Germany" / 1. Lauf zur GORM in die 2. Etappe. Dabei wird die heutige Strecke in Teilen in entgegengesetzter Richtung gefahren, zum Teil auf neu abgesteckten Passagen. Statt 3,5 Stunden werden am Samstag 3 Stunden gefahren, dazu gibt es wieder eine Trial-Passage "zur Auflockerung".

Artikel vom 02.05.2008, Artikel: Redaktion/hs








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