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 RTG 2010.2/GORM: Heisse Fights und Spannung pur.
Das Finale der GORM, das im Rahmen des Rallye-Trial Germany in der Nähe von Schwerin stattfindet bietet Motorsport pur. Bereits der Freitag fordete die Teilnehmer und das Material. Das schöne Wetter und das traumhafte Gelände konnte die Piloten nur bedingt von der Tatsache ablenken, dass die Strecke extrem hart war. Der Untergrund machte eine schnelle Fahrweise extrem riskant und so waren bereits am Freitag Abend die Schäden zahlreich. Insbesondere viele Stossdämpfer waren den Anforderungen nicht gewachsen.
Und diese Anforderungen waren nicht nur direkt am Boden hoch, auch bei den Fahrern war die Anspannung beträchtlich. Lediglich in der Klasse T4/I (leichte LKW) stand bereits zu Beginn der Veranstaltung aufgrund des Punktevorsprungs des Teams Reichert/Kahlo ein Klassensieger fest. In der Klasse T1 reisten die Teams Grünbeck/Dasinger und Stensky/Stenksy mit lediglich knapp 4 Punkten Abstand auf den Klassensieg an. In der Klasse T2 kämpften Walcher, Möbius und Holtz um die Führung. Walcher hätte am Samstag mit einem Sieg alles klar machen können - doch es sollte anders kommen. Auch in den anderen Klassen waren die Plätze auf dem GORM Treppchen noch unvergeben.
Bereits am Freitag gaben die Teams Vollgas. Bei den T1 Fahrzeugen lieferten sich Stensky (Lennson CC) und Berlit (Jeep) ein gandenloses Duell. Berlit, mit 6 initialen Punkten von Anfang an ohne Chance in der GORM Gesamtwertung, ging es ums Prinzip - Stensky auch. Bodenwelle um Bodenwelle wurde genommen. Am Ende gab es viele begeisterte Zuschauer und deutliche Abstriche bei der strukturellen Integrität der Fortbewegungsmittel. Stensky (Rahmenbruch) und Berlit (kaputte Vorderachse) nutzen die Nacht zwangsläufig für Reparaturen. Der Porsche des Teams Walcher litt ebenfalls bereits am Freitag unter den harten Streckenbedingunegn.
Am Samstag wurde das Wetter feuchter und schlechter. Aufgrund der harten Streckenbedingungen entschied man sich, die für den Abend geplanten K.O. Läufe nicht durchzuführen. In der T1 Klasse konnte Stensky den Sieg für sich entscheiden und geht mit einem Punktevorsprung von 7,5 Zählern in den Sonntag, an dem noch einmal 10 Punkte in allen Klassen verteilt werden. Bei den T2 Fahrzeugen glich der Samstag nahezu alle Punktedifferenzen aus, so dass es für Walcher, Holtz und Möbius am Sonntag um alles geht. Walcher konnte aufgrund eines defekten Stossdämpfers keine Punkte holen - somit waren am Samstag Abend die Rückstände auf Walcher geschrumpft. Damit ist für Möbius (5 Punkte Rückstand) und Holtz (7 Punkte Rückstand) der Gesamtsieg weiterhin möglich. Nicht zur Entspannung der Piloten beitragen, dürfte neben den sportlichen Ansprüchen auch die Tatsache, dass in der T2 Klasse ein Polaris Quad im Wert von 8.000 Euro als Preis für den Sieger ausgeschrieben ist. Bei den schweren LKW (Klasse T4/II) sah es am Samstag Abend nach einem Sieg von Svoboda aus. Auch hier wird der Folgetag für Klarheit sorgen. Ab 09:30 Uhr geht es am Sonntag in das einstündige Finalrennen.
2010/09/25 | 23:30 CET | EDITOR: MR/MR


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