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 RTG 2010.2/GORM: Hochspannung und Dramatik beim GORM T2-Finale.
Spannender hätte das Saisonfinale der DMV Deutschen Rallyraid Meisterschaft GORM in der Klasse der seriennahen Fahrzeugen (T2) definitiv nicht sein können. Team Walcher (Porsche Cayenne), Team Möbus (Mitsubishi Pajero) und Team Marathonrally.com/Holtz (Mitsubishi Pajero) kämpften um den Titel der Deutschen Meisterschaft.
Mit einer grossen Portion Glück, fahrerischem Können und einer extremen Materialschlacht konnten letztlich Markus Walcher und Copilot Alexander Weinmann die GORM und das Finale in Schwerin für sich entscheiden.
"Schon im Prolog am Freitag Mittag bereitete uns die Technik erste Probleme beim Porsche" berichtet Markus Walcher. "Eine Schraube am Stossdämpfer löste sich und wir verloren fast das ganze Öl, konnten den Prolog in unserer Klasse aber dennoch gewinnen. Zeit für eine Reparatur blieb nicht,
da im Anschluss direkt das 45-Minuten Rennen gestartet wurde. Durch das schaukelnde und springende Heck wurde auch noch die Aufnahme des linken Federbeines stark beschädigt. Die anschliessende Reparatur dauerte bis 3 Uhr morgens und konnte nur mit Hilfe eines Trabant (!) Federstiftes bewältigt werden."
Beim 3-Stunden Rennen am Samstag standen das Team erneut am Start. "Genau eine halbe Runde dauerte das Vergnügen, dann mussten wir mit herausgerissenem Federbein vorn links und dadurch zerstörter Kühlwasserleitung wieder halten. Nach einer Notreparatur auf der Strecke konnten wir aber noch eine Runde beenden und durchs Ziel fahren - der Zeitverlust war natürlich trotzdem gross" so Markus Walcher.
Nach dem Start am Sonntag konnte man sich auf den für die Meisterschaft benötigten fünften Platz vorarbeiten. Durch nächtlichen Regen war die Strecke am Sonntag aber extrem tief und schlammig, den Fahrzeugen wurde erneut Alles abverlangt.
"Die Strecke war extrem hart, eigentlich nur bestehend aus brutalen Panzerwellen. Der Rally Trial in Tschechien, bei dem einige Teams sogar nach dem Prolog abbrachen, war Nichts dagegen" berichtet Mitsubishi-Pilot Jan Holtz.
Nur quasi mit "Letzter Kraft" und einem letztlich ernorm zerstörten Cayenne konnte das Porsche-Team schliesslich die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf den zweiten Platz schaffte es das Brandenburger Team Möbius (Punktgleich mit Walcher, aber ein Rennen weniger), Team marathonrally.com von Jan Holtz und Vater Hendrik Holtz machten den dritten Platz sicher.
2010/09/28 | 14:18 CET | EDITOR: MR/HS/WALCHER


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