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RTG 2 / GORM 2009: Neues Gelände mit norddeutsch-flachem Charme





Die neuen Veranstalter des "Rally Trail Germany" Jörg Schumann und Heiko Weber hielten ihr im Frühjahr gegebenes Versprechen - und luden am vergangenen Wochenende erstmals zum 2. Rally Trial Germany des Jahres ein. Die zum Jahresbeginn geschlossene Kooperation mit der GORM (German Offroad Masters) tat ihr Übriges und so wurde der RTG 08.2 gleichzeitig als 1. deutscher Lauf für die Deutsche Meisterschaft 2009 ausgetragen.

Passend zur Zweit-Premiere hatte man sich ein neues Gelände auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz nahe der Kleinstadt Perleberg im Norden der Republik ausgesucht, ein selten strategischer Standort, genau mittig knapp 100 Kilometer von Hamburg und Berlin und 20 Kilometer nördlich der Elbe entfernt - um auch einmal den norddeutschen Teilnehmern entgegenzukommen.

Die für eine deutsche Offroad-Rally ungewöhnliche Jahreszeit bot ein entsprechendes kaltes und feuchtes Klima - doch das tat der Veranstaltung keinen Abbruch. Fast das gesamte "Who-is-Who" der deutschen Amateurszene liess sich nicht zweimal bitten und kam nach Perleberg, dazu gesellten sich bekannte Gesichter aus Österreich und vor allem Holland. "Vom Klima erinnert es ein wenig an die Baja Saxonia, zum Glück jedoch ohne Regen und Schnee" hörte man im Camp. Egal, kaum jemand wollte fehlen - wenn sich die "neue deutsche Szene" zum ersten mal im Spätherbst und somit zum letzten mal im Jahr zusammen gesellte. Denn auch das ist ein Vorteil der RTG/GORM-Serie: Es gibt eine "Art neue Familie".

Das Gelände selbst, bisher nur deutschen Truck-Trialern bekannt, wurde so gut es ging ausgenutzt. Vom Anspruch her gab es keine grossen Überraschungen, wie man es in Norddeutschland erwartet war die Strecke vor allem eins: Flach. Auf einem grossen Areal hatte man einen zuschauerfreundlichen Parcours mit Kurven, Panzerwellen und Hügeln ausgearbeitet, in einem längeren Waldstück und zwischen verfallenen Flugzeug-Hangarn konnte Gas gegeben werden und "hinten links" wurde eine Trial-Sektion abgesteckt. Als "Extra" hatte man zwei Panzerbrücken eingearbeitet - das ursprünglich "gefürchtete" Nadelöhr erwies sich aber im Lauf der Rally als "halb so wild".

Fahrerisch ein Mix zwischen fiesen und zermürbenden Wellen sowie Speed-Passagen - das Tempo bestimmte den Materialverschleiss. Alles in allem ein nettes Gelände mit direkt anliegender Campmöglichkeit, einem sehr guten Catering und "Holz satt", so das auch einem allabendlichen Gross-Lagerfeuer in gemütlicher Runde nichts im Wege stand. Noch ist allerdings offen, ob das Gelände auch zukünftig genutzt wird - am meisten liebäugelt man immer noch mit dem im Frühjahr erstmals genutzten Gelände in Kallinchen östlich von Berlin - das Problem dort sind nur die hohen Mietkosten.

Artikel vom 05.11.2008, Artikel: Redaktion/hs

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