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 SA-Dakar 2011: China-Hersteller Chery diesmal mit drei Autos am Start.
Mit heimlicher Unterstützung von Nissan - bzw. deren Technik in Kombination mit italienischem Rallyraid-Knowhow - machte der chinesische Autohersteller Chery im vergangenen Jahr von sich reden. 2010 trat man mit zwei in Italien umgebauten "Rely" an und schaffte sogar Platz 28.
In diesem Jahr rüsten die Chinesen auf: Mit einem "neuen Modell" und drei Fahrzeugen in Wertung sowie zwei Service-Fahrzeugen will man es erneut auf der Dakar wissen.
"Wir haben das neue Modell bereits ausgiebig in Italien und der Mongolei getestet" heisst es aus China. Als Partner vertraut man wieder auf den italienischen Nissan-Spezialisten Technosport.
Die Chinesen setzten vor allem auf den Werbeeffekt der Rally. "Weltweit ist dies nicht nur einer der meistbeachteten Motorsportevents, sondern gleichzeitig auch ein Dauerbeweis für Zuverlässigkeit. Und die wollen wir in diesem Jahr erneut unter Beweis stellen" so die Chinesen.
Als Fahrer konnte man den u.A. den in China als "König der Wüste" bekannten Lu Lu Jiang Ningjung verpflichten, der auch die Teamleitung übernimmt. Als Neuling ist Liu Kun mit dabei.
Chinesische Autos sorgten vor allem auf der Lissabon-Dakar 2007 für Aufsehen. Mit zwei Landwind wollte ein chinesisches Werksteam die Dakar angehen, beiden Fahrzeuge fielen aber schon auf der ersten Etappe in Portugal aus.
Dessoude-Nissan aus Frankreich bewies da schon mehr Weitsicht: Schon vor dem Landwind-Debakel setzte man einem Pathfinder eine "Paladin" (chinesischer Pathfinder) Hülle auf und fuhr "als Chinese", gleiches machte man in vergangenen Jahr mit einem Hoover. Zumindest Nissan China zeigt weiter Interesse, in diesem Jahr fährt man erneut mit einem ungebauten Nissan Pathfinder als China-Team.
2010/12/31 | 19:48 CET | ARTICLE: MR/SY


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