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 SA-Dakar 2011: Drei Hummer auf der Dakar - aber Robby Gordon alleine.
Was war er anfangs noch enthusiastisch: Der US-Amerikaner Robby Gordon. Er brachte Monster Energy auf die Dakar, die Marke Hummer, eine geballte Ladung Speed und freches Fahren - sowie ganz viel Selbstbewusstsein.
Als erster US-Amerikaner wollte er die Dakar gewinnen, die Qualität der Marke Hummer beweisen. Gordon und seine Truppe sorgten für Aufsehen, ärgerten die Werksteams, fuhren sogar Etappensiege ein und machten Jim Beam im Dakar-Fahrerlager salonfähig.
Fuhr man in den letzten Jahren immer mit mehreren Fahrzeugen, geht man es 2011 wieder alleine an. Kein Wunder, mit Monster fiel einer der Haupt-Sponsoren weg (dafür kam der neue, aber kleinere Sponsor "Speed") und die Werks-Unterstützung ist auch minimiert. Schliesslich gibt es Hummer ja eigentlich nicht mehr. Immerhin, farblich fällt Gordon wieder auf: Man startet in quietschigem Orange.
Dennoch, neben Gordon setzen in diesem Jahr auch zwei Tschechen auf die Ex-US Marke. Mit zwei "Hummer H3 Evo" starten die Tschechen Jiri Janecek und Zdenek Sladek in Süd Amerika. Beide Fahrzeuge sind neue Gitter-Rohrrahmen-Konstruktionen mit GM-Technik. Teilnehmern des ersten GORM 24-Stunden Rennens 2009 dürfte einer der Hummer noch in Erinnerung sein: Hier hatte er sein "Roll Out".
Im vergangenen Jahr fuhr der erste Proto mit Jiri Janecek diverse Rennen wie die 24 Stunden von Portugal, dazu startete man auf fast allen Läufen der Osteuropäischen Meisterschaft - überwiegend erfolgreich. Dann kam Fahrzeug Nr. 2 dazu, jetzt will man es auf der Dakar riskieren. Sowohl Janecek als auch Sladek gelten als erfahren, haben schon diverse Rallyfahrzeuge pilotiert.
Hinter dem Projekt steckt das tschechische Team "Offroadsport", das sich vor allem mit FIA-Weltmeister Zapletal und dem legendären Mitsubishi L200 einen Namen machte. 2010 verunglückten Miroslav Zapletal und sein Navigator Tomas Ourednicek auf der Dakar, fahren daher selbst nicht mehr in Wertung. Begleitet werden die tschechischen Hummer von einem T4 MAN TGA sowie einem Volvo 6x6 als Camp-Assistance.
Grosse Chancen für das Siegertreppchen dürfte alle drei kaum haben. Dennoch sind sie interessante Farbtupfer im grossen Dakar-Feld. Und wer weiss, vor allem Robby Gordon ist schliesslich immer noch für eine Überraschung gut.
2010/12/16 | 00:30 CET | ARTICLE: MR/HS


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