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 SA-Dakar 2011: Hino und Team Sugawara vertreten die Japan-Marke doppelt.
Kamaz, Ginaf, MAN, DAF: Zwischen den vielen prominenten Trucks auf der Dakar gibt es auch heute noch so etwas wie "Asterix und Obelix", den kleinen Kämpfern, die immer wieder "die Grossen ärgern".
Die Rede ist vom kleinen, japanischen "Hino Sugawara" Semi-Werksteam, das in diesem Jahr erneut zwei Trucks nach Süd Amerika schickt. Sicherlich gibt es viele "B-Trucks" - doch eben genau das sind die kompakten Hino eigentlich nicht.
Die Japaner sind schon so etwas wie eine Dakar-Legende, in diesem Jahr feiert man sogar 20-jähriges Dakar-Jubiläum. Der grösste Erfolg war 1997 auf der "Dakar-Agades-Dakar": Ein Dreifachsieg für die kleine japanische Marke.
Die Trucks gelten nicht ganz als "A", aber auch nicht "B". So unbekannt Hino hierzulande auch ist: Die Trucks sind leicht, schnell, wendig und erstaunlich zuverlässig. Wie mit kleinen Insekten muss man immer mit ihnen rechnen.
Nur 7 Tonnen Gewicht bringt ein Hino auf die Waage. Beide eingesetzten Hino 500 verfügen über einen 8-Liter Turbo-Sechszylinder, der lediglich 260 PS bei 2.700 U/Min erzeugt. Das reicht jedoch, um die Japaner auf über 170 km/h zu beschleunigen. Geschaltet wird mit einem Sechsgang-Getriebe mit Untersetzung. Bei jeder Etappe führt jeder Truck 650 Liter Treibstoff mit - das soll für 800 Kilometer genügen.
Pilotiert werden die Hino von Vater Yoshimasa und Sohn Teruhito Sugawara. For den Senior ist es bereits die 28. Dakar-Teilnahme. 20 mal erreichte er das Ziel - mit Auto, Lkw, Motorrad und Quad. Das ist Rekord. Teruhito Sugawara hingegen begann seine Dakar-Karriere 1999 als Navigator.
Als Codriver starten Neuling Hiroyuki Sugiura (hatte seine Premiere 2010 auf der Rally Mongolia) mit Vater Yoshimasa und Seiichi Suzuki (15 Dakar-Teilnahmen) mit Sohn Teruhito Sugawara.
2010/12/10 | 15:44 CET | ARTICLE: MR/HS


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