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 SA-Dakar 2011: Nasser Al Attiyah will gewinnen - De Villiers mit Vorfreude.
Offiziell gibt es keine Stallorder bei Volkswagen - die wird es auch nicht geben. Natürlich hat jeder Fahrer seine eigene Rolle, aber wie in den Vorjahren dürfte sich das interne VW-Duell erst nach einigen Etappen entscheiden.
Ordentlich mitmischen will in jedem Fall der Qatari Nasser Al Attiyah - oder besser: Gewinnen. Carlos Sainz und Giniel de Villiers hatten das Vergnügen ja schon, Mark Miller fehlt ein wenig der Speed zu Beginn. Reporter Jörg Sand sprach mit dem sympathischen Qatari.
MR: Nasser, Du bist 2009 von X-raid BMW zu Volkswagen gewechselt und kennst beide Autos, wo sind die Unterschiede?
Al Attiyah: "Der BMW war sehr schwer zu fahren. Um im X3CC schnell zu sein, braucht es einen guten Fahrer. Der Race Touareg hingegen ist gutmütiger und das Fahrwerk war zumindest beim letzten Vergleich auf der Dakar 2010 wesentlich besser als das des BMW. Der X3CC lebt vor allem von seinem starken Motor, der ist wirklich klasse."
MR: 2010 hätte es fast mit Deinen ersten Dakarsieg geklappt, es fehlten nur knapp 2 Minuten auf Deinen Teamkollegen Carlos Sainz. Was ist Dein Ziel für die Süd Amerika Dakar 2011?
Al Attiyah: "Natürlich will ich gewinnen, die Chanchen sind gut, ich sitze im besten Auto. Es wird vor allem wichtig sein, früher als in diesem Jahr zu attackieren um vor meinen Teamkollegen zu sein."
MR: Wer könnte dem Volkswagen Team noch den Sieg streitig machen?
Al Attiyah: "Nur einer der BMW X3CC... mit Stephane Peterhansel!"
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Auch SA-Dakar Sieger Giniel de Villiers freut sich auf die anstehende Rally. 2009 gewann er die Südamerika-Ausgabe der legendären Marathonrally gemeinsam mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz. Als besondere Herausforderung sieht der Süd Afrikaner die sogenannten "Weissen Dünen". "Die grösste Schwierigkeit ist, dass sie so unglaublich weich sind", erinnert sich der Volkswagen Werkspilot.
"Dort herrschen wohl die höchsten Temperaturen der ganzen Rally. Dadurch wird der Sand extrem weich. Manchmal ist es schwierig, überhaupt einen Dünenkamm zu erreichen, so locker ist der Sand. Man muss sich sehr genau überlegen, wo man eine Düne überqueren will. Zudem ist die gesamte Prüfung technisch anspruchsvoll, weshalb das Durchschnittstempo niedrig ausfällt."
Doch nicht nur der Race Touareg 3 muss 2011 unter solchen Bedingungen sein Bestes geben. "Das Wichtigste ist, physisch fit zu sein", betont Giniel de Villiers. "Ich betreibe viel Sport vor dem Rennen. Wenn man körperlich in guter Verfassung ist, fällt es auch mental viel leichter. Zum Glück kann ich zu Hause in Südafrika trainieren, wo ähnliche Temperaturen herrschen. Das ist wirklich wichtig."
2010/12/07 | 12:07 CET | ARTICLE: MR/HS/VW/MOSER/SAND


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